110 Geiseln und kaum Fortschritte
Bald hundert Tage befinden sich etwa 110 Menschen in Geiselhaft im Gazastreifen. Angehörige wollen ihnen Mut machen, aber die Verhandlungen stocken. Die Kritik an der Regierung wird immer lauter.
Bald hundert Tage befinden sich etwa 110 Menschen in Geiselhaft im Gazastreifen. Angehörige wollen ihnen Mut machen, aber die Verhandlungen stocken. Die Kritik an der Regierung wird immer lauter.
Erstmals wird in Den Haag ein zwischenstaatliches Verfahren gegen Israel geführt. Die Vorwürfe, die Südafrika am Donnerstag erhebt, wiegen schwer.
Erstmals muss sich Israel wegen der Angriffe im Gazastreifen des Vorwurfs des Völkermordes vor dem Internationalen Gerichtshof stellen. Unterdessen ist der US-Außenminister Blinken in Kairo, um zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.
Schon einmal beschäftigte sich der Internationale Gerichtshof mit Israel. Damals gewannen die Palästinenser das juristische Kräftemessen. Im Mittelpunkt standen israelische Sperranlagen.
Mit pragmatischer Politik hat Südafrikas Gang vor den Internationalen Gerichtshof gegen Israel wenig zu tun. Vielmehr spielen alte Fehden und Anhänglichkeiten eine Rolle.
Steven van Weyenberg wird in den Niederlanden geschäftsführender Finanzminister.
Bei seinem Besuch in Israel fordert US-Außenminister Antony Blinken mehr Hilfe für Palästinenser im Gazastreifen. In Libanon bemüht sich Annalena Baerbock, eine regionale Ausweitung des Kriegs zu verhindern.
Der israelische Schauspieler und Star der Serie „Fauda“ Idan Amedi ist als Reservist im Gazastreifen schwer verletzt worden. Seinem Vater zufolge schwebt er aber nicht mehr in Lebensgefahr.
„Das Leben in Gaza ist die Hölle“, sagt Außenministerin Annalena Baerbock. Es komme nicht genug Hilfe an. Sie selbst hat viel Material dabei.
Hamburg 1953 +++ Nachruf auf Jacques Delors +++ Elektroautos +++ Der Papst und der Nahostkonflikt
US-Außenminister Blinken weilt zu Gesprächen in Israel. Auch die Bundesminister Habeck und Baerbock sind in der Region unterwegs. Nach der Tötung eines Hizbullah-Kommandeurs und eines Raketenexperten der Hamas ist die Lage angespannt. Der Überblick.
Wir sprechen mit FAZ-Korrespondent Matthias Wyssuwa, der Außenministerin Baerbock bei ihrer Reise in den Nahen Osten begleitet. Außerdem über die humanitäre Lage in Gaza und die Völkermord-Klage gegen Israel in Den Haag.
Die deutsche Außenministerin hört sich in einem Dorf im Westjordanland die Klagen von Palästinensern über die israelischen Siedler an. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat für Annalena Baerbock keine Zeit.
Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock besucht eine palästinensische Ortschaft in der Nähe der Stadt Ramallah im Westjordanland. Von der israelischen Armee fordert sie dort einen höheren Schutz von Palästinensern vor gewaltsamen Siedlern.
Netanjahus Koalitionspartner phantasieren über eine „Migration“ der Palästinenser aus Gaza. Der Ministerpräsident wird ihnen kaum Einhalt gebieten.
Die beiden israelischen Minister Ben-Gvir und Smotrich propagieren die freiwillige Emigration der Palästinenser im Gazastreifen. Doch die neusten Pläne des Kabinetts gehen nach Kritik von außen in eine andere Richtung.
Früher hießen die Kampfbegriffe zwischen Israelis und Palästinensern Antisemitismus und Apartheid – heute sind es neuer Holocaust und Genozid.
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel kommt im Gazastreifen keine Müllabfuhr mehr. Auch sauberes Trinkwasser fehlt. Nun breiten sich Krankheiten wie Magen-Darm-Infektionen und Krätze aus.
Nach Angaben des Militärs gebe es in mehreren Orten des Palästinensergebiets „heftige Kämpfe“ und Luftangriffe. In der Stadt Gaza seien dutzende „Terroristen“ getötet worden.
Während Israel seine Offensive im Süden des Gazastreifens verstärkt, werden die Warnungen der Vereinten Nationen immer lauter. In Ägypten soll nun über eine Lösung des Krieges beraten werden.
Die Bodenoffensive Israels im Gazastreifen hat eine Massenflucht ausgelöst. In den provisorischen Lagern fehlt es an allem. Die israelische Regierung hat erklärt, sie setze ihre Angriffe im Gazastreifen fort, bis die radikal-islamische Hamas ausgeschaltet ist.
Israel intensiviert den Kampf gegen die Hamas. Die nächste Phase werde härter, als es sich die Hamas vorstelle, kündigt ein Minister an. Helfer warnen vor einer Hungerkatastrophe in Gaza. Der Überblick.
Berlin bereitet sich auf Silvesterkrawalle vor, Jobverweigerer müssen mit harten Sanktionen rechnen und ein Hobby-Namensforscher veröffentlicht seine Statistik. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker.
Bei ihrem Angriff aus dem Gazastreifen begeht die Hamas die schwersten Massaker an Juden seit dem Holocaust. Israel wird völlig unvorbereitet getroffen – und antwortet mit einem Krieg nie da gewesenen Ausmaßes gegen die Terrororganisation.
Nach dem Tod eines Revolutionsgardisten droht Teheran Israel mit Vergeltung. Wie groß ist die Gefahr einer Ausweitung des Gazakrieges?
Trotz internationaler Kritik hat Israel den Einsatz seiner Bodentruppen kurz vor Weihnachten verstärkt. Der Fokus liegt derzeit auf dem Zentrum des Gazastreifens. Im Süden wurde die Stadt Chan Junis abermals zum Schauplatz heftiger Kämpfe.
Israels Armee ist nicht nur im Gazastreifen in weiterhin schwere Kämpfe mit der Hamas verwickelt. Auch die Hizbullah in Libanon setzt Israels Militär immer stärker zu. Zehntausende Zivilisten suchen in Gaza Schutz in Kliniken. Der Überblick.
Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Palästinensergebiet fort. Israels Armeechef Herzi Halevi sagt, der Krieg werde „noch viele Monate dauern“.
Der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen wird laut dem israelischen Generalstabschef Herzi Halevi noch "viele Monate" dauern. Die Armee werde verschiedene Methoden einsetzen, "um unsere Errungenschaften für lange Zeit zu sichern".
Besser als ihr derzeitiger Ruf: Amerikanische Universitäten sind auch im Nahost-Konflikt Orte des produktiven Dialogs. Ein Gastbeitrag.
Die Fronten im Gazakrieg zwischen Israel und der Hamas sind trotz internationalen Drucks verhärtet. Beide Seiten wollen weiterkämpfen. Werden diplomatische Bemühungen um Deeskalation Erfolg haben? Der Überblick.
Mit starken politischen Botschaften haben die Kirchen in Bethlehem das Weihnachtsfest begangen. Der Lateinische Patriarch rief in der Geburtskirche dazu auf, die israelische Besatzung zu beenden.
Die Hamas will einen dauerhaften Waffenstillstand. Das heißt wohl, dass Israels Offensive Erfolge erzielt hat. Aber wie geht es weiter? Der israelische Ministerpräsident bleibt die Antwort schuldig.
Kinder, die nach der Evakuierung in provisorische Schulen gehen. Studenten, die in der vorlesungsfreien Zeit als Soldaten kämpfen. Deutsche Kultusminister erfahren in Israel, was der Krieg dort für Schulen und Universitäten bedeutet.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu verteidigt den Militäreinsatz im Gazastreifen als „Schlacht des zivilisierten Krieges gegen die Barbarei“. Sein Minister für Strategische Fragen wird in Washington erwartet. Der Überblick.