Einigung auf lang ersehnte Familienzusammenführung
Vor einigen Wochen tauschten die beiden Koreas noch Drohungen aus, jetzt setzen sie auf eine Geste der Entspannung: Seit Jahrzehnten getrennte Familienmitglieder dürfen sich wieder treffen.
Vor einigen Wochen tauschten die beiden Koreas noch Drohungen aus, jetzt setzen sie auf eine Geste der Entspannung: Seit Jahrzehnten getrennte Familienmitglieder dürfen sich wieder treffen.
Eine Grundschule am Bodensee. In einer Klasse sitzen nur Kinder, die kein Deutsch können. Nordkoreaner, Syrer, Italiener, Kosovaren. Eine unglaubliche Mischung. Aber eine Freude, dabei zuzuschauen.
Von Frankfurt nach Genf kann man auch in einem seltenen Vogel fliegen: Mit dem Flugzeug des Emirs von Kuweit. Für 150 Euro mit einer ordentlichen Portion Luxus – nur nicht für die Passagiere.
Die Gefahr einer militärischen Konfrontation in der jüngsten Krise zwischen Nord- und Südkorea ist vorerst gebannt. In einer gemeinsamen Erklärung zeigt sich Pjöngjang sogar überraschend reumütig.
Es ist der dritte Tag in Folge, an dem Vertreter von Nord- und Südkorea über einen Ausweg aus der aktuellen Krise verhandeln. Nun stellt Seoul klare Forderungen.
Bis in den frühen Morgen haben die Verhandlungsführer miteinander gerungen. Am Sonntag sollen Gespräche über die Entschärfung der Krise fortgesetzt werden.
Kurz vor Ablauf eines Ultimatums des Nordens an den Süden Koreas haben Pjöngjang und Seoul sich auf ein Treffen im Grenzort Panmunjom verständigt. Machthaber Kim Jong-un entsendet einen engen Vertrauten.
In wenigen Stunden läuft Pjöngjangs Ultimatum an Südkorea ab. Lenke der Süden nicht ein, sei ein Krieg „unvermeidlich“, warnt Nordkoreas stellvertretender Botschafter Nordkoreas vor der UN in New York. Südkorea ist beunruhigt.
Nordkoreas Machthaber droht mit Krieg. Seine Grenztruppen sind kampfbereit – und Südkorea stellt Kim Jong-un ein Ultimatum von 48 Stunden.
Das nordkoreanische Militär hat Artilleriegeschütze auf Südkorea abgefeuert - offenbar um Lautsprecher zu zerstören, die Propaganda über die Grenze senden. Die südkoreanische Armee erwiderte das Feuer.
Nach der Wiederaufnahme von Propaganda-Durchsagen an der Grenze droht Nordkorea dem Nachbarn, die Lautsprecher zu beschießen. Nordkorea werde „eine Militäraktion starten, um alle Mittel der psychologischen Kriegsführungen zu zerstören“.
Nordkorea verschärft den Ton vor einer Militärübung der Vereinigten Staaten und Südkoreas. Die abgeschottete Diktatur scheint unterdessen ihre Uranproduktion weiter auszubauen.
Nordkoreanische Soldaten sollen zwei Landminen absichtlich so verlegt haben, dass zwei südkoreanische Soldaten schwer verletzt wurden. Seouls Militär droht: Der Norden werde für den Vorfall einen hohen Preis bezahlen.
Nordkorea tickt anders. Kim Jong-un führt eine neue Zeitzone ein – und verabschiedet sich damit von der japanischen Zeitrechnung. Die Gründe dafür verortet er in der Vergangenheit.
Der kanadische Pastor Hyeon Soo Lim wird seit Februar in Nordkorea festgehalten. Nun wurde er auf einer vom Regime inszenierten Pressekonferenz vorgeführt, auf der er sich schwerer Verbrechen bezichtigte.
Diktator Kim Jong-un kann in Nordkorea nach Belieben schalten und walten. Er spielt gerne mit dem Feuer und niemand will und kann ihm die Streichhölzer abnehmen. Warum ist das so?
Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran hat die Führung in Nordkorea mitgeteilt, dass sie nicht an entsprechenden Verhandlungen interessiert ist. Grund dafür sei die atomare Bedrohung durch die Amerikaner.
Die slowenische Elektro-Band Laibach hat zwei Auftritte in Nordkorea angekündigt. Damit wäre sie eine der ersten westlichen Bands in der Diktatur. Kim Jong-un scheint nicht zu wissen, mit wem er es zu tun hat.
Der alte war zu „klein und schäbig“: Kim Jong-un hat in Pjöngjang einen riesigen internationalen Flughafen bauen lassen. Fragt sich: für wen?
Ein nordkoreanischer Soldat ist über die schwer bewachte Grenze nach Südkorea geflohen. Dass eine solche Flucht gelingt, ist extrem selten, erst recht von Soldaten.
Die Beziehungen zwischen China und Nordkorea waren eigentlich immer gut. Nun will Norkoreas Diktator Kim Jong-un jedoch nicht zur Feier des „Sieges über den Faschismus“ nach Peking reisen. Er fürchtet wohl kritische Nachfragen.
Mittlerweile rücken selbst engste Verbündete langsam von Nordkorea ab - das daher hoffnungsvoll nach Deutschland blickt. Beim Besuch einer deutschen Delegation kam es indes zum Eklat.
Bereits im vergangenen Jahr fiel so wenig Regen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Und 2015 droht in Nordkorea noch trockener zu werden. Ein Vertreter der Vereinten Nationen warnt vor einer Hungersnot.
Wer die Vorstellung hat, das Gespräch über Menschenrechte laufe immer in dieselbe Richtung, der konnte sich vor kurzem in Genf vom Gegenteil überzeugen.
Die Ausladung des UN-Generalsekretärs Ban und die gleichzeitige Ankündigung neuer nuklearer Waffenentwicklungen sind ein Affront gegen die UN und gegen Südkorea zugleich. Mit beiden hatte Kim Jong-un noch eine Rechnung offen.
Speisesalz gibt es heute in allen Farben und Formen. Auch die Preise unterscheiden sich stark. Höchste Zeit für den F.A.S.-Salztest.
Nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ist das Land jetzt in der Lage, ballistische Raketen mit Atom-Sprengköpfen zu bestücken. Hieran hatte der Westen bislang gezweifelt.
Kim Jong-un soll angeordnet haben, seinen Verteidigungsminister mit einem Flakgeschütz hinzurichten. Laut südkoreanischen Medien und Geheimdienst aus einem bizarren Grund. Eine Analyse nordkoreanischer Gepflogenheiten.
Nordkoreas Staatsführer greift hart durch: Kim Jong-un hat Verteidigungsminister Hyon Yon Chol abgesetzt und hinrichten lassen. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Grund sei „Untreue und Respektlosigkeit“ gegenüber dem Staatschef.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un soll veranlasst haben, dass seine Tante vergiftet wurde. Alles gelogen, sagt eine Nordkoreanerin mit guten Beziehungen zur Führungsriege der Partei.
Pjöngjang zeigt neue Drohgebärden: Das Regime von Kim Jong-un prahlt mit dem angeblich erfolgreichen Test einer Unterwasserrakete. Es handele sich um eine „strategische Waffe von Weltrang“.
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un hat Berichten aus Südkorea zufolge in diesem Jahr schon 15 Regierungsbeamte hinrichten lassen. Darunter sollen auch zwei Vizeminister sein, die sich über Kims Anweisungen beklagt hatten.
Viele der Flüchtlinge, die übers Mittelmeer nach Europa wollen, kommen aus Eritrea, obwohl es dort keinen Hunger und keinen Krieg gibt. Die Menschen fliehen vor dem menschenverachtenden System des Diktators aus dem „Nordkorea Afrikas“.
So leicht hat noch niemand den Paektu (2750 Meter) bezwungen: Glaubt man den Staatsmedien, soll der nordkoreanische Machthaber in Mantel und feinen Schuhen den höchsten Berg des Landes erklommen haben.
Hunderttausende Dokumente, die das Innenleben von Sony Pictures zeigen sollen, hat Wikileaks veröffentlicht. Das Unternehmen stehe im Zentrum eines geopolitischen Konflikts, daher sei das gerechtfertigt, rechtfertigt sich die selbst ernannte Aufklärungsplattform.
Jedes Jahr zählen die Menschenrechtler von Amnesty International Todesurteile und Exekutionen in aller Welt. Für 2014 haben sie wieder einen Trend herausdestilliert. Aber die Zahlen bleiben leider unvollständig.