Wie wir Googles Sklaven wurden
Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen? Ein Gastbeitrag.
Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen? Ein Gastbeitrag.
Governmental control is nothing compared to what Google is up to. The company is creating a wholly new genus of capitalism, a systemic coherent new logic of accumulation we should call surveillance capitalism. Is there nothing we can do?surveillance capitalism
George W. Bush hat der NSA Abhöraktionen für seinen „Krieg gegen den Terror“ befohlen. Die rechtliche Legitimation dafür formulierten Juristen erst im Nachhinein, wie ein jetzt veröffentlichtes Dokument zeigt.
Wie sicher sind Bürger vor staatlichen Eingriffen auf ihre Computer und Handys? Der neue Bundestrojaner und der Fall Apple und FBI lassen Fragen offen, die seit Edward Snowdens Enthüllungen immer lauter gestellt werden.
Deutsche Agenten haben einem Bericht zufolge die ehemalige EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton abgehört. Auch andere Spitzenpolitiker gerieten demnach ins Visier des Bundesnachrichtendienstes.
45 Jahre Nachwirkung: Der amerikanische Whistleblower und Friedensaktivist Daniel Ellsberg erhält den Dresden-Preis.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat neue Spionage-Dokumente des amerikanischen Geheimdienstes veröffentlicht. Sie sollen belegen, dass der Lauschangriff auf die Kanzlerin umfangreicher war als bislang bekannt.
Soll Apple das eigene Produkt hacken? Das verlangt die amerikanische Regierung von dem IT-Giganten. Es hätte fatale Folgen.
Apple knackt ein Terroristen-iPhone nicht. Sind die großen Silicon-Valley-Giganten endlich auf der Seite des Guten und des Wahrhaftigen? Nein. Apples Horrorszenarien sind unverantwortlich.
Das FBI sagt, es könne ein iPhone nicht knacken. Apple verweigert die Mithilfe. Sind Smartphones wirklich so sicher, wie dieser Streit suggeriert? FAZ.NET klärt die wichtigsten Fragen.
Wie soll der Ehrenmann einem Staat trauen, der Bargeldgeschäften des Ehrenmannes nicht traut? Während die Vermögenden diesem ehrlosen Staat entgehen können, werden die Bargeldrestriktionen die Ärmeren voll treffen.
Strand und Sumpf: Während „Hedi“ auf der Berlinale symbolisch die Geschichte über junges Leben in Tunesien erzählt, verkümmert der amerikanische Wettbewerbsbeitrag „Midnight Special“ in Retro-Science-Fiction.
Sie empfinden die Snowden-Affäre als ausgestanden und präsentieren sich mit neuem Selbstbewusstsein voller Tatendrang: Die Chefs der westlichen Geheimdienste warnen vor Terrorattacken und sehen sich mehr denn je gerechtfertigt durch das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Bürger.
Für ihren Film über Edward Snowden bekam Laura Poitras einen Oscar. Jetzt zeigt das Whitney Museum in New York ihre Arbeiten. Ein Gespräch über Massenüberwachung, die Macht des „deep state“ und acht Minuten, die ihr Leben veränderten.
Nazi, Fascho, Freikorps – in der Debatte um die Erfolge der AfD scheint jede Beschimpfung erlaubt. Dabei kennen Linke nur zu gut den Mechanismus, dessentwegen Rechte den Eindruck haben, als Aufklärer auf der richtigen Seite zu sein.
Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner ist um einen Teilnehmer ärmer. Rand Paul will seine Kandidatur ruhen lassen. Womöglich hat er einen Plan B.
Weil die Daten europäischer Nutzer in den Vereinigten Staaten nicht mehr als sicher gelten, wird um den transatlantischen Datenverkehr gerungen.
Gegner von Angela Merkels Flüchtlingspolitik bekommen intellektuelle Schützenhilfe: Autoren der Zeitschrift „Tumult“ machen Arnold Gehlen zum Kritiker der Gegenwart. Und beklagen eine „souveränpolitische Verwahrlosung“.
Auch wegen seiner Zusammenarbeit mit der amerikanischen NSA steht der Bundesnachrichtendienst schon länger in der Kritik. Ein neues Gesetz soll nun neues Vertrauen schaffen. Doch es gibt auch skeptische Stimmen.
Die Welt ist für Wladimir Putin sehr einfach: er hat recht, alle anderen nicht. Doch seine Kritik an den westlichen Medien zeugt von Unwissenheit.
Ihr Buch sei nicht als Plädoyer für die Abkoppelung Deutschlands von Amerika gemeint, schreibt Eva C. Schweitzer. Jedoch dürfe sich Deutschland nicht „in amerikanischen Kriegen verheizen lassen“.
Befreundete Regierungschefs bleiben von NSA & Co. unbehelligt, hieß es aus Washington. Bei dem israelischen Ministerpräsidenten machten die Amerikaner einem Zeitungsbericht zufolge eine Ausnahme.
Mit einem Frontalangriff auf Donald Trump versucht Jeb Bush in der jüngsten TV-Debatte der Republikaner seinen Absturz in der Wählergunst zu verhindern. Ein paar Treffer gelingen ihm. Doch es gibt noch ein weiteres Wortgefecht – und eine Kuschelattacke.
Auch für die weltumspannenden Such- und Kontaktmaschinen mit NSA-Anschluss gelten: Hierzulande gilt deutsches Recht, und wer strafbare Inhalte verbreitet, der muss dafür geradestehen.
Donald Trump verteidigt weiter seine Spitzenposition im weiten Feld der republikanischen Präsidentschaftswerber. Der Grand Old Party Amerikas droht bei ihrem Nominierungstreffen im Juli eine Zerreißprobe. Ein Strategiepapier der Parteispitze offenbart das Dilemma.
Geheimdienste in Amerika können auf Daten deutscher Arbeitnehmer zugreifen. Eigentlich müssten die Unternehmen den Datenfluss stoppen. Wie kann man sich wehren?
Der deutsche Schauspieler Sebastian Koch hat schon einiges erreicht in seiner Karriere, doch nun durfte er auch mit Steven Spielberg drehen. Ein Gespräch über die Arbeit mit Hollywood-Größen.
Nur wer Daten auf Vorrat speichert, kann terroristische Machenschaften rekonstruieren. Oder? Bei Frank Plasberg trafen Anhänger der These auf Ungläubige.
Geheimdienste lieben Sicherheitslücken: Marc Goodmans, IT-Experte und Berater des FBI, zeichnet in seinem Buch „Global Hack“ ein bedrohliches Panorama der Gefahren im Internet.
Seit die vielen Flüchtlinge kommen, gibt es Streit, heftiger als sonst. Es scheint um mehr zu gehen als bloß um Meinungen – und so anstrengend das auch sein mag: Womöglich ist es ja gut so.
Es gibt einige Gemeinsamkeiten zwischen dem „11. September“ und dem französischen „13. November“. Auch die ersten Reaktionen und Konsequenzen auf die Anschläge in Paris sind ähnlich wie vor 14 Jahren nach dem Angriff auf Amerika.
Arabische Terroristen bedienen sich westlicher Verschlüsselungs-Apps. Ihr Lieblingsdienst kommt aus Berlin. Darf es so etwas in Zukunft noch geben?
Wer überhaupt wissen will, was Theater noch kann, der wird in den Inszenierungen der Andrea Breth sein großes Zuschauerglück finden. Alte Stücke wirken bei ihr, als wären sie gerade erst entdeckt und erfunden worden. Und ein „Don Carlos“ als Uraufführung - das gibt es nur bei ihr. Eine Lobrede auf die Schillerpreisträgerin.
Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags bekommt Einblick in die so genannte Selektorenliste des Bundesnachrichtendienstes. Der Vorsitzende und die Obleute des Ausschusses sollen sie ab kommendem Montag im Kanzleramt einsehen können.