Das letzte Wort behält der Titelheld
Eine Biographie über Joseph Ratzinger, die kritisches weitgehend ausblendet.
Eine Biographie über Joseph Ratzinger, die kritisches weitgehend ausblendet.
Vor hundert Jahren wurde Karol Wojtyla geboren. Als Papst Johannes Paul II. schrieb er zwischen 1978 und 2005 Weltgeschichte. Doch die Geschichte des ersten Polen auf dem Stuhl des Bischofs von Rom ist längst noch nicht geschrieben, heißt es in der neuen Folge des Essay-Podcasts.
An diesem Montag vor hundert Jahren wurde Karol Wojtyla geboren. Als Papst Johannes Paul II. schrieb er zwischen 1978 und 2005 Weltgeschichte. Doch die Geschichte des ersten Polen auf dem Stuhl des Bischofs von Rom ist längst noch nicht geschrieben.
Die CSU-Spitze inspiziert die deutsch-österreichische Grenze, in Stuttgart wird eventuell ein Volksbegehren für gebührenfreie Kitas zugelassen – und Papst Johannes Paul II. wäre heute 100. Jahre alt geworden. Der F.A.Z.-Newsletter.
Könnten Frauen in der katholischen Kirche zu Diakoninnen geweiht werden? Eine Studienkommission soll historische Fakten zur Klärung liefern. Dabei wird es eine eindeutige Evidenz wohl nie geben – und der Papst müsste eine Entscheidung treffen.
In einer jetzt erschienenen Biografie beklagt Benedikt XVI. „Stimmungsmache“ gegen sich. Die Wirklichkeit werde „bösartig verzerrt“, kritisiert der emeritierte Papst.
Die Corona-Krise hat der Weltwirtschaft einen Schlag versetzt. Weil stabil geglaubte Lieferketten zusammengebrochen sind, mussten deutsche Unternehmen umdisponieren und haben für die Zukunft Konsequenzen gezogen.
Reform dürfte für die Kirche von ihren Anfängen her eigentlich kein Fremdwort sein. Doch kann man einfach so drauflos reformieren? Oder ist man an Kriterien gebunden – und wenn ja, an welche?
Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu von den Toten. Wie überall auf der Welt verlief das Fest auch im Vatikan in diesem Jahr anders als üblich.
Reichere Staaten müssten in der Corona-Krise Solidarität beweisen, fordert der Papst. Auch Sanktionen sollten gelockert werden. Die aktuelle Zeit erlaube keinen Egoismus.
Auch in Italien müssen die Kirchen wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben. Doch in den Albaner Bergen widersetzt sich ein Bischof der Verfügung.
Wenn es Ostern nicht gäbe, müsste man es erfinden, sagt Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz. In der jetzigen Situation sei es ein „vorweggenommener Hoffnungspunkt“.
Normalerweise finden im Petersdom im Vatikan unzählige Besucher Platz. Doch nachdem schon die Karfreitagsprozession wegen Corona nur reduziert stattfinden konnte, hat Papst Franziskus das Osterfest nun ungewöhnlich eröffnet.
Das Oberhaupt der Katholiken beging in diesem Jahr einen ungewöhnlichen Karfreitag. Üblicherweise sind die vom Papst gefeierten Messen und Andachten gut besucht. Doch auch der Vatikan kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Wegen der Corona-Pandemie findet die Kreuzweg-Prozession nicht am römischen Kolosseum, sondern auf dem leeren Rund des Petersplatzes statt. Die Texte stammen von Insassen und Mitarbeitern der Haftanstalt „Due Palazzi“ in Padua.
Ein verkürzter Kreuzweg statt einer Prozession mit Zehntausenden: In Rom läuft die Heilige Woche dieses Jahr ganz anders ab als sonst. Und Italien streitet darüber, ob Messen ohne Gläubige die richtige Antwort auf das Virus sind.
Papst Franziskus hat in seiner Predigt zum Palmsonntag zu Mut in der Corona-Krise aufgerufen. Das Kirchenoberhaupt wandte sich per Livestream aus dem Petersdom an die Gläubigen.
Blanke Meinungsmache oder theologische Reflexion? Die Kirchenreformdebatte gibt sich viel zu schnell mit flachen Appellen zufrieden, wenn es um die Frage der Veränderbarkeit von Lehrinhalten geht.
In einer Zeremonie hat Papst Franziskus anlässlich der Corona-Krise den Segen „Urbi et Orbi" vor einem menschenleeren Petersplatz gespendet. Es war das erste Mal, dass ein Papst den Segen außerhalb von Weihnachten oder Ostern erteilte.
Auf dem leeren Petersplatz hat Papst Franziskus am Freitagabend den Segen „Urbi et orbi“ gespendet und für das Ende der Corona-Pandemie gebetet. Er selbst gehört zur Risikogruppe, lehnt aber einen Umzug in die geschützte päpstliche Residenz ab.
Papst Franziskus hat erstmals wieder den Vatikan verlassen, um für die Opfer des Corona-Virus zu beten. Er wählte dafür eine Kirche in Rom, in der ein Kreuz aus der Zeit der Pest-Epidemie steht.
In Italien sind wegen des Coronavirus auch Gottesdienste untersagt worden. Das Bistum Rom ordnete sogar die Schließung aller Kirchen an. Doch die Proteste waren zu stark.
Die große Ausstellung in Rom zu Ehren des Renaissance-Malers Raffael sorgt für Kontroversen: Das Expertenkomitee der Florentiner Uffizien war nicht damit einverstanden, dass das berühmte Porträt von Papst Leo X von Florenz nach Rom geschickt wird.
Kardinal Philippe Barbarin war im Januar vom Vorwurf freigesprochen worden, sexuellen Missbrauch vertuscht zu haben. Eine Rückkehr auf seinen Posten als Erzbischof von Lyon sah er selbst als nicht sinnvoll an.
Auch wenn die Bearbeitung der Pius-Akten jahrelang dauern kann, loben Stimmen aus dem Vatikan den ehemaligen Papst schon jetzt als Retter der römischen Juden. Deren Nachfahren kritisieren das.
Was sagt ein Philosoph zum Corona-Virus? Wer hat im Rhein-Main-Gebiet die Michelin-Sterne abgesahnt? Was bedeutet die Wahl des Limburger Bischofs Georg Bätzing zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz? Die F.A.Z.-Hauptwache kümmert sich um die Fragen des Tages.
Von diesem Montag an wählen die Bischöfe den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. In einem dürften sich viele Bischöfe einig sein: Er muss anders führen als Reinhard Kardinal Marx.
Wie Umgehen mit Erdogans Forderungen? Das wird auch heute die EU beschäftigen. Der Vatikan gibt erstmals Einblick in geheime Dokumente, und für die CDU stehen gleich zwei wichtige Termine an. Alles was wichtig ist, der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Spätestens seit dem Theaterstück von Rolf Hochhuth ist Papst Pius XII. eine kontroverse Figur. Kann die Öffnung der Akten aus dem Geheimarchiv die Diskussion voranbringen?
Die Islam-Debatte wird begleitet von dem Ringen, Freiheit und Autorität in Übereinstimmung zu bringen. Ein Plädoyer für eine versöhnte Verschiedenheit.
In der Serie „The New Pope“ zieht Paolo Sorrentino alle Register. Es geht um Dekadenz, Macht, Prunk und Sex. Aber dann doch auch um das Göttliche. Mittendrin schürzt ein großartiger John Malkovich die Lippen.
Corona, Handelskriege, infrastrukturellen Probleme: Der deutsche Export ist bedroht, die Wirtschaft stagniert. Die Industrie steckt in der Rezession. Bei den meisten Deutschen ist der Abschwung aber noch nicht angekommen.
Papst Franziskus und der Vatikan haben sich in Geheimverhandlungen mit dem Regime in Peking angenähert. Kritiker sehen darin einen Kniefall vor Chinas Machthabern.
Welche Bombe ist in dem päpstlichen Schreiben „Querida Amazonia“ versteckt? Keine? Nein! Als hochbrisant erweist sich die Frage, bis zu welchem Grad das Evangelium inkulturierbar ist.
Deutsche Katholiken haben falsche Hoffnungen in Franziskus gesetzt. Seine Weigerung, etwas zum Zölibat zu sagen, ist ein Rückschlag für den „Synodalen Weg“.
Wird der Papst Ausnahmen vom Zölibat erlauben? Die Erwartungen an sein Schreiben zur Amazonien-Synode waren hoch. Doch Franziskus blieb eine klare Antwort schuldig.