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Steffen Siegel analysiert das Gedicht „es war das jahr“ von Anja Kampmann
Steffen Siegel analysiert das Gedicht „es war das jahr“ von Anja Kampmann
Geschichtsschreibung mit den Mitteln der Poesie: Dieses Gedicht erzählt von der großen europäischen Krise des vierzehnten Jahrhunderts und von einer Angst, die auch uns Heutigen geläufig ist.
Man kann nicht katholisch sein wollen, aber kein Interesse an den Christen in anderen Kirchen haben: Wie ist der Ökumeniker Joseph Ratzinger aus evangelischer Sicht zu beurteilen? Ein Gastbeitrag.
Wieder einmal wollen Papst und Kardinäle den Synodalen Weg stoppen. Als wenn dieser nicht ohnehin in einer Sackgasse enden sollte.
Keine Sühne für sexuellen Missbrauch: Ein slowenischer Priester mit guten Verbindungen zu Franziskus wird zur Höchststrafe verurteilt – und sofort begnadigt.
Franziskus hat nun keinen emeritierten Papst Benedikt mehr neben sich. Sein Pontifikat dürfte dadurch nicht leichter werden.
In einer Kirche in Kongo tötet eine Bombe mindestens zehn Menschen – zwei Wochen vor dem Besuch des Papstes im Land. Eine islamistische Terrorgruppe hat sich zu dem Attentat bekannt.
Der Film „Sievers und die letzte Beichte“ zeigt, wieso „Nord Nord Mord“ die Rosamunde-Pilcher-Krimiserie des ZDF ist: ein weiteres Kapitel des Wohlfühlfernsehens von der Nordseeküste.
Silvester-Krawalle +++ Lützerath +++ Zum Tod von Benedikt XVI. +++ Leben auf dem Land
Vor fast 40 Jahren verschwand die 15 Jahre alte Emanuela Orlandi spurlos. Seitdem blühen in Rom die Verschwörungserzählungen. Nun geht der Strafverfolger des Vatikans der Sache nach.
In seinem kurz nach dem Tod Benedikts XVI. erschienenen Buch kritisiert dessen Privatsekretär Papst Franziskus nicht offen - der Nachfolger wird auf andere Weise ins Zwielicht gerückt.
Die Predigt von Papst Franziskus in der Totenmesse für Benedikt XVI. hat auf katholischer wie evangelischer Seite Kritik ausgelöst. Ihr scheinbar unpersönlicher Ton enthält eine theologische Botschaft.
Georg Gänsweins Buch über seine Jahre an der Seite von Benedikt XVI. ist in Italien erschienen. Es gibt Einblicke in den Prozess der Entfremdung zwischen den „zwei Päpsten“.
Als Finanzchef war George Pell jahrelang die Nummer drei im Vatikan. Die Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs sendete 2019 Schockwellen in den Kirchenstaat. Nun ist Pell im Alter von 81 Jahren gestorben.
Bastian Schweinsteiger bleibt Fußball-Experte im Ersten. Das Portal queer.de wurde wegen eines Nachrufs auf Papst Benedikt XVI. angezeigt. Der Foht-Prozess geht weiter. Das Magazin „Hohe Luft“ erscheint nicht mehr.
Die Mönche des Klosters Montecassino südlich von Rom hatten ursprünglich einen Deutschen zum neuen Abt gewählt. Aber der Papst lehnte den Kandidaten ab. Jetzt hat Franziskus einen Italiener an die Spitze der Abtei berufen.
Nun kann Papst Franziskus Reformen anstoßen, die sein Vorgänger noch zu verhindern wusste. Doch er muss noch immer viele Widerstände überwinden. Denn die katholische religiöse Rechte bleibt stark.
Ob im Flugzeug, auf dem Petersplatz, in der Trattoria oder in der Vesper von Santa Maria dell’Anima: Zu Ehren von Papst Benedikt breitet sich in Rom überall das Bayern-Gefühl aus.
Der Jurist Joseph Weiler erhielt als erster jüdischer Gelehrter den im Vatikan in Absprache mit dem Namensgeber vergebenen Ratzinger-Preis. Papst Franziskus nutzte die Feierstunde am 1. Dezember 2022 für eine kirchenpolitische Positionsbestimmung.
In Rom war in der vergangenen Woche der Leichnam des verstorbenen Benedikt XVI. aufgebahrt. Wer es ins Innere der Peterskirche schaffte, wurde überrascht.
Die Zwei-Päpste-Ära hat also keinen Reformstau verursacht. Franziskus sollte nun aber eine Regelung für den Amtsverzicht des Papstes finden. Daran hat sich der Papst zu Lebzeiten Benedikts XVI. nicht gewagt.
Benedikt XVI. hat sich in Etappen verabschiedet. Sein Nachfolger Franziskus lernte ihn in fast zehn Jahren als „Bruder im Amt“ schätzen. Nun hat er ihn zu Grabe getragen.
Totenmesse auf dem Petersplatz / Emeritierter Papst beigesetzt
Zehntausende haben in einem Trauergottesdienst Abschied von Benedikt XVI. genommen. Papst Franziskus kommt erst zum Ende der Predigt auf seinen Vorgänger zu sprechen.
Unter Angela Merkel erreichten die Beziehungen zum Vatikan ihren Tiefpunkt. Viel besser wurde es im Verlauf von Benedikts Pontifikat nicht mehr.
Trauermesse am Donnerstag auf dem Petersplatz für den verstorbenen emeritierten deutschen Papst. Unter den deutschen Gästen war die gesamte Staatsspitze anwesend.
Auf dem Petersplatz haben sich Zehntausende Menschen versammelt, um vom verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. Abschied zu nehmen. Unter den Trauergästen ist auch eine Delegation deutscher Politiker. Die Zeremonie in Bildern.
Papst Franziskus hat während der Trauermesse für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Benedikt XVI. die Predigt gehalten. Unter den Gästen sind auch deutsche Spitzenpolitiker.
70.000 Trauergäste werden an diesem Donnerstag in Rom zum Requiem für den emeritierten Papst erwartet. Die wichtigsten Antworten zum Ablauf von Trauermesse und Beisetzung.
Benedikt XVI. wird beigesetzt, Bund und Länder beraten über die Krankenhausreform, die Elektronikmesse CES in Las Vegas startet und Altkönig Juan Carlos hat Geburtstag. Der F.A.Z.-Newsletter
Papst Franziskus zitiert bei der Generalaudienz seinen Amtsvorgänger und würdigt ihn als „großen Lehrmeister der Glaubensunterweisung“. Bisher haben schon mehr als 135.000 Menschen Benedikt die letzte Ehre erwiesen.
Georg Gänswein war Papst Benedikt XVI. jahrelang treu ergeben. Er hat ein Buch über sein Leben mit dem emeritierten Papst geschrieben, zum Thema gibt er fleißig Interviews. Was danach kommt, ist offen.
Im Münchner Liebfrauendom verabschiedeten sich am Dienstag Gläubige vom verstorbenen Papst Benedikt XVI. Neben wohlwollenden Eindrücken äußerten viele Gottesdienstbesucher kurz vor den Trauerfeierlichkeiten in Rom auch Kritik am Papst aus Deutschland.
Zur üblichen Zeremonie gebe es lediglich kleine Veränderungen, teilte der Vatikan mit. Papst Franziskus wird der Messe in Rom vorstehen. Zum Begräbnis reisen die Spitzen aller fünf Verfassungsorgane Deutschlands an.
Auf dem Petersplatz hat sich seit dem frühen Montagmorgen eine lange Warteschlange entlang der Absperrungen gebildet.
Nach dem Tod von Benedikt XVI. ist der Vatikan im Ausnahmezustand. Tausende kommen zum aufgebahrten Leichnam in den Petersdom. Der Vatikan gab unterdessen bekannt, wo genau Benedikt begraben wird.