Nowitschok-Einsatz gegen Nawalnyj bestätigt
Der Befund der Bundesregierung ist nun durch die Organisation zum Verbot chemischer Waffen bestätigt worden: Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj wurde mit einem Nervengift der Nowitschok-Gruppe vergiftet.
Der Befund der Bundesregierung ist nun durch die Organisation zum Verbot chemischer Waffen bestätigt worden: Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj wurde mit einem Nervengift der Nowitschok-Gruppe vergiftet.
In Russland hat sich eine oppositionelle Journalistin nach der Durchsuchung ihrer Wohnung offenbar selbst angezündet und getötet. Kreml-Kritiker Nawalnyj bezeichnete den Tod Slawinas als „furchtbar“.
Russland reagiert empört auf ein Interview, in dem Alexej Nawalnyj den russischen Präsidenten persönlich für seine Vergiftung verantwortlich macht. Der Kreml bemüht sich, Nawalnyjs Kollaps als „Inszenierung“ darzustellen.
Der russische Oppositionelle und Kremlgegner Alexej Nawalnyj hat den russischen Präsidenten Putin für den Giftanschlag gegen ihn verantwortlich gemacht. „Putin steht hinter der Tat“, sagte Nawalnyj in einem Interview.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat kein Verständnis für Kritik an Nord Stream 2. Der Bau des Pipeline-Projekts habe nichts mit der Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalnyj zu tun.
Der Stabschef des vergifteten russischen Oppositionellen Alexej Nawalnyj hat einen Besuch der Bundeskanzlerin im Krankenhaus bestätigt. Das Treffen sei nicht geheim, sondern eher privat gewesen, schrieb Nawalnyj auf Twitter.
Die russische Regierung macht unterschiedliche Angaben zum Fall Nawalnyj. Dabei hat Präsident Wladimir Putin die Vergiftung mit Nowitschok nun bestätigt – indirekt.
Russische Gerichtsvollzieher hätten die Konten Alexej Nawalnyjs eingefroren und auch seine Wohnung in Moskau beschlagnahmt, erklärt eine Sprecherin. Trotzdem will Nawalnyj nach seiner vollständigen Genesung von seiner Vergiftung nach Russland zurückkehren.
Trotz des Giftanschlags auf ihn will Alexej Nawalnyj bald nach Russland zurück. Der Kreml weist derweil jegliche Schuld von sich – und reagiert gereizt auf die vielen Nachfragen.
Der Kremlkritiker Nawalnyj kann das Berliner Krankenhaus verlassen. Von Russland fordert er die Herausgabe seiner Kleidung: Sie müsse auf Nowitschok-Spuren untersucht werden. Moskau beklagt „antirussische Hysterie“.
Leonid Wolkow ist Stabschef des vergifteten russischen Oppositionellen Aleksej Nawalnyj. Ein Gespräch über Putins Verantwortung für das Attentat und Russlands Weg aus der Autokratie.
Der Kremlkritiker Aleksej Nawalnyj erkannte vor kurzem nicht einmal Menschen und konnte nicht sprechen. Am Samstag veröffentlichte er ein Bild, das ihn stehend auf einer Treppe zeigt.
Die Flasche, auf der Nowitschok festgestellt wurde, soll aus Nawalnyjs Tomsker Hotelzimmer stammen. Sein Team hat sie nach eigenen Angaben dort gesichert. Das Ergebnis sind neue Details zum vermutlichen Tathergang.
Mitarbeiter des Kreml-Kritikers hatten eine Wasserflasche aus dem Hotel in Sibirien einem deutschen Labor übergeben. Dieses habe Spuren des Kampfstoffs daran gefunden. Damit sei eine bereits in Russland erfolgte Vergiftung erwiesen.
Russische Erdgasversorgung +++ Moskauer Verwirrspiel +++ Glaubensfreiheit versus Neutralitätsgebot +++ Festspielhaus Bayreuth
Seit Alexej Nawalnyjs Vergiftung werden Sanktionen gegen Russland diskutiert. Der Kreml-Kritiker selbst wusste vorher schon, welche reichen Russen im Ausland einiges zu verlieren hätten.
Die Grünen wollen die Ostseepipeline stoppen: Durch eine EU-Regel zum Kampf gegen Chemiewaffen. Unterstützung könnte aus Polen kommen.
Der Zustand des russischen Oppositionspolitikers Aleksej Nawalnyj in der Berliner Charité hat sich weiter verbessert. In einem Post auf Instagram wendet er sich erstmals seit seiner Vergiftung wieder selbst an die Öffentlichkeit.
Der Kreml erwartet nicht, dass seinen Unschuldsbeteuerungen im Fall Nawalnyj geglaubt wird. Putin will wissen, wie ernst es der Westen mit seiner Empörung über den Anschlag meint.
Der Gesundheitszustand des Kremlkritikers Aleksej Nawalnyj hat sich weiter verbessert. Er kann das Bett nun zeitweise verlassen.
Wegen des Giftanschlags auf Aleksej Nawalnyj wollen immer mehr Politiker die Gaspipeline Nord Stream 2 stoppen. Leicht wäre das nicht. Aber möglich.
Wegen des Giftanschlags auf Aleksej Nawalnyj wollen immer mehr Politiker Nord Stream 2 stoppen. Doch die Frage nach einer möglichen Grundlage steht im Raum.
Normalerweise sind Linkspartei und AfD wie Hund und Katz. Aber die Politik Putins verteidigen sie beide. Denn sie haben ähnliche Ziele.
Der russische Oppositionspolitiker soll mit einer „härteren“ Form des Nervenkampfstoffes vergiftet worden sein.
Russland will eigene Fachleute beteiligen, wenn deutsche Ermittler „Erklärungen“ im Fall Nawalnyj einholen. Das sei „komplett inakzeptabel“, sagt dessen Stabschef. Auch Politiker von CDU, SPD und Grünen weisen das Ansinnen zurück.
Russland fordert von Deutschland Zugang zu Aleksej Nawalnyj, um an „Ermittlungshandlungen“ teilzunehmen. Der Stab des Kreml-Kritikers lehnt dies ab. Und die Bundesregierung sieht Moskau bereits mit allen notwendigen Informationen versorgt.
Das Abbrennen von Nebelkerzen ist (nicht nur) eine russische Spezialität.
Was sind politische Konsequenzen aus dem Mordversuch an Aleksej Nawalnyj? Wenn die Konturen der zukünftigen Beziehungen mit Russland deutlich werden, darf Vernunft nicht mit Schwäche verwechselt werden.
Dem amerikanischen Außenminister zufolge haben wahrscheinlich hochrangige Mitglieder in der russischen Regierung die Vergiftung des Oppositionellen Nawalnyj angeordnet. Moskau weist weiter jede Schuld von sich.
Paris bemüht sich seit Jahren um eine Annäherung an Russland. Der Fall Nawalnyj ändert das. Der Präsident ringt sichtlich mit sich, das Scheitern seiner Avancen öffentlich einzugestehen.
Bei ihrer Kritik an Moskau habe die deutsche Seite einen „absolut inakzeptablen Ton“, kritisiert der russische Außenminister Lawrow. Deutschland bremse im Fall Nawalnyj den Aufklärungsprozess. Berlin weist die Vorwürfe zurück.
Wenn es um die Verteidigung Russlands geht, ist der Linkspartei jede Verschwörungstheorie recht. Dann vergleicht sie das Vorgehen Moskaus gegen Oppositionelle auch mal mit der Polizeigewalt in Amerika – derentwegen ja auch niemand Sanktionen fordere.
Die Zahl von Anschlägen auf russische Staatsbürger sei „zutiefst beunruhigend“, erklärt die UN-Menschenrechtskommissarin Bachelet. Russland müsse Klarheit schaffen, wer hinter dem Anschlag auf Alexej Nawalnyj stecke. Moskau bestellt wegen der Causa derweil den deutschen Botschafter ein.
Er kenne keinen Fall, wo Sanktionen gegen „Staaten wie Russland“ etwas bewegt hätten, sagt der Wirtschaftsminister. Eher im Gegenteil. Die Rufe nach einem Baustopp der Nord Stream 2-Pipeline werden lauter. Auch Donald Trump schaltet sich ein.
Der Gesundheitszustand von Aleksej Nawalnyj hat sich nach Angaben der Charité verbessert. Der Druck auf Russland bleibt hoch. Bundeskanzlerin Angela Merkel schließt einen Stopp des Gaspipelineprojekts Nord Stream 2 nicht mehr aus.
Die Kanzlerin sei der gleichen Meinung wie der Außenminister, sagt ihr Sprecher. Man dürfe in der Diskussion nichts ausschließen, so Steffen Seibert. Der Kreml gibt sich demonstrativ gelassen.