Trumps Korrektiv geht
Nordkorea tickt trotz neuer Groko in Berlin doch noch völlig anders als Deutschland. Und in Amerika sucht ein weiterer hoher Berater Trumps das Weite.
Nordkorea tickt trotz neuer Groko in Berlin doch noch völlig anders als Deutschland. Und in Amerika sucht ein weiterer hoher Berater Trumps das Weite.
Vor einem Jahr wurde Kim Jong-nam auf einem Flughafen vergiftet – und zwar auf Anordnung Nordkoreas mit einem Nervengift, so Amerikas Außenministerium. Weil das als Chemiewaffe gilt, gibt es neue Sanktionen.
Donald Trump bezeichnet die Entwicklungen im Korea-Konflikt als „sehr positiv – und reklamiert die Annäherung als den Erfolg seiner eigenen Politik. Gleichzeitig wird er ein wenig ungeduldig.
Donald Trump setzt auf Gespräche zwischen Nord- und Südkorea. Doch bei aller Hoffnung auf eine friedliche Lösung, ist im Dialog mit Kim Jong-un Vorsicht geboten.
Schon während der Olympischen Spiele in Südkorea standen die Zeichen auf Annäherung. Jetzt wollen sich Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon Jae-in sogar persönlich treffen. Was will Nordkoreas Machthaber damit erreichen – und gibt es eine echte Chance auf Frieden?
Nord- und Südkorea haben nach Angaben aus Seoul für Ende April erstmalig seit dem Jahr 2000 ein Gipfeltreffen vereinbart. Nordkorea soll demnach auch bereit sein, während der „Dialogphase“ seine Atom- und Raketentests auszusetzen.
Zum ersten Mal empfing Kim Jong-un ranghohe Gesandte aus dem Süden. Es ging um ein mögliches Treffen der beiden koreanischen Staatsoberhäupter. Ein heikles Thema wurde ausgeklammert.
Ranghohe Gesandte aus Südkorea haben sich in Pjöngjang mit dem Machthaber Kim Jong-un getroffen. Die Gespräche sollen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern. Die Delegation reist danach für Abstimmungen in die Vereinigten Staaten.
Er geht nicht selbst, doch für Südkoreas Präsidenten Moon reisen zwei hochrangige Vertreter nach Nordkorea. Ob die Zeichen weiter auf Entspannung stehen, liegt aber auch an Washington.
Erst am Sonntag wurden Vorwürfe gegen Syrien laut, Regierungstruppen haben bei einem Angriff auf Ost-Ghouta Giftgas eingesetzt. Nun hat die UN offenbar entdeckt, woher die entsprechenden Bauteile stammen.
Erst hat das nordkoreanische Regime die neuen amerikanischen Sanktionen scharf verurteilt und als „Kriegshandlung“ bezeichnet. Nun berichten südkoreanische Regierungskreise, dass Diktator Kim Jong-un dem Erzfeind entgegenkommen könnte.
Sollte die neue Verschärfung der Sanktionen keine Wirkung zeigen, droht der amerikanische Präsident mit einer neuen Eskalationsstufe: Diese werde eine „sehr raue Angelegenheit “, die „sehr bedauerlich für die Welt“ sein könnte.
Mit neuen Strafmaßnahmen will Amerikas Präsident neuen Druck auf die Führung in Pjöngjang aufbauen. In einer Rede will Donald Trump am Freitag das „größte jemals gegen Nordkorea verhängte Maßnahmenbündel“ präsentieren.
Eigentlich hätten sich am Rande der Olympischen Spiele in Pyeongchang Vertreter Amerikas mit denen Nordkoreas treffen sollen. Doch die Nordkoreaner ließen den Termin platzen – nach einer unangenehmen amerikanischen Bekanntmachung.
Amerika wirft Nordkorea vor, kurz vor einem Treffen mit Vize-Präsident Mike Pence einen Rückzieher gemacht zu haben. Die Gespräche hätten während der Winterspiele mit Kims Schwester stattfinden sollen.
Nach den Paralympischen Spielen in Südkorea sollen die Streitkräfte der beiden Länder ihre jährlichen Manöver durchführen. Diese waren wegen Olympia verschoben worden. Nordkorea fühlt sich provoziert.
Kim Jong-un hat eine ranghohe Delegation zu den Olympischen Winterspielen entsandt – und bedankt sich nun für das „Klima von Aussöhnung und Dialog“. Die Annäherung zu Südkorea will er weiter fördern.
„Wenn man reden will, werden wir reden“: Was Amerikas Vizepräsident auf dem Rückflug von den Olympischen Spielen gesagt hat, könnte noch bedeutsam werden. Denn damit rückt Washington von einer lange erhobenen Forderung ab.
Nordkoreas Führer Kim Jong-un wünscht ein schnelles Treffen mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in. Es wäre erst das dritte Gipfeltreffen zwischen beiden Staaten.
Die Olympischen Winterspiele werden als Friedensspiele inszeniert. Es sind nicht nur die Spiele Südkoreas, sondern auch die Nordkoreas. Die Südkoreaner haben damit ihre Probleme. Warum?
In nordkoreanischen Medien wird ein neuer Name als Armeechef genannt. Das heißt wohl, dass der bisherige Amtsinhaber Hwang Pyong-so geschasst wurde. Medien berichteten von Korruptionsvorwürfen.
Ein Orchester von Kim Jong-un ist in Südkorea eingetroffen – und Tausende wollen es sehen. Gleichzeitig demonstriert das Militär im Norden seine Macht.
Nordkoreas Diktator fährt persönlich nicht zur Eröffnung der Winterspiele nach Südkorea. Stattdessen schickt er seinen ältesten Mitarbeiter und seine Chefpropagandistin – seine Schwester. Wer sind die Personen aus dem inneren Zirkel des Machtapparates?
Bringen die Winterspiele Entspannung für Korea? Dem Norden geht es um etwas anderes: Einfluss. Ein Kommentar.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang empfängt Präsident Moon eine Delegation aus Nordkorea. Die ist mit ranghohen Vertretern des Landes besetzt.
Nordkorea hat möglichen Hoffnungen einen Riegel vorgeschoben: Bei den Olympischen Spiele werde es kein Treffen mit amerikanischen Vertretern geben. Und doch könnte es so kommen.
Nordkorea braucht dringend Geld. Die Sanktionen werden immer strenger, das Atomprogramm kostet Milliarden. Längst hat das Regime eine neue Quelle für sich entdeckt.
Der Vater von Otto Warmbier wird zur Eröffnungsfeier der Olympischen Siele nach Südkorea reisen. Warmbiers Sohn saß in Nordkorea in Haft und starb im Koma. Und auch Nordkorea kündigt ranghohen Besuch an.
Laut Bundesamt für Verfassungsschutz versucht Nordkorea, sich in Deutschland Teile für sein Raketenprogramm zu beschaffen. Es gehe vor allem um Dual-Use-Güter, heißt es.
Im vergangenen Jahr hat das kommunistische Regime in Pjöngjang etwa 200 Millionen Dollar mit verbotenen Exporten eingenommen. Geliefert wurden unter anderem Kohle, Eisen – und Waffen.
Das Pentagon will Atomwaffen mit vergleichsweise geringer Sprengkraft bauen, um gegen Russland und andere Staaten mehr Optionen aufzubieten. Doch auch diese Bomben wären verheerend, würden sie je eingesetzt.
Insgesamt 30 südkoreanischen Sportlern sind zum Trainieren nach Nordkorea geflogen. Nach den gemeinsamen Skiabfahrten mit ihren nördlichen Nachbarn fanden die Gäste viele lobende Worte.
Wegen kritischer Medienberichte im Süden lässt Nordkorea eine gemeinsame Veranstaltung vor den Winterspielen platzen. Die Berichterstattung in Südkorea sei beleidigend, teilte ein Sprecher mit.
Die Vereinten Nationen verbieten Nordkorea wegen seines Atomprogramms den Export von Kohle. Um die Sanktionen zu umgehen, nutzt das Land offenbar indirekte Kanäle – und Russland steckt wohl mittendrin.
Das Regime in Pjöngjang fordert alle Koreaner dazu auf, den Kontakt, das Reisen und die Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südkorea zu unterstützen. Man wolle alle Widerstände gegen eine Vereinigung „zerschmettern“.
Donald Trump geht in die Offensive: Beim Thema Nordkorea attackiert Amerikas Präsident scharf das Verhalten Russlands. Als das Gespräch auf Handelsfragen kommt, knöpft er sich China vor.