Der Schatz auf der Kellertreppe
Er war einer der größten Kaufleute des Mittelalters. Francesco di Marco Datini handelte mit Waffen, finanzierte den Papst und vererbte sein Vermögen den Armen seiner Heimatstadt.
Er war einer der größten Kaufleute des Mittelalters. Francesco di Marco Datini handelte mit Waffen, finanzierte den Papst und vererbte sein Vermögen den Armen seiner Heimatstadt.
Das Bistum Limburg dringt gegenüber Tebartz-van Elst auf Schadenersatz. Noch hat der Vatikan nicht beschlossen, ob das Verfahren eröffnet wird. Bislang konnte sich der ehemalige Bischof auf seine Unterstützer in Rom verlassen.
Die bolivianische Metropole nutzt Seilbahnen als reguläres Verkehrsmittel. Drei Linien bestehen schon - jetzt kommen sechs weitere dazu.
Eine kritische Distanz des Papstes zum Markt und zur Wirtschaft ist offenkundig. Sie wird flankiert von einer Warnung vor blindem Fortschrittsglauben. Doch deshalb ist die neue Enzyklika keineswegs markt- oder technikfeindlich. Ein Gastbeitrag.
Die Austritte aus der katholischen Kirche sind auf Rekordniveau. Lässt da der Fakt, dass weit mehr Protestanten ihre Kirche verlassen, auf eine Gotteskrise schließen?
Am Ende bleibt uns doch wieder nur die Hoffnung, dass Gabriel sich geirrt hat.
Das Papst hat gesprochen: Udo Bentz wird neuer Weihbischof in Mainz. Kardinal Lehmann preist ihn in hohen Tönen. Zudem gibt es Neues aus dem Bistum Limburg.
Selfies mit dem Papst: Der letzte Schrei bei jungen Katholiken. Der Papst würde wohl lieber schreien.
Papst Franziskus bittet die Urvölker Lateinamerikas um Entschuldigung für Unrecht im Namen Gottes. Die Kirche hat zu ihnen bis heute ein gespanntes Verhältnis. Im Klerus sucht man Indigene vergebens.
„Im Namen Gottes sind viele schwere Sünden gegen die Ureinwohner Amerikas begangen worden“, sagt der Papst in Bolivien. Den Kapitalismus kritisiert er in drastischen Worten.
Papst Franziskus besucht Ecuador, wo Anhänger und Gegner des Präsidenten sich auf ihn berufen. Rafael Correa, selbsternannter „Sozialist des 21. Jahrhunderts“, erlebt die schwerste Krise seit seinem Amtsantritt.
An diesem Sonntag bricht Papst Franziskus zu einer einwöchigen Südamerika-Reise auf. Der Argentinier besucht mit Bolivien, Ecuador und Paraguay die ärmsten Länder des Kontinents. Und wird dabei nicht um den ein oder anderen politischen Spagat herumkommen.
Der Papst sortiert seine Medienabteilung durch: Das neue „Sekretariat für die Medien und Kommunikation“ soll weniger verbergen und die kirchlichen Belange offen in die Welt tragen. Zumindest der neue Leiter gilt als weltoffener Theologe.
Amerika, Irland und bald Italien? Die Regierung unter Matteo Renzi will die Gleichstellung homosexueller Paare regeln. Die katholische Kirche mobilisiert nun Gegner des Gesetzes für Großdemonstrationen in Rom.
Nach katholischem Verständnis ist eine Auflösung des Ehesakraments unmöglich. Bei einer Generalaudienz hat Papst Franziskus nun Verständnis für eine Trennung geäußert - unter bestimmten Umständen.
Die Enzyklika des Papstes ist voller Zivilisationskritik und antiliberaler Zerrbilder. Das Gute der industriellen Gegenwart kommt kaum vor.
Die Umweltenzyklika „Laudato Si“ vertritt eine Theologie der Schöpfung in franziskanischem Geist. Mit seinem Aufruf zur Rettung der Erde trifft der Papst jedoch nicht überall auf Zustimmung.
Der Papst hat in seiner Enzyklika das Gewinnstreben der Wirtschaft angeprangert. Greenpeace und Umweltpolitiker freuen sich über den Rückenwind. Die Industrie hingegen müsste eigentlich protestieren. Aber die Kritik bleibt vorsichtig.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit Chinas Plänen, Prinz Charles Klimadiagnose und der Umweltenzyklika.
Die neue päpstliche Enzyklika „Laudato si“ ist teils ein klares, kluges und abwägendes Lehrschreiben. Teils aber auch ein moralinsaures Gebräu. Ein Kommentar.
In seinem neuen Lehrschreiben „Laudato Si“ fordert Papst Franziskus eine globale ökologische Umkehr. Er spricht sich gegen undifferenzierte genetische Manipulationen aus und ruft dazu auf, den eigenen Körper „als Gabe Gottes“ zu akzeptieren.
Der Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber war eine treibende Kraft hinter der Umweltenzyklika des Papstes. Die F.A.Z. hat vor seiner Präsentation im Vatikan mit ihm gesprochen.
An diesem Donnerstag stellt Franziskus seine Ökologie-Enzyklika vor. Der heilige Vater rät darin, auf Luxus und Konsum zu verzichten.
Mehr Transparenz, weniger Gehalt: Felipe VI. verbessert das Ansehen der Krone. Sein erstes Jahr war ohne Fehltritte.
Lang war heilig’s Blechle die G-Klasse von Mercedes-Benz. Aber jetzt hat der Papst den Stuttgartern den Beistand entzogen und ist auf Hyundai umgestiegen. Nicht etwa auf einen Fiat Panda, auf Hyundai!
Es müssen nicht immer BMW, Siemens oder Airbus sein: Auch mittelständische Unternehmen bieten meist abseits der Großstädte spannende Aufgaben. Drei Ingenieure berichten von ihrer Karriere bei Hidden Champions.
Bei den Nazis ist es Tradition, das Zentrum für politische Schönheit macht ein Geschäft daraus: Hässliche Parolen, obszöne Emotionen und Blutzeugen werden gegen eine differenzierte Migrationsdebatte in Stellung gebracht.
Dass Papst Franziskus an einer Umwelt-Enzyklika arbeitete, war bekannt. Am Donnerstag will er sie veröffentlichen. Die italienische Zeitschrift „L’Espresso“ stellt sie schon jetzt online.
Die verschärften Grenzkontrollen wegen des G-7-Gipfels haben tausende Flüchtlinge an der Weiterreise nach Nordeuropa gehindert. Nun sitzen sie wieder in Italien. Dort weiß man nicht, wohin mit ihnen.
Ihren höchsten Feiertag begehen Christen in West und Ost mit einem Abstand von 14 Tagen. Das kann nicht angehen, sagt Papst Franziskus, und will sich mit den Orthodoxen auf einen gemeinsamen Oster-Termin einigen. Daran sind schon andere gescheitert.
So freundlich wie in Italien wird Wladimir Putin kaum irgendwo empfangen. Trotzdem ließ Ministerpräsident Renzi Kritik an seinem Gast anklingen. Und auch die Audienz beim Papst war für den russischen Präsidenten nicht nur angenehm.
Bei seinem Besuch in Sarajevo hat Papst Franziskus zum 20. Jahrestag des Dayton-Abkommens zur Versöhnung aufgerufen. Zugleich beklagte er ein „Klima des Krieges“, das weltweit geschürt werde.
Leipzigs neue Propsteikirche ist geweiht: Das Gotteshaus ist nicht nur der größte Kirchenneubau Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung, sondern auch mit moderner Technik ausgestattet. Sogar der Papst schickte eine Botschaft.
Matthias Schweighöfer will das Leben von Joseph Ratzinger verfilmen. Bleibt noch die Frage: Wer soll die Hauptrolle spielen?
Unnatürlich, irgendwie nicht normal, und dem Papst gefällt es auch nicht: Manche Menschen kommen mit Homosexualität nicht klar. Warum, das versuchen wir heute zu erklären.
Ist das Ja Irlands zur Homo-Ehe für den Vatikan tatsächlich eine „Niederlage für die Menschheit“? Äußerungen aus dem Umkreis von Papst Franziskus deuten darauf hin, dass er selbst das ganz anders sieht.