Etappensieg gegen Geheimhaltung
Yahoo hat vor Gericht erstritten, dass Unterlagen aus einem geheimen Verfahren von 2008 veröffentlicht werden. Sie könnten Licht ins Dunkel der Datenabfragen bei Internetunternehmen bringen.
Yahoo hat vor Gericht erstritten, dass Unterlagen aus einem geheimen Verfahren von 2008 veröffentlicht werden. Sie könnten Licht ins Dunkel der Datenabfragen bei Internetunternehmen bringen.
Abgehört wird nicht nur von oben. Wer sein Handy mit Apps bestückt, gibt gleich seine privaten Daten preis. Eine Software von Huawei unterbindet gegebenenfalls solche Spähaktionen.
ban. BERLIN, 15. Juli. Im deutsch-amerikanischen Konflikt über den Umgang mit Internet- und Telefondaten hält die Bundesregierung die Fragen für noch längst ...
Mit einem für sie ungewöhnlich deftigen „Das ist ja abwegig“ hat Angela Merkel die Vermutung zurückgewiesen, ihr Hinweis auf die nachrichtendienstliche
Die Nachrichtendienste sind kein Selbstzweck. Sie sind da, damit die Menschen - auch Nicht-Amerikaner - ihre Freiheit in Sicherheit ausleben können. Ein gemeinsamer Kampf gegen eine Bedrohung sollte auf der Grundlage derselben Werte geführt werden.
Die SPD hat kein Interesse, die Kooperation des BND mit den amerikanischen Geheimdiensten allzu genau zu untersuchen. Aus zwei Gründen.
Im Interview mit der ARD macht die Bundeskanzlerin Witze über ein Thema, das sie tatsächlich schon länger beschäftigt: die Sicherheit auch ihrer eigenen Daten.
Ein Aktivist ruft in einer Facebook-Gruppe zu einem Spaziergang zum „Dagger-Complex“ bei Darmstadt auf. Dort wird die NSA vermutet. Wenig später bekommt er Besuch von einem Mitarbeiter des Staatsschutzes.
Grüne, Linkspartei und SPD fordern einen Untersuchungsausschuss zur Spähaffäre. Der Grünen-Abgeordnete Nouripour sagte, Friedrich sei als Innenminister fehl am Platze. SPD-Generalsekretärin Nahles sagte, die Ausspähung sei Bundeskanzlerin Merkel „gleichgültig“.
Innenminister Friedrich hat in Amerika nicht viel in Erfahrung bringen können. Immerhin versicherte ihm Obamas Sicherheitsberaterin Lisa Monaco, die Vereinigten Staaten betrieben in Deutschland keine Wirtschaftsspionage.
Edward Snowdens Asylantrag in Russland ist eine Hypothek für das amerikanisch-russische Verhältnis. Aber Washington besitzt gegenüber Moskau kaum Druckmittel.
Mach es wie Obama: Profitiere von der Energie des schwarzen Pop. Wie sie entstanden ist, kann man während der kommenden Wochen in der fabelhaften Arte-Reihe „Summer of Soul“ verfolgen.
Innenminister Friedrich hat in Washington keine konkrete Antworten auf Fragen über Abhörpraktiken des amerikanischen Nachrichtendienstes NSA erhalten. Bundeskanzlerin Merkel will weiter prüfen lassen, was an den jüngsten Vorwürfen „dran“ sei.
Der amerikanische Softwarekonzern ist selbst tief in den Strudel der Spionageaffäre geraten. Nun hat der Deutschland-Chef des Konzerns Sorge, dass die Deutschen „das Kind mit dem Bade ausschütten“.
ban. BERLIN, 14. Juli. Die Fragen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), die er nach Bekanntwerden der Abhörpraxis des amerikanischen ...
Gegen die allgemeine Beschwichtigung und Geheimhaltung: In den Vereinigten Staaten fordert eine Gruppe von Senatoren und Abgeordneten mehr Kontrolle über den amerikanischen Überwachungsstaat.
Wer meint, die amerikanische Abhörpraxis mit der Staatstheorie Wilhelm von Humboldts verteidigen zu müssen, sollte seine Schriften genauer lesen.
Auch wenn ein Kanzler Steinbrück mit der 7. Kavallerie drohen würde: Amerika wird die Welt weiter abhören. Doch muss man es den Datenkraken ja auch nicht ganz so leicht machen.
Es widerstrebt der freiheitsliebenden Kultur des Silicon Valley, sich vor den Karren der Regierung spannen zu lassen. Aber die Zusammenarbeit ist trotzdem gewaltig.
Die Überwachung durch amerikanische Geheimdienste ist beileibe kein neues Phänomen. Schon seit 2001 will die NSA alles wissen.
Für Hans-Peter Friedrich scheint die digitale Welt eine fremde zu sein. Ihre Bedeutung scheint er nicht erkennen zu können - und macht beim Umgang mit dem Überwachungsprogramm „Prism“ keine gute Figur.
mwe./mkwa./T.G. Berlin/Frankfurt. Die amerikanische Regierung ist bereit, ein geheimes Verwaltungsabkommen aufzuheben, das die deutschen Geheimdienste zu ...
Von Maxim BillerSeit sich der amerikanische Ex-Agent Edward Snowden bei Kohns Eltern vor Obamas Leuten versteckte, hatte Herschel, Kohns Vater, endlich wieder
mwe./mkwa./T.G. Berlin/Frankfurt. Die amerikanische Regierung ist bereit, ein geheimes Verwaltungsabkommen aufzuheben, dass die deutschen Geheimdienste zu ...
Nach seinem Besuch in Washington ist Bundesinnenminister Friedrich „sehr froh“, dass die amerikanische Regierung bereit sei, ein geheimes Abkommen von 1968 über die Zusammenarbeit mit den Nachrichtendiensten der früheren Westalliierten aufzuheben. Die SPD unterstellt Friedrich „transatlantisches Duckmäusertum“.
Im März trat Lisa Monaco den Posten als Antiterrorberaterin von Präsident Obama an. Der Bostoner Bombenanschlag einen Monat später dürfte ihre Überzeugung von Abhör- und Überwachungsmaßnahmen gefestigt haben.
Diese Frage soll ein fünfköpfiges Gremium entscheiden: Es wurde von Obama berufen und tagte jetzt zum ersten Mal öffentlich. Kritisiert wurde das „Misstrauen gegenüber der Regierung“.
Datensammelwut mit Folgen: Auch Edward Snowden ist allgegenwärtig beim Jubiläum des Darmstädter Zentrums für IT-Sicherheit. Seit der Gründung vor fünf Jahren ist das Thema Datensicherheit aktueller denn je.
Mit harschen Worten kritisiert die Opposition das Ergebnis der Gespräche von Bundesinnenminister Friedrich in Washington zu den umstrittenen amerikanischen Abhörprogrammen. Die SPD spricht von einem „Desaster“, die Grünen von einer „Luftnummer“.
Juristisch seien die Abhöraktionen der NSA in Ordnung, heißt es: Das amerikanische Fisa-Gericht muss die Abhöranträge von NSA und FBI erst prüfen. Doch meist werden sie einfach durchgewinkt.
Auch nach einem Telefonat mit Barack Obama bleibt Russlands Präsident Wladimir Putin hart: Er will den früheren Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden weiterhin nicht ausliefern. Amerika warnt Russland, Snowdens Asylgesuch anzunehmen.
holl. WIESBADEN. Die hessische FDP will das Thema Datensicherheit und den Schutz bürgerlicher Freiheitsrechte auf ihrer Wahlkampfagenda stärker hervorheben.
Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden will jetzt offenbar doch Asyl in Russland. Die amerikanische Regierung warnt, Russland dürfe Snowden nicht zu einer „Propaganda-Plattform“ verhelfen. Präsident Barack Obama will mit Putin telefonieren.
Der 30 Jahre alte Amerikaner Snowden, wird von der amerikanischen Bundespolizei FBI wegen Spionage mit Haftbefehl gesucht.
boy./rüb./ban. FRANKFURT/WASHINGTON/BERLIN, 12. Juli. Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat nach Aussagen russischer ...
lid. NEW YORK, 12. Juli. Der Softwarekonzern Microsoft Corp. sieht sich mit neuen Vorwürfen in der Affäre um Datenschnüffelei des amerikanischen Geheimdienstes ...