112 Länder, und immer ging es um die Frisur
Hillary Clinton erklärte bei Günther Jauch, dass auch die mächtigsten Frauen der Welt noch anders behandelt werden. Schuld daran hätten Männer wie Russlands Präsident Putin.
Hillary Clinton erklärte bei Günther Jauch, dass auch die mächtigsten Frauen der Welt noch anders behandelt werden. Schuld daran hätten Männer wie Russlands Präsident Putin.
Die Opposition wollte die Ministerin vorführen, aber die war schlauer. Von der Leyen hat ein hässliches Thema abgeräumt – und ihrem Haus noch eine Lektion erteilt.
Würden Google und Facebook in ihren Geschäftsbedingungen unsere Seelen fordern, würden wir auch das ungelesen akzeptieren. Ein Film über den Ausverkauf unserer Daten erregt einen schlimmen Verdacht.
Schon die NSA-Spähaffäre habe das deutsch-amerikanische Verhältnis stark belastet. Sollten sich die Spionage-Vorwürfe gegen einen BND-Mitarbeiter bestätigen, sei es an der Zeit zu sagen, „jetzt reicht’s auch einmal“, warnt Bundespräsident Gauck in Richtung Washington.
Der verhaftete BND-Mitarbeiter wurde offensichtlich von der CIA gesteuert - das hat ein hoher Sicherheitsbeamter der F.A.S. bestätigt. Der 31 Jahre alte Mann habe bis zu seiner Enttarnung mehr als 200 Dokumente gestohlen. Sein Motiv war wohl nicht Geld.
Verteidigungspolitiker der Koalition sprechen sich dafür aus, dass die Bundeswehr in den nächsten Jahren bewaffnungsfähige Aufklärungsdrohnen des Typs Heron TP von Israel least. Es gelte, sich „nicht auch noch bei Drohnen von den Amerikanern abhängig zu machen.“
Noch ist manches unklar im Fall des Doppelagenten aus dem Bundesnachrichtendienst (BND), der zahlreiche Dokumente aus seiner Behörde an die Amerikaner verkauft haben soll. Doch wer in dieser Affäre Schaden nimmt, ist schon sichtbar.
Die Empörung ist groß im Bundestag über den mutmaßlichen Doppelagenten beim BND, der den Vereinigten Staaten zugearbeitet haben soll. Die Bundesregierung erwartet nun, dass der amerikanische Botschafter zu einer „zügigen Aufklärung“ beiträgt.
Ein Wochenende ohne Smartphone kann lang sein. So lang, dass man nichts dagegen hätte, die NSA würde sich in die Suche einschalten. Beim Orten hilft aber auch normale Software.
Wieder ist die Aufregung groß in Berlin: ein Doppelspion!? Die Aufregung wäre glaubwürdig, wenn es nicht schon so viel künstliche Aufregung gegeben hätte. Denn der NSA-Ausschuss hört nur, was er hören will.
Big Data sieht den Einzelnen als Risiko: einmal als Kunden, der falsch, also zu wenig, konsumieren könnte, oder aber als Gefährder der imperialen Sicherheit. Das damit verfolgte Ziel ist ganz deutlich.
Ein BND-Mitarbeiter steht unter Verdacht, ein Doppelagent zu sein. Er soll für einen „ausländischen Nachrichtendienst“ den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages ausspioniert haben. Offenbar hatte er amerikanische Abnehmer für sein Material.
Was die NSA mit ihrem Schleppnetz nicht fängt, erledigt sie mit Harpunen. Unter den Jägern und Sammlern sind die Agenten von ihren Kollegen in repressiven Regimen kaum zu unterscheiden.
Der frühere NSA-Mitarbeiter Thomas Drake wirft dem deutschen Auslandsgeheimdienst in seiner Zeugenaussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags vor, Daten für Drohnenangriffe der Amerikaner zu liefern.
Zuverlässig sollte die Stromversorgung für Frankfurt und seine wichtige Branchen sein - auch künftig. Daher bedarf die Energiepolitik etwas mehr Ernsthaftigkeit bei den wichtigen Zukunftsfragen.
Der langjährige Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes William Binney wirft der NSA ein Verhalten wie in Diktaturen vor. Ziel sei es, die Daten „aller sieben Milliarden Menschen“ auf der Erde zu sammeln.
In Großbritannien werden die Leute beispiellos überwacht – und niemanden regt das auf. Es droht die psychische, emotionale und intellektuelle Verarmung einer ganzen Gesellschaft.
Die SPD-Abgeordnete Eva Högl saß mit Sebastian Edathy zusammen im NSU-Untersuchungsausschuss. Nun muss sie sich als Ausschuss-Vorsitzende mit den Ermittlungen zu dessen Kinderporno-Affäre befassen.
Frankfurts Hunger nach Strom wächst - noch ist der Flughafen auf Platz eins, doch besonders Rechenzentren verbrauchen immer mehr Strom. Daher baut die Mainova nun eigens für sie ein weiteres Umspannwerk.
Der German Marshall Fund will sich wieder stärker auf seinen transatlantischen Kern besinnen. Die neue Chefin des Funds, Karen Donfried, will den Blick wieder enger fassen.
Nicht nur Bundeskanzlerin Merkel, sondern auch ein Student aus Erlangen soll von der NSA ausgespäht worden sein. Er betreibt einen Server für das Verschlüsselungsnetzwerk Tor. Auch Nutzer des Servers wurden demnach ausgespäht.
Der Regisseur Errol Morris gibt dem ehemaligen amerikanischen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld im Film „The Unknown Known“ viel Raum zur Selbstdarstellung. Und wo bleiben all die heiklen Fragen?
Der Untersuchungsausschuss zur Edathy-Affäre hat seine Arbeit aufgenommen. Wenn er erfolgreich ist, so kommt der Grund dafür aus einer Richtung, die höchstens am Rande mit dem aufgeregten Berliner Politikbetrieb zu tun hat.
Eine vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama eingesetzte Arbeitsgruppe bezeichnet die Abhörpraktiken gegen Ausländer des amerikanischen Geheimdienstes als legal, wenn auch grenzwertig. Indien beschwert sich derweil über Washingtons Schweigen.
Philipp Mißfelder sitzt im CDU-Präsidium, er fördert die Völkerverständigung mit Turkmenistan und berät einen Glamour-Verlag. Neulich besuchte er Schröders Geburtstagsparty in St. Petersburg. Als wir mehr erfahren wollen, wird er fuchsteufelswild.
Serviert die Europäische Zentralbank ihren Datenverkehr der NSA auf dem Silbertablett? Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet sie mit Verizon zusammen - einem amerikanischen Unternehmen, dem die Bundesregierung offenbar nicht mehr vertraut.
Digitale Datenräume werden immer wichtiger – bei vielen M&A-Transaktionen sind sie längst Standard. Was den Prozessbeteiligten auf den ersten Blick nur Vorteile bringt, verursacht auch Sicherheitsprobleme.
Neue Krypto-Handys sollen Kanzlerin Angela Merkel und ihre Minister vor Lauschangriffen schützen. Doch laut eines Zeitungsberichts hat der amerikanische Geheimdienst die Telefone bereits entschlüsselt.
Der Bundesjustizminister spricht sich im Gespräch mit der F.A.Z. gegen die marktbeherrschende Stellung von Google aus. Doch auch Maas selbst trägt dazu bei, das Monopol zu nutzen: „Ich bin leider Teil des Problems.“
Nichts ist deutscher an jedem Sommer als das Grillen. Seit den fünfziger Jahren gibt es eine Kontinuität dieses Rituals – hat sich in ihm auch eine politische Mentalität bewahrt?
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) fordert in der F.A.Z. ein „Völkerrecht des Netzes“ und erwägt Konsequenzen, falls der Suchmaschinenkonzern seine marktbeherrschende Stellung missbrauche.
Der NSA-Ausschuss kämpft um den Zugang zu vertraulichen Dokumenten. Es geht um die Rechtsgrundlage, mit der die Bundesregierung darauf verweisen kann, dass sie keinen Einblick in bestimmte Dokumente gewähren könne.
Die Frage, ob, wann und wie der NSA-Ausschuss mit Edward Snowden spricht, ist noch eine der kleineren Hürden für die Abgeordneten. Tatsächlich stellen sich bei dem aufklärerischen Großprojekt im Detail komplizierte technische und rechtliche Fragen.
Was heißt hier Schande von Gijon? Dirk Stermann sieht im Spiel gegen die Amerikaner die letzte Chance, sich auszuruhen für die deutsche Nationalmannschaft. Und die Chance zur Rache an nervigen Amerikanern. Ein Interview.
Vor der Sitzung des Untersuchungsausschusses zur NSA-Affäre sorgen weitere Enthüllungen für Aufregung. Der BND soll zwischen 2004 und 2007 an einem Internetknoten in Frankfurt Daten direkt an die Amerikaner weitergeleitet haben.