Papst Leo XIV. ruft zum Frieden auf
Zum ersten Mal richtet Papst Leo XIV. den traditionellen Sonntagssegen von der Loggia des Petersdoms an die Welt. In seiner kurzen Ansprache ruft er zu Frieden in Gaza und der Ukraine auf – „Nie wieder Krieg“.
Zum ersten Mal richtet Papst Leo XIV. den traditionellen Sonntagssegen von der Loggia des Petersdoms an die Welt. In seiner kurzen Ansprache ruft er zu Frieden in Gaza und der Ukraine auf – „Nie wieder Krieg“.
Rehlinger sieht Leo XIV. als Vertreter des liberalen Amerikas +++ Leo XIV. hält seine erste Messe am Freitag +++ Trump gratuliert Robert Prevost +++ Leo XIV. ruft zum Bau von Brücken durch Dialog auf +++ alle Entwicklungen im Liveblog
In der Gemeinde lebt sie mit Freude ihren Glauben, an der Institution zweifelt sie. Die Papstwahl hat die Ambivalenz unserer Autorin noch verstärkt. Doch nach deren Abschluss spürt sie Zuversicht.
Papst Leo XIV. verurteilt die Migrationspolitik und die Theologie der Trump-Regierung. Zu einem Reformer macht ihn das aber noch nicht.
Die Webcam der Papstwahl ist auf den Schornstein des Vatikans gerichtet. Meine Familie, schreibt der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz, wartet aber nur auf die römischen Möwen.
Ein Amerikaner saß noch nie auf dem Stuhl Petri. Ungewöhnlich stark stellt Leo XIV. die Verbundenheit mit seinem Vorgänger heraus. Aber auch für Tradition steht er.
Bischof Georg Bätzing spricht im Interview darüber, wie er den neuen Papst bei früheren Begegnungen erlebt hat. Und er erklärt, warum er die Papstwahl beruhigend fand.
Eine Interpretation des Friedensgrußes von Papst Leo XIV.: Wie es dem neuen Amtsinhaber einmal darum ging, den Christusglauben für die normalste Sache der Welt zu halten, auch wenn etliche ihn „absurd“ fänden.
Der neue Papst Leo XIV. übernimmt das Pontifikat in unruhigen Zeiten. Wir sprechen mit Vatikan-Insider Manfred Lütz über die Ansichten und Pläne des 267. Papstes.
Nur wenige Stunden nach seiner Wahl zum Oberhaupt der Katholischen Kirche, feiert Papst Leo XIV. seine erste Messe. Dabei beklagt er einen „Mangel an Glauben“ und ein „Streben nach Technologie, Geld, Erfolg, Macht und Vergnügung“.
Der letzte Papst mit dem Namen Leo spielte eine wichtige Rolle für die katholische Soziallehre. Was machte sein Pontifikat aus?
Die Achtzehn wird uns langsam unheimlich. Denn die Heckenschützen im Bundestag waren doch bestimmt nicht einfach nur blöd oder besoffen.
In seiner ersten Messe kritisiert der neue Papst den Verlust an Glauben. Die Menschen verlören dadurch zu oft das Wesentliche aus dem Blick.
Der neu gewählte Papst Leo XIV. kommt aus Chicago. Seine Landsleute scherzen: Von nun an werden andere Gerichte im Vatikan aufgetischt.
Robert Prevost, jetzt Leo XIV., wurde in Chicago geboren. Seit zehn Jahren hat er aber auch eine zweite Staatsangehörigkeit: die peruanische. Die Präsidentin des Andenstaates frohlockt.
Am Donnerstagabend wurde der neue Papst Leo XIV. gewählt. Er hat Mathematik und Theologie studiert und lange Zeit in Peru gelebt, bis er 2023 von Papst Franziskus nach Rom berufen wurde. Außerdem ist er ein Kritiker der Trump-Regierung.
Inhaltlich stellt sich Leo XIV. hinter Franziskus. Optisch knüpft er jedoch an frühere Traditionen an. Er beweist damit, dass er mehr mit Liturgie und vatikanischen Traditionen anfangen kann als sein Vorgänger.
Nach Angaben seines Bruder John Prevost zelebrierte der neue Papst schon als Kind die Messe am heimischen Bügelbrett. Nachbarn hätten ihm schon in der ersten Klasse prophezeit, dass er der erste amerikanische Papst werde.
Weißer Rauch steigt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Zum ersten Mal ist ein US-Amerikaner zum Papst gewählt worden: Der 69-jährige Robert Francis Prevost gibt sich den Namen Leo XIV. und gehört dem Augustinerorden an.
Der Amerikaner Robert Prevost ist Papst Leo XIV. Merz reist nach Brüssel. Und: Russland erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs, während sich die europäischen Außenminister zur Gedenkfeier in der Ukraine treffen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Als Kardinal Robert Prevost zum ersten Papst aus den USA gewählt wird, eint die Amerikaner zunächst eines: die Überraschung. Doch schnell geht es wieder um Politik. Denn Trumps glühenden Anhängern passt Leo XIV. nicht.
Prevost gehörte zu den wenigen Kirchenführern, die treu zu Franziskus standen. Er war auch der Kardinal, der zwischen Befürwortern und Gegnern des „Synodalen Wegs“ vermittelte.
Zum ersten Mal wird ein Amerikaner zum Papst gewählt. Robert Prevost bringt Erfahrung aus Chicago, Peru und Rom mit.
Im normalen Leben leitet Dominique Mamberti das oberste Gericht der katholischen Kirche. Wer ist der französische Kardinal, der den neuen Papst verkünden darf?
Italien ist die führende Tennisnation, und Rom ist auch in dieser Hinsicht seine Hauptstadt. Von spirituellen Erfahrungen auf roter Asche in Zeiten des Konklaves.
Während des Konklaves hoffen die Hersteller klerikaler Bekleidung auf mehr Nachfrage. Der Markt in Europa wächst nicht mehr, doch der Vatikan zeigt sich offen für neue moderne Anbieter.
Nach dem ersten Wahlgang im Konklave war das Rauchsignal für 19 Uhr angekündigt. Aber es kam erst zwei Stunden später. Dass der Rauch schwarz war, war keine Überraschung. Aber was war im Konklave vorgefallen?
Zehntausende Menschen warten am Mittwoch auf dem Petersplatz auf das Rauchsignal des Konklaves. Doch noch hat die Katholische Kirche kein neues Oberhaupt: Um 21 Uhr steigt schwarzer Rauch aus dem Schornstein über der Sixtinischen Kapelle.
In einer Zeit weltweiter Spannungen muss der neue Pontifex auch ein Staatsmann sein. Ein Politologe ordnet ein, wie groß der globale Einfluss des Papstes wirklich ist.
Im ersten Wahlgang wurde noch kein Papst gewählt. Doch schält sich klarer heraus, wen die Kardinäle suchen: keinen Franziskus II., aber einen Seelsorger. Wer hat nun gute Karten?
Wozu an der Illusion einer heiligen Verschwiegenheit festhalten? Transparenz und Hausverstand wären bei der Papstwahl ebenso gefragt wie in anderen Bereichen der Katholischen Kirche.
Immer wieder heißt es, bei der Papstwahl zögen Geheimzirkel die Strippen. Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis soll jetzt einen um sich versammelt haben.
In Rom hat das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Franziskus begonnen. Vor dem Gang in die Sixtinische Kapelle richten die Kardinäle einen Friedensappell an die Welt.
Agnes Wich ist als Kind von einem katholischen Priester schwer missbraucht worden. 2014 traf sie den Papst zu einem Gespräch im Vatikan. Wie sie Franziskus erlebt hat – und was sie sich von seinem Nachfolger wünscht.
Das Konklave gilt als die geheimste Wahl von allen. Doch nicht alle Traditionen der Papstwahl, die an diesem Mittwoch beginnt, sind seit Jahrhunderten gleich. Die wichtigsten Antworten.