Die Ironie des Präsidenten
Der Strafnachlass Mannings bringt Obama Kritik. Und das nicht nur von den Republikanern. Die Äußerungen zeigen, wie sich die Fronten in der Debatte um Whistleblowing verschoben haben.
Der Strafnachlass Mannings bringt Obama Kritik. Und das nicht nur von den Republikanern. Die Äußerungen zeigen, wie sich die Fronten in der Debatte um Whistleblowing verschoben haben.
Der amerikanische Whistleblower Edward Snowden darf weitere zwei Jahre in seinem russischen Asyl bleiben. Das verlautet aus dem Außenministerium in Moskau.
Haben russische Hacker die amerikanische Präsidentschaftswahl manipuliert? Die Belege, die die Geheimdienste jetzt vorlegen, sind mickrig.
Die amerikanischen Geheimdienste überlegen, wie sie die Aufmerksamkeit des Präsidenten Trump finden. Das wird nicht einfach, ist aber innovativ. Notfalls wollen sie ihm einen Twitter-Feed basteln.
Donald Trump will aus naheliegenden Gründen nichts von einer Einflussnahme Moskaus auf seinen Wahlsieg hören. Der Herr im Kreml dagegen hat ein weit innigeres Verhältnis zu seinen Geheimdiensten.
Die Beziehungen zwischen Russland und Amerika sind auf dem Tiefpunkt. Doch Trump glaubt weiterhin nicht an die Hacker-Vorwürfe der amerikanischen Geheimdienste. Und will mit Russland die Welt retten.
Barack Obama warnt davor, Russlands Staatschef Putin eher Glauben zu schenken als den amerikanischen Geheimdiensten. Die machen Moskau für die Hackerangriffe auf die Demokraten verantwortlich. In ihrem Bericht fällt auch ein prominenter deutscher Name.
Amerikas designierter Präsident fremdelt seit langem mit den Geheimdiensten. Zuletzt brachte er ausgerechnet Julian Assange gegen sie in Stellung. Jetzt schmiedet Trump wohl einen Plan.
Die Jugend geht vielleicht nicht auf die Straße, aber zum Chaos Communication Congress nach Hamburg – zusammen mit Computerbastlern, Aktivisten und ganzen Familien.
Sperren und Lauschen: Die türkische Regierung ist vorne dabei, wenn es um die Kontrolle von Social-Media-Plattformen geht. Kritiker, die sie dort ausmacht, leben gefährlich.
Marieluise Beck war schon 2014 Ziel eines Hackerangriffs. Nun erfuhr die Politikerin vom Verfassungsschutz, mit welchem Schadstoffprogramm ihr Computer damals infiziert wurde. Es gibt Parallelen zu einem aktuellen Fall.
Deutschland müsse mit schärferen Gesetzen auf die Terrorgefahr reagieren, fordern mehrere Unionspolitiker nach dem Anschlag in Berlin. Auch die Einstufung nordafrikanischer Länder als sichere Herkunftsstaaten dürfe nicht länger blockiert werden.
Der Europäische Gerichtshof hat die anlasslose Vorratsdatenspeicherung gekippt. Sie sei ein schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte, heißt es in dem Urteil. Das könnte auch Auswirkungen auf Deutschland haben.
Hinter der Veröffentlichung Tausender Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss waren zuletzt russische Hacker vermutet worden. Jetzt gehen die Behörden von einer undichten Stelle im Bundestag selbst aus.
Bei den Grünen geht eine Ära dem Ende entgegen: Die Zeit von Hans-Christian Ströbele im Bundestag endet mit der Wahl im kommenden Jahr. Für seine Partei ist der 77 Jahre alte Berliner auch heute noch etwas ganz Besonderes.
Putins Feldzüge an der unsichtbaren Front: Warum sich die liberalen Demokratien des Westens an eine Zeile einer alten Tschekisten-Hymne halten müssen.
Russlands Präsident Putin wäre nicht der in der Wolle gefärbte Geheimdienstler, hätte er sich nicht Snowden, Assange und deren Claque aus Netzaktivisten zu Verbündeten gemacht.
Moskau soll Donald Trump im Wahlkampf unterstützt haben? „Lächerlich“, findet der künftige Präsident. Warum seine unkritische Haltung gegenüber Russland und seine Feindseligkeit gegenüber Amerikas Geheimdiensten selbst Republikaner irritiert.
Die von Wikileaks veröffentlichten Unterlagen des NSA-Untersuchungsausschusses stammen nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden wohl aus dem russischen Cyber-Angriff auf den Bundestag.
Michael Flynn ist als zukünftiger Berater Trumps umstritten. Jetzt steht er abermals in der Kritik, wegen seines Sohnes: Der hat Falschmeldungen über Hillary Clinton verbreitet und flog deshalb aus dem Übergangsteam.
Über Wikileaks wurden Unterlagen aus dem NSA-Untersuchungsausschuss veröffentlicht. Das Dienstgeheimnis ist wohl verletzt worden. Jetzt genehmigt Bundestagspräsident Lammert staatsanwaltliche Ermittlungen.
Politiker von CDU und SPD fordern nach der Enttarnung eines mutmaßlichen Islamisten beim Verfassungsschutz Konsequenzen. Auch Polizisten sollen künftig stärker kontrolliert werden.
Wer staatsschützende Einrichtungen nur als Clownerien in der Reihe „Pleiten, Pech und Pannen“ darstellt, der verwechselt Kontrolle mit Selbstaufgabe.
Der Grad der Zusammenarbeit zwischen NSA und Bundesnachrichtendienst hat sich nur begrenzt aufklären lassen. Schafft das neue BND-Gesetz mehr Klarheit? Einige Regelungen erweisen sich als rechtlich fragwürdig.
Die Bundeskanzlerin lobt die Arbeit des BND als „unverzichtbar“ für die Sicherheit Deutschlands. Deshalb plädiert sie beim Jubiläumsfestakt für eine vertiefte Zusammenarbeit der Geheimdienste – mit Augenmaß.
Christoph Heusgen gilt als Merkels engster Berater, er hat die Außenpolitik stark geprägt. Jetzt wird er nach F.A.Z.-Informationen UN-Botschafter in New York. Seine große Herausforderung: Donald Trump.
Grüne und Linke bekommen durch den Bundesgerichtshof Rückendeckung dafür, Whistleblower Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsausschuss vorzuladen. Jetzt steht der Befragung nur noch eins im Weg.
Der frühere deutsche Geheimdienstchef Gerhard Schindler berät jetzt Unternehmen. Im FAZ.NET-Interview spricht er über seinen neuen Job, Deutschlands Rückstand in Sachen IT und Edward Snowdens.
Mike Pompeo soll unter Präsident Donald Trump Direktor der CIA werden. Am liebsten würde er alle Beschränkungen der Geheimdienste zurückdrehen. Whistleblower Edward Snowden wünscht er den Tod.
Zum Abschied mahnende Worte: Der amerikanische Präsident Obama macht sich bei seiner wohl letzten gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Sorgen über die künftige Russlandpolitik seines Nachfolgers. Für Merkel gibt es nur Lob.
Seit 2010 ist James Clapper Chef der amerikanischen Geheimdienste. Jetzt gab der Koordinator von NSA, CIA und Co. seinen Rücktritt bekannt. Aufgeben will er sein Amt aber erst im Januar.
Die Beziehung der Deutschen zum amerikanischen Präsidenten Barack Obama war Liebe auf den ersten Blick. Umso enttäuschter waren sie, als die Liebe erkaltete. Doch mit Blick auf seinen Nachfolger kommt bei vielen Wehmut auf.
Im Streit um NSA-Selektoren wiegt die Handlungsfähigkeit schwerer als Transparenz. Berlin muss aber weiter deutlich machen, dass Partner nicht alles dürfen.
Die Bundesregierung muss die geheime Liste mit den NSA-Spionagezielen nicht an den NSA-Untersuchungsausschuss herausgeben. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden.
Donald Trumps Sieg entmachtet das Silicon Valley. Die Wahlen waren ein Aufstand gegen die dort gepredigten Umbrüche. Trump-Wähler sahen den propagierten Fortschritt als eine Gefahr. Und ihre Sorgen sind nicht aus der Luft gegriffen.