Welcher Genozid?
Hat der Papst etwa „Genozid“ gesagt? Wenn ja, dann nicht im Blick auf den Terror der Hamas gegen Israel oder die Vernichtungsphantasien Irans.
Hat der Papst etwa „Genozid“ gesagt? Wenn ja, dann nicht im Blick auf den Terror der Hamas gegen Israel oder die Vernichtungsphantasien Irans.
Papst Franziskus soll bei einem Treffen mit Palästinensern aus dem Gazastreifen im Vatikan mit Blick auf die Opfer des israelischen Militäreinsatzes von einem „Genozid“ gesprochen haben. Der Vatikan bestreitet dies.
Seine wütenden Fernsehauftritte haben Javier Milei bekannt gemacht. Nun wird der libertäre Ökonom das kriselnde Argentinien regieren – und muss sich mäßigen.
Argentiniens gewählter Präsident Javier Milei ist im Wahlkampf mit wütenden Reden und Lob für Al Capone aufgefallen. Doch schon vor seinem Sieg schloss er die ersten Bündnisse mit der „parasitären, dummen und nutzlosen politischen Kaste“.
Verkehrswende im Vatikan: Alle Fahrzeuge des Kirchenstaats sollen bald elektrisch und klimaneutral sein – und von Volkswagen kommen.
Ein historischer Fall mit aktuellen Anklängen: Marco Bellocchios Film „Die Bologna-Entführung“ erzählt die wahre Geschichte eines jüdischen Jungen, den der Papst im Jahr 1858 seiner Familie wegnehmen ließ.
Franziskus hat den amerikanischen Bischof Joseph Strickland aus dem Dienst entlassen. Er war einer der lautesten Kritiker des Papstes und Leitfigur der Traditionalisten unter den amerikanischen Katholiken.
Eine Bischof aus Brasilien hat den Papst um Rat gebeten, wie Transgender-Personen bei den Sakramenten zu behandeln seien. Papst Franziskus hat schriftlich geantwortet, wie die Teilhabe von Menschen der LGBTQ-Community aussehen solle.
Die Fans von Fluminense Rio de Janeiro bitten vor dem Finale gegen Boca um Beistand. Der frühere Real-Star Marcelo könnte seine Karriere krönen, trifft aber auf einen früheren Weltklasse-Stürmer.
Nicht die Kirche, sondern Staat und Gesellschaft waren es, die ein genuines Interesse an der akademischen Theologie besaßen. Noch heute hat sie mehr denn je ein Existenzrecht an der Universität. Ein Gastbeitrag.
Der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich hat auf der Weltbischofssynode die Fäden im Hintergrund gezogen. Er gilt als weltoffen - aber undurchschaubar.
Auch nach vier Wochen Weltbischofssynode ist nicht klar, was der Papst unter einer „synodalen Kirche“ versteht. Nur eines ist gewiss: Am deutschen Wesen wird die Kirche nicht genesen.
Zum Abschluss der Weltsynode im Vatikan sorgte eine angebliche Rehabilitierung des missbrauchsverdächtigen Priesters Marko Rupnik für Entsetzen unter Katholiken. Nun gibt es eine Kehrtwende des Vatikans.
Seit drei Wochen beraten im Vatikan Bischöfe und Laien über Reformen in der Kirche. Aber der Vatikan tut alles, damit die Öffentlichkeit möglichst wenig davon erfährt.
120 Jahre nach seiner Papstwahl kehrt Pius X. in seine Heimatregion im nordostitalienischen Venetien zurück – im gläsernen Sarg. Zehntausende Gläubige haben ihm seit Beginn der Pilgerreise die Ehre erwiesen.
War Pius XII. der „Schweigepapst“ im Angesicht des Holocausts, oder hat er Tausende Juden gerettet? Nach der Öffnung der Archive gibt es jetzt erste Forschungsergebnisse.
Was wäre, wenn die Synode im Vatikan über die Zulassung von Frauen zum Priesteramt abstimmen würde? Eltern können ihren Kindern kaum noch erklären, warum nur Männer Priester sein dürfen.
Nach dem Terror der Hamas empfindet Israel mangelnde Solidarität der Christen – vor allem des Vatikans. Papst Franziskus versucht wie im Ukraine-Krieg, Neutralität zu wahren.
Der Papst gefällt sich als oberster Sprachpfleger: Während er die Öffentlichkeit von der Weltbischofskonferenz fernhält, beansprucht er für sich das letzte Wort.
Die Weltbischofssynode im Vatikan stellt eine kleine Revolution dar. Und alle, die dachten, unter Franziskus bewege sich nichts mehr, hat er mit seiner Aussage zum Frauenpriestertum Lügen gestraft.
Zum Beginn der Weltsynode im Vatikan gibt es viele Erwartungen und viel Skepsis. Franziskus fordert, sich dem Heiligen Geist zu öffnen – und kritisiert Leugner des Klimawandels.
Für Franziskus ist noch nicht das letzte Wort im Streit über die Priesterweihe für Frauen gesprochen. Sein Verweis auf die Praxis in der Anglikanischen Gemeinschaft ist bemerkenswert.
Das US-Repräsentantenhaus setzt Sprecher McCarthy ab, die Tschechische Republik führt Grenzkontrollen ein. Und im Vatikan beginnt die Weltsynode. Der F.A.Z. Newsletter.
Diese Woche beginnen im Vatikan Beratungen über die Zukunft der Kirche, wie es sie in dieser Breite noch nicht gegeben hat. Daran wird man sehen, welche Neuerungen mehrheitsfähig sind.
Von der Glaubenskongregation und vom Jesuitenorden wurde Marko Rupnik wegen Missbrauchs bestraft. Doch Papst Franziskus hält an ihm fest.
Das Verhältnis zwischen dem starken Reformflügel in der Bischofskonferenz und dem Vatikan ist zerrüttet. Bei der anstehenden Neubesetzung mehrerer Bischofsstühle könnte das eine große Rolle spielen.
Der Papst bekundet immer wieder seine Nähe zum „ukrainischen Märtyrervolk“. Doch die Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine erwarten mehr von ihm als Worte und Gebete.
Papst Franziskus’ Worte +++ Verlängerung der Legislaturperiode +++ Höckes Wahlkampfrede +++Skulptur von Kardinal Hengsbach +++ Gastbeitrag von Bettina Stark-Watzinger
In Marseille hat Papst Franziskus wieder einmal an das tödliche Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer erinnert. Doch das Handeln von Politikern zu verdammen, geht an der Sache vorbei.
Beim Mittelmeer-Treffen spricht der Papst über den „Schmerzensschrei“ der Migranten. Mit Zehntausenden Gläubigen feiert er im Beisein von Macron einen Gottesdienst im Stadion von Marseille.
Auf seiner Reise nach Frankreich beklagt Papst Franziskus den Umgang mit Migranten in Europa. In Marseille fordert er Güte, Freundlichkeit und Gastfreundschaft.
Emmanuel Macron will an einem Gottesdienst mit Papst Franziskus teilnehmen. Die Opposition sagt, das dürfe ein französischer Präsident nicht. Es widerspreche der Laizität.
Franz Kardinal Hengsbach geriet schon vor zwölf Jahren unter Missbrauchsverdacht. Nun hat sich ein Kreis geschlossen – und er muss als Täter gelten. In den Akten findet sich ein überraschendes Eingeständnis.
Herder gehört zu den traditionsreichsten Verlagen in Deutschland. Ein Gespräch mit Verleger Manuel Herder über den Buchhandel, die Thalia-Übernahme und den Moment, als einer seiner Autoren plötzlich Papst wurde.
In Nagornyj Karabach flammt ein neuer, alter Krieg auf, Charles III. holt den Staatsbesuch in Frankreich nach – und die Fed verkündet ihren Zinsentscheid. Der F.A.Z.-Newsletter.