In Gesellschaft der Graphen
Soziale Netzwerke und Tracing-Apps erzeugen neue Formen der Ortung und Ordnung. Darum reicht es nicht, wenn Datenschutz nur das Individuum berücksichtigt. Ein Gastbeitrag.
Soziale Netzwerke und Tracing-Apps erzeugen neue Formen der Ortung und Ordnung. Darum reicht es nicht, wenn Datenschutz nur das Individuum berücksichtigt. Ein Gastbeitrag.
Was ist so faszinierend am Zauberwürfel, dass manche Menschen einfach nicht mehr von ihm lassen können? Ein Turnier-Cuber erzählt die Geschichte seiner andauernden Leidenschaft.
Amerikas Geheimdienste erwarten, dass der Kreml auch diesmal Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen will. Soll Richard Grenell in Washington dafür sorgen, dass niemand Putin dabei stört?
Patriotismus und Identität: David Ignatius verbindet in seinem Thriller geschickt Fakten und Fiktion
Der Anwalt und Journalist Glenn Greenwald hat sich mit Enthüllungen viele Feinde gemacht. Jetzt behauptet Brasiliens Bundesstaatsanwaltschaft, er habe Handys von Politikern gehackt. Greenwald dementiert deutlich.
Die Verfassungsrichter müssen darüber befinden, wen der Nachrichtendienst im Ausland überwachen darf. Doch wie weit gehen die Befugnisse? Die Regierung pocht auf ihre Sicherheitsinteressen.
Was wiegt schwerer: Der Schutz der Informationsbeschaffung durch Journalisten oder durch den Staat? Die Abwägung sollte nicht damit enden, dass der BND abgeschafft wird.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über eine Klage gegen das BND-Gesetz. Die Kläger meinen, ihre Grundrechte würden durch anlasslose Erhebung von Kommunikationsdaten im Ausland tangiert. Befürworter argumentieren, nur so sei Terror-Abwehr möglich.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab heute über die Befugnisse des BND im Ausland. Besonders geht es um die Fernmeldeüberwachung. Der grüne Geheimdienstfachmann Konstantin von Notz hofft auf einen umfassenden Urteilsspruch.
Personenbezogene Daten gelten als neue Währung. Damit hat sich die Europäische Union abgefunden und den Netzkonzernen Carte Blanche erteilt. Das ist fatal. Ein Gastbeitrag.
Forscher suchen nach Methoden, die vor Hackerangriffen mit den Supercomputern der Zukunft schützen. Wie real ist die Gefahr mittlerweile wirklich?
Die Daten auf einem Handy der früheren Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wurden gelöscht. Die Opposition wittert eine Vernichtung von „Beweismitteln“ wegen der Berateraffäre – das Ministerium beschwichtigt.
Die Grundlage, auf der das Unternehmen Personendaten aus Europa nach Amerika übermittelt, soll rechtmäßig sein. Max Schrems spricht trotzdem von einer schallenden Ohrfeige für Facebook. Der EuGH-Generalanwalt hat sein Gutachten zum Fall vorgestellt.
Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit den Befugnissen des Bundesnachrichtendienstes. Die Richter müssen entscheiden, ob im Ausland Informationen durch Abhörmaßnahmen gewonnen werden dürfen.
Bei der Veröffentlichung von „Permanent Record“ erhob die amerikanische Regierung Anspruch auf die Erlöse aus dem Buchverkauf. Nun gab ein Richter im Bundesstaat Virginia der Klage statt.
Innenpolitiker haben Angst davor, dass die Chinesen mit 5G-Technik den Mobilfunk ausspionieren – und Deutschland schaden. Doch das gegenwärtige Netz besteht schon aus Bauteilen von Huawei. Sind die Hintertüren also längst offen?
Die ARD zeigt eine packende Milieustudie über die Auslandsspione der Stasi: „Inside HVA“ gibt intensive Einblicke in einen Geheimdienst, der vom Westen unterschätzt wurde.
Die aufgeregte Debatte über Huawei und ZTE verstellt den Blick auf ein grundsätzliches Problem: Die beste Verteidigung gegen Einflussnahme aus dem Ausland ist die Unabhängigkeit vom Ausland.
Eigentlich ist Richard Grenell Amerikas oberster Diplomat in Deutschland. Besser gefällt er sich als Provokateur. Das hat nicht nur Peter Altmaier zu spüren bekommen.
Trumps Botschafter Grenell beschwert sich, dass die Bundesregierung die Vereinigten Staaten mit der chinesischen Kommunisten-Diktatur gleichsetze. War es nicht sein Präsident, der Lobeshymnen auf den Autokraten Xi Jinping anstimmte?
Bundeswirtschaftsminister Altmaier relativierte die Kritik am chinesischen Konzern Huawei, indem er an die amerikanische NSA erinnerte. Amerikas Botschafter Grenell reagiert scharf.
„Official Secrets“ erzählt die Geschichte um die Whistleblowerin Katharine Gun, die 2013 brisante Informationen der NSA über den Irak-Krieg leakte. Die Geschichte wird realitätsnah und mitreißend erzählt.
Angriffe im Netz sind an der Tagesordnung, die internationale Gemeinschaft muss etwas tun: Plädoyer für eine kollektive Norm zur Stärkung von Sicherheit, Vertrauen und digitaler Zusammenarbeit. Ein Gastbeitrag.
Die „gender pay gap“ bezeichnet die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen im gleichen Beruf. Während alte Rollenbilder zumindest teilweise verschwinden, könnte die Digitalisierung die Schere stärker auseinandertreiben.
Masken waren ihm früh vertraut: Edward Snowden erzählt in einer fesselnden Autobiographie, wie er zum Whistleblower wurde.
Geht es nach der amerikanischen Regierung, hätte Edward Snowden seine Memoiren der NSA und der CIA vorab zur Überprüfung vorlegen müssen. Dabei soll, beteuert das Justizministerium, die Klage das Buch nicht etwa stoppen.
Nicht die Rebellion, die Regierungstreue steht am Anfang dieser Biographie: Edward Snowden erzählt glänzend, wie er erwachsen wurde, während die digitale Welt ihre Unschuld verlor.
Der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, über die Grenzöffnung, seinen Vorgänger Erich Honecker und das, was er in der Bundesrepublik gut findet.
Wie wurde Hans-Georg Maaßen zum Hashtag-Westfernsehen-Zampano? Auf der Suche nach Antworten in seinen alten Interviews – eine Polemik.
Die neueste Bedrohung in der internationalen Cyber-Spionage heißt „Topinambour“. Sie besorgt Experten weltweit. Und es könnte sein, dass sich mit der „Malware“ die gefährlichste Hackertruppe der Welt zurückmeldet.
Die Abschiebe-Camps der Trump-Regierung sorgen seit Monaten für Kritik. Die privaten Betreiber verdienen mehr Geld, weil mehr Migranten festgehalten werden. Auch Trumps ehemaliger Stabschef John Kelly nutzt die Gunst der Stunde zum Geldmachen.
Deutsche Unternehmen werden immer häufiger Opfer von Cyberattacken. Staaten beschuldigen sich gegenseitig – der Schaden geht in die Milliarden.
In der Szene der Neonazis haben sich die Leute daran gewöhnt, im Visier der Sicherheitsbehörden zu sein. Von Terror halten sie nichts – sagen sie zumindest. Aber im Umfeld von NSU und Stephan E. kennen sie sich bestens aus.
Die Chinesen spionieren deutsche Manager unverfroren aus: Hotelsafes werden geknackt, Büros verwanzt, Laptops aufgeschraubt. Gegenwehr ist zwecklos.
In einem Pilotprojekt will die größte Streitmacht der Welt Künstliche Intelligenz für ihre Sicherheitsüberprüfungen von Geheimnisträgern nutzen. Das soll die Arbeit der Behörden erleichtern – trifft aber auch auf große Skepsis.
Spioniert Huawei für den chinesischen Staat oder nicht? Viele Länder stellen sich die Frage, ob der Konzern an kritischer Infrastruktur mitwirken soll. Was viele nicht wissen: Zwei deutsche Städte arbeiten längst mit den Chinesen zusammen.