Ein Gipfel, zwei Häuptlinge
Beim G-20-Treffen in Rom demonstrieren die Noch-Bundeskanzlerin Merkel und der Bald-Bundeskanzler Scholz, wie ein reibungsloser Machtwechsel aussehen kann. Doch auf das Gruppenbild am Trevi-Brunnen kommt am Ende nur eine.
Beim G-20-Treffen in Rom demonstrieren die Noch-Bundeskanzlerin Merkel und der Bald-Bundeskanzler Scholz, wie ein reibungsloser Machtwechsel aussehen kann. Doch auf das Gruppenbild am Trevi-Brunnen kommt am Ende nur eine.
Muss Olaf Scholz nun nach dem Parteivorsitz streben? Nicht unbedingt. Denn er ist ohnehin der Chef, egal wer unter ihm die Vorsitzenden sind. Und nur solange das so ist, geht es für die SPD gut.
Nach zwei Jahren sieht Norbert Walter-Borjans seine Mission als Parteichef als erfüllt an. Über einen Wunsch-Nachfolger sagt er nichts. Scholz will ihm nach Angaben aus Parteikreisen offenbar nicht in dem Amt nachfolgen.
Die Bundeskanzlerin wird den SPD-Politiker auf dem G20-Gipfel am kommenden Wochenende in Rom als ihren Nachfolger präsentieren. Von den gemeinsamen Auftritten soll „eine besondere Signalwirkung“ ausgehen.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat zur Bewältigung der Energiewende die Bedeutung von Gas betont.
Angela Merkels Tage im Kanzleramt sind gezählt. Hendrik Wüst will Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen werden. Und die Bundesregierung kappt ihre Wachstumsprognose. Der F.A.Z.-Newsletter.
Aufgrund der FDP gebe es keine höheren Steuern für Gutverdiener – und daher auch keinen Spielraum für Entlastungen im unteren Bereich. Dass die Schuldenbremse kaum zu reformieren sei, liege auch an einer anderen Partei, sagten Scholz und Habeck bei Anne Will.
Man könnte meinen, Olaf Scholz wäre von Feinden umzingelt: Hier seine Parteichefs, die ihn bekämpft und besiegt hatten. Dort die FDP als Schreckgespenst der Sozialdemokratie. Von wegen.
Die Bundeskanzlerin sieht in der EU massive Herausforderungen auf ihren möglichen Nachfolger Olaf Scholz zukommen. Sie verlasse die europäische Bühne „in einer Situation, die mir Sorgen macht“.
300 Unterhändler machen für SPD, Grüne und FDP die Einzelheiten des Koalitionsvertrags aus. In 22 Arbeitsgruppen ringen sie um Kompromisse. Doch die harten Nüsse müssen die Parteichefs selbst knacken.
SPD, Grüne und FDP haben sich einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt. Der Koalitionsvertrag soll Ende November fertig sein – vieles soll besser laufen als vor vier Jahren.
Das Erstellen einer Sparliste ist alles andere als ein Selbstläufer. Die Ampel-Koalition muss sich eben das auf die Agenda schreiben. Der Blick zurück zeigt, wie es gehen könnte – zum Beispiel mit dem Rasenmäher.
Es wäre grotesk gewesen, hätten nur Männer an der Staatsspitze gestanden. Dafür braucht man nicht Feminist zu sein, nur Realist. Aber zum Proporz muss noch das Format fürs Amt kommen.
„Jens ist ein guter persönlicher Freund, auf dessen Loyalität ich immer zählen konnte.“ EZB-Chefin Lagarde sagt, sie werde Weidmann vermissen. Auch FDP-Chef Lindner und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz äußern sich.
Vor der Bundestagswahl herrschte eine Wechselstimmung wie lange nicht mehr. Und jetzt, wo der Wechsel wohl kommt? Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
Immer mehr Flüchtlinge an der deutsch-polnischen Grenze, Postenpoker in Berlin und was Delivery Hero mit dem Lieferdienst Gorillas verbindet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Spezialität der Sondierer von SPD, Grünen und FDP scheinen bisher vor allem Worte zu sein. Ein Aufbruch verlangt aber Taten.
An großen Worten mangelte es zum Abschluss der rot-grün-gelben Sondierung nicht. Doch Zweifel sind erlaubt.
Die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP wollen in Koalitionsverhandlungen treten. In den Sondierungen sei eine „neue politische Phantasie erzeugt“ worden. Die Parteispitzen sind von den Gesprächen selbst beeindruckt.
Die entscheidenden Begriffe der Ampel-Partner sind: Aufbruch, Fortschritt und Veränderung. Der Mindestlohn soll auf zwölf Euro erhöht werden. Und: Es wird kein Tempolimit geben.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht von einem sehr guten Ergebnis der Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP zur Bildung einer Bundesregierung.
In Washington feiert Scholz die globale Mindeststeuer. Weil viele Wähler vor allem ihn wollten, steht er auch in Deutschland stark da. Doch Personalentscheidungen und die jungen SPD-Linken könnten noch herausfordernd werden.
Olaf Scholz will vor Weihnachten Kanzler sein, die Wirtschaft wächst langsamer und die Deutschen haben Angst vor der Zukunft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bankenpräsident Christian Sewing macht sich für die Kapitalmarktunion stark. Mit dem möglichen Kanzler Scholz wird dabei eine besondere Hoffnung verbunden.
Union im Zwiespalt +++ Söders Scherbengericht +++ Bundestagswahl +++ Karikatur von Greser & Lenz
SPD, Grüne und FDP treffen sich, der Verfassungsschutzpräsident warnt vor Cyberangreifern und es droht eine Grippewelle. Der F.A.Z.-Newsletter.
Gute Nachrichten für die Sozialdemokraten: Grüne und FDP machen einen Bundeskanzler Olaf Scholz wahrscheinlicher. Armin Laschet mag zwar noch hoffen – aber er hat es mit Markus Söder zu tun.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz freut sich, dass es jetzt zusammen mit Grünen und FDP Sondierungen zur Bildung einer Ampel-Koalition kommt. „Morgen geht's dann los“, sagt er in Berlin.
SPD und Union haben erste Sondierungsgespräche mit FDP und Grünen geführt. In Großbritannien hilft die Armee bei der Lieferung von Benzin und Waren. Und in Stockholm werden die Preisträger des Nobelpreises für Medizin verkündet.
Die SPD-Linken mochten Pragmatiker wie Olaf Scholz noch nie. Aber sie haben sie immer gebraucht. Kann das gut gehen?
An diesem Wochenende beginnen die Sondierungen über eine Ampel-Koalition. Politiker des linken SPD-Flügels erwarten von Kanzlerkandidat Scholz, gegenüber FDP und Grünen klare Kante zu zeigen.
Olaf Scholz hat sein Werben um FDP und Grüne um Gefühle angereichert. Der Vernunftpolitiker strebt „Zuneigung“ als Band zwischen ihm und seinen Wunschpartnern an. Davon kann Armin Laschet nur träumen.
Scholz kann seiner Partei viel abverlangen. Aber nicht alles. Darüber wacht der linke Flügel. Wird es Leute geben, die Unruhe stiften wollen?