Kim Jong-un „oberster Führer“
Noch während der Trauerzeit für den verstorbenen Diktator Kim Jong-il hat Nordkorea dessen Sohn Kim Jong-un vor Zehntausenden im Zentrum Pjöngjangs zu dessen Nachfolger ausgerufen.
Noch während der Trauerzeit für den verstorbenen Diktator Kim Jong-il hat Nordkorea dessen Sohn Kim Jong-un vor Zehntausenden im Zentrum Pjöngjangs zu dessen Nachfolger ausgerufen.
Kim Jong-un, seine Familie und deren Unterstützer hatten es eilig. Schon gibt es Anzeichen, dass in Nordkorea der Wettstreit der Machtgruppen begonnen hat.
Pjöngjang verabschiedet sich von Kim Jong-il: Die Führung demonstriert Geschlossenheit, das Volk friert und weint um den „Geliebten Führer“.
Mit einer öffentlichen Trauerfeier hat Nordkorea am Mittwoch Abschied vom verstorbenen Machthaber Kim Jong-il genommen. Dessen Sohn und Nachfolger Kim Jong-un hat in der neuen Führung bereits viele Schlüsselpositionen inne. Noch umgibt er sich mit den Gesichtern, die auch seinem Vater zuarbeiteten.
Auch die Vereinigten Staaten hoffen nach dem Machtwechsel in Pjöngjang auf Stabilität in Nordkorea. Denn die Auswirkungen der neuen Führung sind unkalkulierbar - nicht nur wegen des nordkoreanischen Atomprogramms.
Nach dem Tod Kim Jong-ils sind Nordkoreas Nachbarländer Südkorea und Japan in großer Sorge. Sie fürchten eine Instabilität des Landes. China hingegen heißt Nordkoreas neuen Machthaber willkommen.
Auch unter neuer Führung ist Nordkoreas Atompolitik eine globale Herausforderung. Denn der neue Machthaber Kim Jong-un ist längst nicht gefestigt - die wahren Machthaber stehen hinter ihm.
Offiziell wurde Kim Jong-il in Nordkorea vergöttert. Und vielleicht ist die Trauer um ihn, die nach seinem Tod auf den Straßen zu sehen war, sogar echt. Aber schon zu Lebzeiten des „Geliebten Führers“ gab es Zweifel an seiner Führungsfähigkeit.
Kim Jong-un ist gefährlich jung für einen Erben der Kim-Dynastie. Seine Ähnlichkeit zu seinem Großvater Kim Il-sung, der möglicherweise chirurgisch nachgeholfen wurde, soll dem Volk suggerieren, dass bald alles wieder wird wie in besseren Zeiten.
Kim Jong-il ist tot. Nordkoreas Diktator erlag einem Herzinfarkt. Staatliche Medien berichteten von Szenen „unbeschreiblicher Trauer“ in Pjöngjang.
Nach einem Schlagabtausch im politischen Komitee von Kaczynskis Partei wurden drei Mitglieder ausgeschlossen. Es ist nicht das erste Mal, dass Kaczynski das Lager der Aufmüpfigen ausmerzt.
Der nordkoreanische Machthaber Kim-Jong il hat Russlands Präsidenten Dmitri Medwedjew offenbar seine Unterstützung für den geplanten Bau einer russischen Gaspipeline nach Südkorea zugesichert.