Ein stark abgekühlter Frieden
Israels Antwort auf den Raketenbeschuss aus Gaza hat dem brüchigen Verhältnis mit Ägypten einen schweren Schlag versetzt. Die Krise mit Kairo nach dem Tod ägyptischer Sicherheitskräfte kommt äußerst ungelegen.
Israels Antwort auf den Raketenbeschuss aus Gaza hat dem brüchigen Verhältnis mit Ägypten einen schweren Schlag versetzt. Die Krise mit Kairo nach dem Tod ägyptischer Sicherheitskräfte kommt äußerst ungelegen.
Der israelische Verteidigungsminister Barak hat sich für den Tod ägyptischer Polizisten während eines Feuergefechts zwischen israelischen Soldaten und militanten Palästinensern entschuldigt. Zuvor hatte Kairo angekündigt, seinen Botschafter aus Israel abzuziehen.
hcr. JERUSALEM, 19. August. Nach der Serie von Anschlägen im Süden Israels sind am Freitag bei Raketenangriffen aus dem Gazastreifen mehrere Israelis verletzt worden. An der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten bei Rafah ...
Zum Beitrag von Robert B. Goldmann, "Es geht um das Existenzrecht" (F.A.Z. vom 12. August): Nein, es geht nicht um das "Existenzrecht Israels", wie Goldmann meint, weil es diese Rechtsfigur im Völkerrecht so nicht gibt.
In Israel ist man seit Monaten über die Lage auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel beunruhigt. Militär und Behörden verlieren zunehmend die Kontrolle. Auch die Urheber der Terroranschläge vom Donnerstag könnten über die ägyptische Grenze gekommen sein.
Nach der Serie von Anschlägen im Süden Israels sind am Freitag bei Raketenangriffen aus dem Gazastreifen mehrere Israelis verletzt worden. Auch die israelische Armee griff wieder Ziele im Gazastreifen an.
Israel reagiert auf die Anschlagsserie im Grenzgebiet zu Ägypten, bei der sieben Israelis getötet wurden, mit einem Luftangriff auf Ziele in Gaza. Ministerpräsident Netanjahu sagt danach, die Hintermänner der Angriffe seien schon nicht mehr am Leben.
hcr. JERUSALEM, 18. August. Die israelische Regierung ist trotz starken Drucks aus Amerika nicht bereit, sich bei der Türkei für die Militäraktion auf dem Gaza-Schiff "Mavi Marmara" zu entschuldigen. Nach israelischen Presseberichten ...
hcr. JERUSALEM, 18. August. Bei einer Serie von Anschlägen sind am Donnerstag im Süden Israels acht Israelis getötet worden. Mehr als 30 weitere Personen wurden laut Medienberichten verletzt. In einer offenbar koordinierten Aktion ...
JERUSALEM, 18. August. Besorgte Blicke gehen schon länger aus Israel über die ägyptische Grenze in Richtung Sinai. Erst am Mittwoch meldete die ägyptische Armee, dass dort Soldaten ein Ausbildungslager einer bewaffneten Gruppe ausgehoben hätten, die Verbindungen zu Al Qaida habe.
Der Sender Al Dschazira verlangt von Israel, umgehend Samer Allawi freizulassen. Israelische Sicherheitskräfte hatten den Kabuler Bürochef auf der Rückreise von einem dreiwöchigen Familienbesuch im Westjordanland an der jordanischen Grenze festgenommen.
Jerusalem, 15. August (dapd). Der chinesische Generalstabschef Chen Bingde ist am Sonntag zu seinem ersten offiziellen Besuch in Israel eingetroffen. Vor zwei Monaten hatte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erstmals China besucht.
Tel Aviv, 15. August (dpa). Israel hat am Montag 277 weitere Wohnungen in der nach internationalem Recht illegalen Siedlung Ariel im besetzten Westjordanland genehmigt. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigte am Montag entsprechende Medienberichte.
TEL AVIV, im August. Marc Gelkopf ist sich nicht sicher. "Ist es die Ruhe nach dem Krieg oder nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm?" Der israelische Psychologe hat zuletzt viel Zeit in Sderot verbracht.
GAZA, 14. August (dapd). Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat die Einführung einer Visumspflicht für Ausländer angekündigt. Zum Schutz der Ausländer müsse die Regierung wissen, wer sich im Gazastreifen aufhält, sagte der Sprecher der Regierung am Samstag.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu wird in den internationalen Medien heftig kritisiert. Der Grund ist seine aus persönlicher Überzeugung stammende, mit rechtsextremen Kabinettsmitgliedern geteilte Weigerung, Konzessionen ...
Die Zuschrift "Solide Erwägungen, moralische Verpflichtungen" (F.A.Z. vom 23. Juli) ist das Beste und Ausgewogenste, was ich je zu diesem Thema gelesen habe. Hierzu gratuliere ich dem Verfasser Dr. Hans G.
TEL AVIV, 7. August (dpa). Nach den größten sozialen Protesten in der Geschichte Israels hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag ein Expertenteam damit beauftragt, die Forderungen der Protestbewegung zu prüfen und Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten.
Nach einem Feuergefecht an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon haben sich beide Armeen gegenseitig vorgeworfen, zuerst gefeuert zu haben. Im Westjordanland wurden derweil zwei Palästinenser getötet und fünf israelische Soldaten verletzt.
hcr. JERUSALEM, 31. Juli. In Israel haben am Wochenende etwa 150 000 Menschen im ganzen Land gegen Wohnungsnot, Preissteigerungen sowie die Krise im Gesundheits- und Bildungswesen demonstriert. Alleine in Tel Aviv kamen laut Presseberichten am Samstagabend rund 60 000 Menschen zusammen.
Der große Deckenleuchter ist noch in Plastikfolie gehüllt. An seinen Armen wird bald geschliffenes Glas das Licht brechen. "Ich hänge ihn über die große Freitreppe in der Eingangshalle", sagt Taysir Jbara.
Was wäre ein besserer Test auf geistige Klarheit als die Fähigkeit, sich ein Ziel zu setzen, einen entsprechenden Plan auszuarbeiten und ihn auszuführen? Weshalb ich den Massenmörder von Oslo nicht „geistesgestört“ nenne.
Im September wollen die Palästinenser ihren Staat bekommen: Doch sie werden scheitern. Gibt es auch in diesem Herbst keine Zwei-Staaten-Lösung, müssen sich Europäer und Amerikaner fragen, was sie eigentlich noch im Nahen Osten tun.
Soldaten im Irak getötet - Bei einem Doppelanschlag sind in der nordirakischen Stadt Takrit mindestens zehn irakische Soldaten getötet und weitere 30 verletzt worden. Kurz nach der Explosion einer Bombe zündete am Donnerstag ein ...
Im Herzen bin ich bei den Trauernden in Oslo. 1993 war ich das Ziel eines Briefbombenanschlags durch den sogenannten "Unabomber", der einer der Helden des Mörders von Oslo zu sein scheint. Nichts ist feiger und böser als ein Terroranschlag, ...
Die PLO will sich zunächst im UN-Sicherheitsrat um die Anerkennung eines Staats für die Palästinenser bemühen – nicht in der Vollversammlung. Doch dieser Gang hat keine Aussicht auf Erfolg. Amerika hat schon sein Veto angekündigt.
JERUSALEM, 27. Juli. Nach Wochen der Orientierungslosigkeit gab Präsident Abbas am Mittwoch die Richtung vor. Am 4. August werde in Doha der zuständige Ausschuss der Arabischen Liga den Antrag für den Sicherheitsrat formulieren, ...
hcr. JERUSALEM, 26. Juli. Die israelische Regierung hat angesichts der andauernden Proteste gegen hohe Mieten ein umfangreiches Wohnungsbauprogramm angekündigt. Ministerpräsident Netanjahu teilte am Dienstag mit, dass dadurch binnen ...
Die Stadt Bartaa ist durch die Grüne Linie geteilt. Diese Grenze ist nicht sichtbar. Das könnte sich ändern, wenn Palästina als unabhängiger Staat anerkannt wird.
BARTAA, im Juli. Irgendwo in der Mitte der Hauptstraße verläuft die unsichtbare Linie, die Ghazi Kabaha nicht überschreiten darf. Auf der linken Straßenseite hat ein Händler Paletten mit Eiern zu kleinen Türmen aufgeschichtet, auf der rechten Seite lärmen die Lautsprecher eines CD-Ladens.
JERUSALEM, 24. Juli. Es begann mit zehn Zelten unter den Bäumen des Rothschild Boulevards in Tel Aviv. Gut eine Woche später demonstrierten dort mehrere zehntausend Israelis. "Das ist unser Tahrir-Platz", hieß es im Internet-Aufruf ...
Dietrich Schulze-Marmeling würdigt gekonnt den deutschjüdischen Beitrag zur frühen Geschichte des FC Bayern, Annelie Ramsbrock widmet der Kosmetik eine Kulturgeschichte und Dorothea Weltecke bewahrt in der Atheismus-Debatte einen kühlen Kopf.
Ein Tag des Zorns soll es werden, wurde gestern nach der Rede von Hosni Mubarak empört in den Nachthimmel über Kairo getwittert. Aufstand, Militärputsch oder Fortgang der friedlichen Proteste - nach dem Freitagsgebet wird es sich zeigen. Wir bringen laufend aktuelle Analysen, Beiträge, Blogeinträge und Handybilder zu Ägypten.
Das west-östliche Sofa wartet mit einem kleinen Überblick zur Lage in der arabischen Welt und den aktuellen Debatten auf, und wird im Laufe des Tages neue Entwicklungen und weitere Meinungen integrieren.
Israel diskutiert den UN-Bericht über Kriegsverbrechen des IDF in Gaza – doch im Grunde bleibt alles, wie es war: Die Linken sagen: wusste ich´s, die Rechten sagen: stimmt so nicht. Die Moderaten heben den Zeigefinger, doch für wen?
Die Israelis scheinen schier hungrig nach Leben. Das Verlangen, ein unbeschwertes, hedonistisches Dasein zu führen ist groß, ganz besonders in Tel Aviv. Die Stadt ist nicht Israel, die Stadt übertreibt maßlos – doch gerade darum kann man das Lebensgefühl der Menschen hier am besten aufspüren.