Der Fernseh-Präsident
Für Donald Trump sind die eigenen Geheimdienste mehr Gegner als Helfer. Er nimmt sie nicht ernst – und schaut lieber Fox News.
Für Donald Trump sind die eigenen Geheimdienste mehr Gegner als Helfer. Er nimmt sie nicht ernst – und schaut lieber Fox News.
Wird Donald Trump an diesem Montag der Lüge überführt, wenn die Chefs von FBI und NSA zu seinen Abhörvorwürfen gegen Obama aussagen müssen? Der Geheimdienstausschuss im Kongress sieht jedenfalls weiter keine Belege für die Anschuldigungen.
Im neuen Tatort aus Kiel muss Borowski im Darknet ermitteln – obwohl er sich in der digitalen Welt überhaupt nicht auskennt. So ging es wohl auch den Drehbuchschreibern zuweilen, wie unser Realitätstest zeigt.
Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundeskanzlerin erneuert Donald Trump seine Abhörvorwürfe gegenüber Barack Obama. Auch sein Pressesprecher hat danach noch etwas zu berichtigen.
Ihre Gesten wirken bemüht, doch Donald Trump und Angela Merkel betonen die Partnerschaft zwischen ihren Ländern. Politische Differenzen sind dennoch deutlich erkennbar. Auch Irritationen gibt es mehrfach.
Nach ihrem ersten Treffen bekennen sich Merkel und Trump zu engen transatlantischen Beziehungen. Eine Gemeinsamkeit mit der Kanzlerin will der amerikanische Präsident ausgerechnet bei Spähattacken durch Geheimdienste erkennen.
Obama habe Trump mit Hilfe des GCHQ abhören lassen, behauptet sein Sprecher. Der britische Geheimdienst wies daraufhin die Anschuldigungen als „Nonsens“ zurück. Nun folgte die Entschuldigung aus Washington – von oberster Stelle.
Aus dem Antrag von Grünen und Linkspartei, den Whistleblower Edward Snowden aus seinem russischen Exil nach Deutschland fliegen zu lassen, wird nichts. Union und SPD haben das Vorhaben blockiert.
Mit seinem Bespitzelungsvorwurf gegen Obama hat Donald Trump sich in große Bedrängnis gebracht. Jetzt erklärt sein Sprecher: Der Präsident hat es gar nicht so gemeint. Jedenfalls nicht genau so. Aber was haben Mikrowellen damit zu tun?
Wer steckt hinter den jüngsten Wikileaks-Enthüllungen? Der amerikanische Geheimdienst CIA vermutet offenbar einen ehemaligen Vertragspartner hinter der Aktion.
Die Wikileaks-Enthüllungen zeigen: Die Fundamente der Informationsgesellschaft sind auf Sand gebaut. Hersteller und Politik müssen sich entscheiden, wie sie dieser Unsicherheit begegnen wollen. Ein Gastbeitrag.
Wundert es uns, dass die CIA digital spioniert? Nicht wirklich. Das ist die Kehrseite von Big Data. Die Risiken werden leider verdrängt. Daran wird auch der Wikileaks-Hack nichts ändern.
Das CIA-Datenleck ist gefährlicher als frühere Leaks. Es entblößt nicht nur einen der größten Geheimdienste der Welt. Der Schaden ist gravierender. Ein Gastbeitrag.
Der amerikanische Geheimdienst verurteilt die Enthüllung angeblicher Spähangriffe auf Smartphones und Fernseher. Wikileaks helfe den Gegnern der Vereinigten Staaten. Präsident Trump zeigt sich „extrem besorgt“.
Was die CIA kann, das können auch andere: Wikileaks zeigt mit dem neuen Datenleck vor allem die Möglichkeiten von Hackern auf. Jetzt geht es aber auch um eine andere Frage: Wer profitiert davon?
Das von Trump einst gerühmte Wikileaks legt die Werkzeuge der CIA offen. Seit Wochen erklärt der Präsident undichte Stellen in den Diensten zum Skandal. Oder haben die Russen angegriffen?
Auch Deutschland verhalte sich bei der Überwachung nicht grundsätzlich anders als die Amerikaner, sagt Grünen-Netzexperte Konstantin von Notz. Im FAZ.NET-Interview fordert er viel klarere Grenzen für die Geheimdienste.
Die Enthüllungen dürften für neue Spannung zwischen dem Silicon Valley und der Regierung sorgen. Apple will derweil einige der erwähnten Sicherheitslücken schon behoben haben.
Das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt spielt in den jüngsten Wikileaks-Enthüllungen eine zentrale Rolle. Das ist keine Überraschung. Für die Geheimdienste gehört der Standort zu den weltweit wichtigsten Washingtoner Vertretungen.
Die Sicherheitssoftware, die Messagingdienste einsetzen, ist offenbar von der CIA nicht angegriffen worden. Trotzdem kann der Geheimdienst Konversationen per Telefon mitlesen.
Eine Hackertruppe der CIA operiert laut Wikileaks vom amerikanischen Konsulat in Frankfurt aus. Zum Arsenal der Einheit sollen gehackte Fernsehgeräte gehören, die als Wanzen benutzt werden.
Russlands Geheimdienst nutzt das Geschick von Computerkennern. Er kauft ihre Dienste auf dem Schwarzmarkt ein – oder rekrutiert sie in Gefängnissen.
Die Amerikaner rätseln, von wem Donald Trump erfahren haben will, dass Barack Obama ihn im Wahlkampf habe abhören lassen. Eine Mitteilung des Weißen Hauses untermauert zumindest einen Verdacht.
Der BND soll zahlreiche ausländische Journalisten beobachtet haben. Der Journalistenverband DJV verlangt Aufklärung. Reporter ohne Grenzen sieht eine neue Dimension des Verfassungsbruchs.
Das Internet der Dinge rückt Cybersicherheit immer weiter in den Vordergrund. Eine Gruppe rund um Apple, Microsoft und Siemens hat nun einen Prinzipien-Katalog vorgelegt – mit klaren Ansagen.
Der Auftritt Angela Merkels vor dem NSA-Ausschuss brachte wenig Neues, aber auch keine Widersprüche. Die Kanzlerin bleibt bei ihrem Satz, der längst zum geflügelten Wort geworden ist.
Flynn-Affäre, Maulwürfe im Weißen Haus, designierte Minister, die hinschmeißen: Schon nach vier Wochen im Amt ist der Zustand von Trumps Regierung desaströs. Vor allem eine Baustelle könnte zum Wendepunkt seiner gesamten Präsidentschaft werden.
Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht: Damit sorgte Merkel 2013 für Aufsehen. Doch auch der BND verstieß gegen die von der Bundeskanzlerin aufgestellte Regel. Erst 2015 habe sie von den Ausspähungen erfahren.
Der NSA-Ausschuss schließt nach drei Jahren seine Beweisaufnahme – und hat als letzte Zeugin die Kanzlerin vorgeladen. Was wusste sie über die BND-Ausspähungen? Und was kann sie zur Aufklärung beitragen? Ein Überblick
Gerade aufgewacht, wehrt sich Donald Trump gegen Vorwürfe, sein Wahlkampfteam habe regelmäßige Kontakte zum russischen Geheimdienst unterhalten. Zudem erhebt er schwere Vorwürfe gegen NSA und FBI.
Unsere Intelligenz lebt auch von der Lüge. Aber so wie es Versöhnung gibt, weil wir uns streiten, und Kooperation, weil wir egoistisch sind, so ist auf dem Mist der Lüge auch die schöne Blume des Mitleids gewachsen.
Ronald Pofalla will Chef der Deutschen Bahn sein. Dafür tut der frühere CDU-Politiker alles. Der Abgang von Rüdiger Grube ist seine Chance – oder das Ende eines großen Traums.
Der „Große Bruder“ oder auch das „Wahrheitsministerium“: Trumps Präsidentschaft erinnert viele an George Orwells Roman „1984“. Das Buch von 1948 ist in Amerika derzeit ausverkauft.
Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat im NSA-Untersuchungsausschuss ausgesagt. Was er berichtete, belastet vor allem ihn selbst – und nicht seine frühere Chefin.
Trotz mehrfach krimineller Aktivitäten konnte der Weihnachtsmark-Attentäter Anis Amri nicht aufgehalten werden. Nun soll eine interne Ermittlungsgruppe und mögliche Untersuchungsdefizite aufdecken.
Der frühere BND-Präsident Schindler äußert sich vor dem NSA-BND-Untersuchungsausschuss defensiv. Dass Donald Trump jetzt an der Spitze der amerikanischen Geheimdienste steht, muss aber beunruhigen.