Von der Kunst zu überleben
Song Byeok gelang die Flucht aus Nordkorea, im zweiten Versuch. Seitdem malt er sich die Vergangenheit vom Leib – und träumt vom Ruhm und von der Liebe einer Frau.
Song Byeok gelang die Flucht aus Nordkorea, im zweiten Versuch. Seitdem malt er sich die Vergangenheit vom Leib – und träumt vom Ruhm und von der Liebe einer Frau.
Song Byeok ist Nordkoreaner und arbeitete als Propagandamaler für das Regime. 2001 ist er nach Südkorea geflüchtet, wo er seine Sicht der Dinge malt. Eine Geschichte in Bildern.
Die Messerattacke auf den amerikanischen Botschafter in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul Nordkorea als „gerechte Bestrafung“ gelobt. Die Polizei prüft derweil einen kriminellen Hintergrund des Täters.
Ein bewaffneter Mann hat den amerikanischen Botschafter in Südkorea angegriffen. Der Diplomat wurde verletzt. Der Täter hatte schon einmal einen ausländischen Diplomaten attackiert.
Amerika und Südkorea haben ihre zweimonatige Militärübung begonnen. Nordkorea glaubt, damit werde eine Invasion vorbereitet. Als Reaktion feuerte Pjöngjang zwei Kurzstreckenraketen ab.
Vor einem weiteren Militärmanöver Südkoreas mit den Amerikanern erklärt Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, seine Armee müsse stets darauf vorbereitet sein, „auf jede Form von Krieg zu reagieren, der vom Feind entfacht wird“.
Es ist der erste Staatsbesuch des Diktators seit seiner Machtübernahme im Jahr 2011: Kim Jong-un fährt nach Moskau, um dort mit Putin das Ende des Zweiten Weltkrieges zu feiern.
Die Gästeliste der Berlinale steht, die Jury ist vollzählig, die eingeladenen Filme – unter ihnen viele mit deutscher Beteiligung – können sich sehen lassen. Und sorgen für erste Aufregung, zum Beispiel in Iran.
Wenn es um die Satire „The Interview“ geht, sieht Nordkorea rot. Nun hat Pjöngjang der Berlinale mit „gnadenloser Bestrafung“ gedroht – dabei wird der Film dort gar nicht gezeigt. Das merkten die Diplomaten aber erst später.
Machthaber Kim Jong-un hat die völlige Kontrolle über die Medien in Nordkorea. Dagegen begehren Menschenrechtler auf und schicken Flugblätter per Ballon über die streng bewachte Grenze nach Nordkorea. Der amerikanische Journalist James Kirchick war dabei.
Wenn Nordkorea die Filmpolitik bestimmt: Berlinale-Direktor Dieter Kosslick über „The Interview“, die richtige Mischung bei der Filmauswahl und die Zukunft seines Festivals.
Nach einem Zeitungsbericht war der amerikanische Geheimdienst schon Jahre vor der Cyber-Attacke auf Sony in nordkoreanischen Computernetzen unterwegs. Den drohenden Angriff erkannte die NSA trotzdem nicht.
Zweite Niederlage im zweiten Spiel: So mysteriös-abgeschottet die Kicker aus Nordkorea angereist waren, so lautlos verabschieden sie sich schon wieder vom Asien-Cup.
Die Chancen auf ein Spitzentreffen zwischen Nord- und Südkorea steigen. Südkoreas Präsidentin Park hat erklärt, sie sei zu einem Gespräch mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bereit.
Amerika bezichtigt Nordkorea, hinter einer Cyber-Attacke auf Sony zu stecken. Nun erklärt die Bundespolizei, worauf sich der Verdacht gründet. Andere Fachleute zweifeln.
Südkorea geht davon aus, dass Nordkorea auf dem Weg zur Atommacht einen großen Schritt vorangekommen ist. Die Fähigkeit zur Bestückung von Raketen mit atomaren Sprengköpfen sei auf einem „signifikantem Stand“, heißt es in einem neuen Bericht.
Erst wollte Sony die amerikanische Komödie „The Interview“, in der ein fiktives Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un verübt wird, überhaupt nicht zeigen. Nun wird der Film für den japanischen Konzern zum Geldesel.
Nach der wochenlangen Kontroverse um „The Interview“ meldet Sony einen beachtlichen Erfolg: Allein im Internet spielte der Film in anderthalb Wochen 31 Millionen Dollar ein - und schreibt damit Firmengeschichte.
Das „Büro 121“ ist angeblich eine nordkoreanische Spezialeinheit, die Angriffe im Internet durchführt. Südkoreas Geheimdienst erklärt, dass ihr mittlerweile 6000 Soldaten angehören - doppelt so viele wie letztes Jahr.
Amerika muss einen Weg finden, mit dem nordkoreanischen Diktator zu Rande zu kommen. Sanktionen taugen wenig. Kim Jong-un hat seine Macht gefestigt, sein Regime ist stabil.
Washington hat nach dem Hackerangriff seine Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea verschärft – und bezeichnet diesen Schritt als erste Stufe der angekündigten, „angemessenen Reaktion“.
Die Stimmung zwischen Nord- und Südkorea war zuletzt besonders eisig. Kim Jong-uns Angebot zu einem innerkoreanischen Gipfeltreffen ist mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Doch auch dem Süden ist an einem Treffen gelegen.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat sich zu einem Treffen mit der Südkoreanischen Präsidentin Park bereit erklärt. In der 70 Jahre andauernden Teilung der koreanischen Halbinsel hat es erst zwei solche Treffen gegeben.
Es war große Politik: Nordkorea soll Sony gehackt haben, um die Veröffentlichung des kritischen Films „The Interview“ zu verhindern. Doch Sicherheits-Experten haben jetzt eine ganz andere These.
Daten-„Blackout“ im ganzen Land: Abermals hat das Internet in Nordkorea am Samstag für längere Zeit gar nicht oder nur unzureichend funktioniert. Wer steckt dahinter?
Nach der Veröffentlichung von „The Interview“ und einem angeblichen Cyberangriff durch die Vereinigten Staaten ist Nordkoreas Führung in Rage. Obama verhalte sich „rücksichtslos wie ein Affe in einem Urwald“.
Können Alleinherrscher Filmkomödien lieben? „The Interview“ ist in den Vereinigten Staaten nun doch in die Kinos gekommen und bietet ein Lehrstück über die Macht der amerikanischen Satire. Und Nordkoreas Diktator ist völlig verwestlicht.
Am ersten Weihnachtsfeiertag sind die Netze von Xbox und Playstation ausgefallen. Dahinter steckt wahrscheinlich eine neue Hacker-Gruppe – und ein Kleinkrieg im Internet.
Trotz Drohungen hat Sony Pictures die Nordkorea-Satire „The Interview“ nun doch veröffentlicht. Der satirische Streifen über eine fiktive Ermordung des nordkoreanischen Herrschers ist im Internet zu sehen und läuft in 200 Kinos an. Der amerikanische Präsident lobt die Entscheidung.
Einige amerikanische Kinos wollen den Film „The Interview“ am ersten Weihnachtsfeiertag zeigen. Der Streifen hatte Nordkorea aufgebracht, weil es darin um einen fiktiven Mord an Machthaber Kim Jong-un geht.
Der Film „The Interview“ wird nicht gezeigt, weil Hacker mit Anschlägen drohen. Nordkorea soll dahinter stecken. Was meint Barack Obama, wenn er eine „angemessene Reaktion“ ankündigt?
Technisches Versagen oder Vergeltung für die Kontroverse um einen Hollywoodfilm? In Nordkorea ist für fast 10 Stunden das Internet ausgefallen. Im UN-Sicherheitsrat wurden dem Land unterdessen brutale Arbeitslager und politische Morde vorgeworfen.
Sogar der Verbündete China ist verärgert über Nordkoreas jungen Führer Kim Jong-un. Der Diktator versucht nach dem Hackerangriff, „auf Augenhöhe“ mit Washington zu verhandeln.
China hat Cyberattacken generell verurteilt - aber ohne Amerika direkt zu erwähnen. Washington hatte Peking um Unterstützung gegen nordkoreanische Hacker gebeten. Nun telefonierten die Außenminister beider Länder.
Nach der Cyber-Attacke auf das Filmstudio von Sony geht der Krieg der Worte weiter. Amerikas Präsident Obama droht dem Regime des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un mit Wiederaufnahme auf die Liste der Terrorstaaten. Nordkorea ist angeblich sogar zum Militärschlag bereit.
Die Attacke auf das Sony-Filmstudio in Hollywood wirft ein Schlaglicht auf die nordkoreanischen Hacker-Aktivitäten. Im „Büro 121“ arbeiten 1800 Cyber-Krieger. Sie gehören zu den besten Verdienern in dem verarmten Staat.