Amerikas Polizei braucht Durchsuchungsbeschluss für Handys
Das Oberste Gericht in den Vereinigten Staaten hat die polizeiliche Durchsuchung von Mobiltelefonen ohne richterlichen Beschluss für verfassungswidrig erklärt.
Das Oberste Gericht in den Vereinigten Staaten hat die polizeiliche Durchsuchung von Mobiltelefonen ohne richterlichen Beschluss für verfassungswidrig erklärt.
Smartphone sind Wunder der Technik und für manche Regierungen Wunderwaffen. Die Analyse einer Spähsoftware offenbart, was unsere Telefone Regierungen zu bieten haben.
Der Schutz der Freiheit vor staatlichen Eingriffen wie vor privaten Oligopolen muss in der digitalen Welt neu gefasst werden.
Nimmt man die Snwoden-Enthüllungen ernst, geht es um existentiell bedrohliche Wirkungen: Das Internet könnte Demokratien in autoritäre Systeme verwandeln. Warum also geschieht nichts, um die Gefahren des Netzes einzudämmen?
Dean Baquet soll die „New York Times“ aus der Krise führen, sein größter Gegner sitzt im eigenen Verlag. Wie wird der neue Chefredakteur das amerikanische Leitmedium positionieren?
Eine neue Studie bezweifelt, dass D-Wave Systems einen praktikablen Quantencomputer bauen kann. Dabei wird die Firma von Google, Amazon und der CIA unterstützt. Was soll ein solcher Chip können und wozu wäre er gut?
Es ist keine Untertreibung, wenn die hessische Landesregierung durch ihren Sprecher verlauten lässt, sie habe keine eigenen Erkenntnisse zu den Aktivitäten der NSA in Hessen.
Facebook, Ebay und Co. setzen auf eigene Bezahllösungen im Internet. Nun formiert sich Widerstand bei den deutschen Banken. Doch der kommt zu spät.
Zu den Verrücktheiten dieser Zeit gehört auch das plötzliche Ende der Verschlüsselungssoftware Truecrypt. Der Grund? Truecrypt sei nicht so sicher, wie Experten bislang dachten.
Im NSA-Abhörskandal gibt es neue Berichte über die angeblichen Aktivitäten des Geheimdienstes in Wiesbaden. Die Landesregierung weiß von nichts und bittet das Bundeskanzleramt um Aufklärung.
Der Download der Zukunft geht weiter: Die Düsseldorfer Kunsthalle zeigt uns, wie die „Smart New World“ aussieht. Und macht uns Mut, ihr zu entkommen.
Facebook hat zwar keinen Feiertag, meldet sich aber trotzdem ab. Die WM-Fußballer müssen Pause von ihren Kopfhörern machen. Und Hacker nutzen eine künstliche Pause, um einen Hedge-Fonds auszunehmen.
Rückschlag für den Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSA-Affäre: Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Snowden will sich nach F.A.Z.-Informationen überraschend nicht mit Abgeordneten des Bundestags in Moskau treffen.
Die größte Bedrohung sei nach wie vor ein unkalkulierbarer islamischer Extremismus, heißt es im Verfassungsschutzbericht. Das passt nicht in jedes deutsche Weltbild.
Darf Facebook der NSA Zugriff auf seine Nutzerdaten geben? Der österreichische Datenaktivist Max Schrems hat dagegen geklagt - und ist bis zum Europäischen Gerichtshof vorgedrungen.
Griechenland verlangt Aufklärung von Deutschland über mögliche Spähaktivitäten des Bundesnachrichtendienstes. Der BND soll zur Terrorabwehr auch griechische E-Mails und Telefonate ausgespäht haben.
Justizminister Heiko Maas beruhigt die Gegner des Freihandelsabkommens: Die deutschen Standards bleiben bestehen - nur müsse die Politik das auch öffentlich vermitteln. Das gelinge durch transparente Verhandlungen.
Immer mehr Technologie-Unternehmen fürchten um das Vertrauen ihrer Kunden, selbst wenn sie selbst gar nicht von den Snowden-Enthüllungen betroffen waren. Das lassen sie Präsident Obama spüren.
Trotz der NSA-Spähaffäre geht der Austausch von Daten zwischen dem deutschen Verfassungsschutz und amerikanischen Geheimdiensten offenbar munter weiter. Laut Medienberichten wird er sogar ausgebaut.
Der Grund, warum sich niemand wirklich über die Geheimdienstschnüffelei aufregt, könnte in Folgendem liegen: Edward Snowden hat uns eine leere Mülltüte geliefert - es ist nichts drin.
Konfrontation und Verunsicherung: Amerikas Präsident Obama will nichts mehr gelingen.
Heute erscheint das neue Buch „Hard Choices“ von Hillary Clinton. Will die Politikerin für das amerikanische Präsidentenamt kandidieren? Noch ziert sie sich.
Je mehr von den geheimdienstlichen Überwachungen bekannt wird, desto schwieriger wird ein Ausweg aus dieser schlimmen Lage: Die Logik der Datenhortung muss durchbrochen werden.
Vor einem Jahr begann der NSA-Skandal. Er brachte die Internetbranche in Amerika in Erklärungsnot, sie geht seither auf Distanz zur Regierung. Aber eine unangenehme Wahrheit bleibt.
„Ionosphäreninstitut“ und „Fernmeldweitverkehrsstelle der Bundeswehr“ sind Geschichte. Der Bundesnachrichtendienst verzichtet auf Tarnnamen für etliche seiner Abhöreinrichtungen – um Vertrauen bei der Bevölkerung aufzubauen.
Mit seinem vergeblichen Anruf bei Kanzlerin Merkel hat es der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach jetzt bis in die amerikanischen Medien gebracht. „Vielleicht kochte sie gerade selber Essen in der Waschmaschine“, scherzte etwa der Sender ABC.
Der Untersuchungsausschuss des Bundestags zur NSA-Abhöraffäre will noch vor der Sommerpause ein informelles Gespräch mit Edward Snowden in Moskau führen. Die Grünen sprechen von einer „Kaffeefahrt“.
Ranges Ermittlungen wegen des abgehörten Mobiltelefons der Kanzlerin sind ein Signal. Denn Deutschland behauptet damit seine Rechtsordnung. Die amerikanischen Partner müssen spüren, dass etwas schiefgelaufen ist.
Generalbundesanwalt Range will die Kanzlerin aus dem Ermittlungsverfahren heraushalten. Auch eine Befragung von Edward Snwoden stehe „nicht zur Debatte“. Die Vereinigten Staaten reagieren dennoch verstimmt.
Ein deutsches Startup will es den Großen zeigen und verspricht die Cloud fürs eigene Büro. Der Zuspruch anderer Unternehmen zeigt, welche Rolle Datensicherheit heute spielt.
Google stellt „End-to-End“-Verschlüsselung vor, und selbst Facebook arbeitet an Datensicherheit. Die „Prism“-Unternehmen stellen ihre Konkurrenten wieder in den Schatten.
Die Redaktionen schrumpfen, die Repressionen nehmen zu, die Zeit läuft davon - den deutschen Redakteuren fällt es schwer, gegen das Diktat von Wirtschaft und Internet anzuschreiben. Eine Umfrage bringt ans Licht, wie stark sie unter Druck stehen.
Ein Jahr nach Snowdens Enthüllungen über die Abhörpraxis der NSA hat Generalbundesanwalt Range Ermittlungen aufgenommen. Aber nur im Fall der belauschten Kanzlerin. Viel herauskommen wird wohl nicht dabei.
Jetzt ist es offiziell: Generalbundesanwalt Range wird in der Abhöraffäre um Merkels Handy ermitteln. Justizminister Maas sagt, die Regierung habe auf die Entscheidung keinen Einfluss genommen.
Im Fall des abgehörten Handys von Kanzlerin Merkel will Generalbundesanwalt Range nach Medienberichten offenbar doch ermitteln. Ein Verfahren wegen der massenhaften Ausspähung von Bürgerdaten soll es aber nicht geben.
Angela Merkel geht für RTL nicht ans Telefon: Was schlecht war für Wolfgang Bosbach und seinen Auftritt bei „Wer wird Millionär“, erfüllt uns mit Hoffnung.