Herrscht im Internet schon Krieg?
Die Hackerattacken auf kritische Infrastruktur haben ein Maß erreicht, das einen fragen lässt, wann Amerika und Nato den Verteidigungsfall ausrufen. Die Lage ist gespannt wie noch nie.
Die Hackerattacken auf kritische Infrastruktur haben ein Maß erreicht, das einen fragen lässt, wann Amerika und Nato den Verteidigungsfall ausrufen. Die Lage ist gespannt wie noch nie.
Die digitale Schule wird zur Dauerbaustelle: Nach Bedenken über fehlenden Datenschutz kommt es jetzt zu massiven Störungen. Eltern erhalten Brandbriefe von genervten Lehrern.
Gegen Verschwörungstheorien helfen keine emotionalen Bilder von Corona-Opfern. Denn die Psychologie zeigt: Ein kühler Kopf denkt besser. Das kann man üben. Ein Gastbeitrag.
Mit den Enthüllungen von Edward Snowden wurde das Netzmagazin „The Intercept“ groß. Die Mitgründer Laura Poitras und Glenn Greenwald sind von Bord. Sie machen der Redaktion schwere Vorwürfe.
Der ehemalige BND-Präsident skizziert, was seiner Meinung nach gemacht werden muss in Deutschland.
Der „Solarwinds-Hack“ lief monatelang unbemerkt über Tausende Rechner. Der Angriff gilt als ein Meisterwerk der Computerspionage – und ist vielleicht noch lange nicht zu Ende.
Europa will in der Informationstechnologie aus guten Gründen unabhängiger werden von Amerika und China. Dennoch ist der Begriff „Souveränität“ nicht ungefährlich – denn er birgt Konfliktpotential. Ein Gastbeitrag.
Konkurrenten des Platzhirsches erleben ungeahnten Auftrieb. Woran das liegt und was für Whatsapp-Alternativen es gibt.
Die Erstürmung des Kapitols in Washington war kein Putsch und auch kein terroristischer Akt. Den Angreifern ging es vor allem um Bilder ihrer eigenen Ermächtigung und darum, den Sieg ihres politischen Gegners mit Füßen zu treten. Das lässt für die Zukunft das Schlimmste befürchten.
Eine gravierende Cyberattacke hat Hackern Zugriff auf mehr als 250 amerikanische Behörden und Unternehmen verschafft. Nun wird klar: Auch zahlreiche deutsche Behörden haben die kompromittierte Software eingesetzt.
Die Sicherheitsbehörden stellen sich mit ihrer Feststellung klar gegen Äußerungen des scheidenden Präsidenten Donald Trump.
Die amerikanische Regierung ist angesichts der Größe eines Cyberangriffs alarmiert. Sogar die Atomwaffenbehörde sei betroffen, heißt es. Joe Biden droht den Angreifern. Er werde solchen Attacken nicht tatenlos zusehen.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble im F.A.Z.-Interview über die Folgen der Pandemie für das Parlament, das Rennen um den CDU-Vorsitz – und wie wenig Raum neben Merkel bleibt.
Er war selbst Geheimagent, bevor er Autor wurde, dann schrieb er einen Spionage-Bestseller nach dem anderen. Nun ist der britische Schriftsteller John le Carré gestorben.
Zwangspause: Arte zeigt mit einem Jahresrückblick, was der Corona-Lockdown in aller Welt bedeutet. Bedrückendes wie unerwartet Schönes ist darunter.
Wenn es nach den EU-Staaten geht, dann dürften europäische und nationale Behörden künftig die verschlüsselte Kommunikation über Whatsapp, E-Mail und andere Dienste einschränken. Aber im Europaparlament formiert sich Widerstand.
Drei Männer aus dem Jemen haben vor dem Bundesverwaltungsgericht versucht, amerikanische Drohnenangriffe zu stoppen. Doch in den Augen der Richter hat die Bundesregierung genug unternommen, um deren Rechtmäßigkeit sicherzustellen.
Der Softwarekonzern macht weitreichende Zugeständnisse, um Datenschutzbedenken aus dem Weg zu räumen. Die Behörden sind erstaunlich angetan.
Edward Snowden und seine Frau erwarten im Dezember die Geburt ihres ersten Kindes. Der ehemalige amerikanische Geheimdienstmitarbeiter hat sich entschlossen, die russische Staatsbürgerschaft zu beantragen.
Eigentlich sollte die Anhörung von Richterin Barrett die Wende im Wahlkampf bringen. Dann kam Trumps persönliche Corona-Krise. Inzwischen schlägt er wild um sich.
Der Whistleblower hatte jüngst seine Memoiren veröffentlicht. Ein amerikanisches Gericht urteilte nun: Einnahmen, die Snowden aus einem „Vertrauensbruch“ generiere, stünden ihm nicht zu.
Im Mai entschied Karlsruhe, dass die bisherige Praxis des BND zur Überwachung von Ausländern im Ausland neu geregelt werden muss. Nun liegt ein Entwurf für die Reform vor.
Computerchips sind das neueste Machtinstrument, das Amerika gegen China einsetzt. Dahinter steht eine eng verflochtene Industrie, die bis in den deutschen Mittelstand hineinreicht.
Der Whistleblower wertet das Urteil als seine Rehabilitation: Ein amerikanisches Gericht hat entschieden, dass das heimliche Sammeln der Telefondaten durch die NSA, das Edward Snowden aufgedeckt hat, ein Verstoß gegen das Gesetz war.
Wie Europa und Amerika zusammenarbeiten, oder auch nicht.
Apps, Smartphones, Cloud-Dienste und mehr: Washington will chinesische Computertechnik umfassend einschränken. Und sendet eine klare Botschaft auch an Europa.
Krieg führt China nicht. Es sichert sich seinen Einfluss auf subtile Weise.
Donald Trump will Tausende Soldaten aus Deutschland abziehen. Die Folgen für die betroffenen Regionen dürften gravierend sein. Lokalpolitiker verbreiten trotzdem Zuversicht.
Zwei Mal hat der Europäische Gerichtshof die Regeln zum Datenaustausch mit Amerika gekippt. Der Datenschutzbeauftragte Stefan Brink sagt, dass die Richter keine Rücksicht auf Kollateralschäden nehmen werden.
Die Richter halten ein Schlupfloch, das derzeit vor allem von großen Unternehmen genutzt wird, für zulässig. Für Datenschutzaktivist Max Schrems ist es dennoch ein weiterer Erfolg.
Ein Abkommen für Datentransfers zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten hat der Jurist Max Schrems schon zu Fall gebracht. Nun folgt das nächste. Nutzerdaten von EU-Bürgern können aber trotzdem dorthin gelangen.
Donald Trump will angeblich fast 10.000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Aus dem Hauptquartier der Army in Wiesbaden kommt deutliche Kritik.
Wenn die eigentlich vernünftige Maßnahme zum Talisman wird: Wie wird New York wohl aussehen, wenn die Corona-Krise ausgestanden ist?
Die Richter gestehen dem Bundesnachrichtendient durchaus Durchgriffsrechte zu, aber eine „pauschale und globale“ Überwachung untersagen sie – und fordern eine stärkere Kontrolle.
An diesem Dienstag entscheidet das Bundesverfassungsgericht, wozu der Bundesnachrichtendienst gegenüber Ausländern verpflichtet ist. Es ist das letzte Urteil unter Federführung eines Richters – über dessen Nachfolge längst Streit ausgebrochen ist.
Senator Richard Burr ist als Vorsitzender des Geheimdienstausschusses zurückgetreten. Er soll mit seinem Wissen über das Coronavirus Insider-Geschäfte an der Börse gemacht haben. Der Republikaner ist nicht der Einzige, der sich gegen diesen Vorwurf wehrt.