In Nordkorea und Südkorea ticken die Uhren wieder gleich
Uhren als Symbol der Annäherung von zwei Erzfeinden: Nach knapp drei Jahren zeigen die Uhren in Nordkorea und Südkorea wieder dieselbe Zeit an.
Uhren als Symbol der Annäherung von zwei Erzfeinden: Nach knapp drei Jahren zeigen die Uhren in Nordkorea und Südkorea wieder dieselbe Zeit an.
Vor seinem geplanten Gipfel mit Donald Trump berät Nordkoreas Machthaber Kim mit Chinas Außenminister über den Atomkonflikt. Er stößt auf viel Verständnis für seine Sicherheitsinteressen – und erneuert ein Versprechen.
Rund 28.500 amerikanische Soldaten sind in Südkorea stationiert. Nordkorea forderte mehrfach ihren Abzug. Doch Seoul will sie auch nach einem Friedensvertrag mit Pjöngjang behalten – für mögliche andere Konflikte.
Selbst Gegner von Präsident Trump zollen ihm Anerkennung für seine Korea-Politik. Trump will das Treffen mit Kim Jong-un zu einem feierlichen Ereignis machen.
Moon Jae-in ist Amerikas Präsidenten für sein Bemühen um Nordkorea so dankbar, dass er findet, dieser solle dafür ausgezeichnet werden. Donald Trump spekuliert derweil über den Ort des möglichen Treffens mit Kim Jong-un.
Nach ihrem Treffen leiten die beiden koreanischen Staaten erste Schritte zur Versöhnung ein. Die Aussicht auf Frieden veranlasst den Südkoreas Präsident Moon gar dazu, Trump für den Nobelpreis ins Gespräch zu bringen.
Nordkoreas Machthaber erscheint den Landsleuten im Süden nach dem historischen Gipfeltreffen nicht mehr als Karikatur. Doch die Südkoreaner bleiben vorsichtig – aus Erfahrung.
Das Regime in Nordkorea hat laut Südkoreas Regierung zugesichert, sein Atomtestgelände bald zu schließen. Auch Nordkoreas Zeitzone soll sich ändern. Außerdem verkündet Donald Trump den Zeitplan für sein Treffen mit Kim Jong-un.
Laut Israels Geheimdienstminister hängen die Nuklearentwicklung in Iran und in Nordkorea zusammen. Die Regierung hofft, dass Trump das Atomabkommen mit Teheran nun neu verhandeln kann.
Amerikas Präsident macht weiter Druck: Nach dem historischen Treffen der koreanischen Staaten sieht er keinen Grund, die Strafmaßnahmen gegen das kommunistische Regime aufzuheben. Unterdessen gibt es neue Signale aus Nordkorea.
Nach dem historischen Gipfeltreffen bleibt die Ungewissheit, wie ernst es Kim und Trump meinen.
Der innerkoreanische Gipfel diente auch der Vorbereitung des deutlich komplizierteren Treffens mit Donald Trump. Was der amerikanische Präsident mit Kim Jong-un zu bereden hätte. Und was besser nicht.
Noch in diesem Jahr solle ein Ende des seit 1953 währenden Kriegszustandes ausgerufen werden, erklärten Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und der südkoreanische Präsident Moon Jae In bei ihrem historischen Gipfeltreffen.
Weltweit begrüßen Staats- und Regierungschefs das Ergebnis des innerkoreanischen Gipfels. Doch viele fordern nun konkrete Schritte von Machthaber Kim Jong-un.
In der Abschlusserklärung des Gipfeltreffens zwischen Nord- und Südkorea heißt es, es werde nie wieder ein Krieg in Korea ausbrechen. Südkoreas Präsident will bald den Norden besuchen.
Es ist ein historischer Moment: Erstmals nach dem Korea-Krieg betritt ein nordkoreanischer Machthaber südkoreanischen Boden. Gleich zu Beginn des Gipfels zwischen Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon kommt es zu einer Überraschung.
Die Familie von Otto Warmbier hat Nordkorea verklagt. Der amerikanische Student war in Nordkorea verhaftet und ins Koma gefallen, woraus er nie wieder erwachte.
Amerikas Regierung ist optimistisch angesichts des innerkoreanischen Gipfeltreffens. Zugleich richtet man den Blick schon auf das Treffen zwischen Trump und Kim.
Es ist ein historischer Moment: Erstmals betritt ein nordkoreanischer Staatschef südkoreanischen Boden. Gleich zu Beginn des Gipfels zwischen Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon kommt es zu einer Überraschung.
Am 38. Breitengrad kommen am Freitag erstmals der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zusammen. Seit 65 Jahren schweigen die Waffen auf der koreanischen Halbinsel, doch Kriegs-Veteranen leiden bis heute unter ihren Traumata.
Chinesische Fachleute sind sich sicher, dass das nordkoreanische Atomtestgelände Punggye-ri partiell zerstört ist. Nach dem letzten Test soll das Bergmassiv teilweise eingestürzt sein.
Bill Richardson war viele Jahre lang amerikanischer Nordkorea-Unterhändler. Im Gespräch erklärt er, wie Präsident Trump sich verhalten sollte, wenn er Kim Jong-un trifft. Seine Ratschläge umzusetzen, dürfte Trump schwerfallen.
Vor dem Gipfel zwischen Nord- und Südkorea richten sich alle Augen auf den Versammlungsort, die entmilitarisierte Zone. Zwei Siedlungen dort sind Teil der gegenseitigen Propaganda.
Am Rande des Treffens mit Frankreichs Präsident Macron überrascht Trump mit ungewöhnlich milden Tönen in Richtung Pjöngjang. Ein anderer Deal steht hingegen weiterhin vor dem möglichen Aus.
Seit Kim Jong-un in Nordkorea herrscht, hat er die Welt mit Atom- und Raketentests in Aufregung versetzt. Dabei wird übersehen, dass der junge Führer eine neue Doktrin verkündet hat, in der die Rolle des Militärs reduziert wurde.
Zum ersten Mal seit 1953 wird Nordkoreas Führer die Grenze in den Süden überqueren. Am Ort des historischen Gipfeltreffens zeigt sich das Bemühen, positive Stimmung zu machen. Ein Besuch in Panmunjom.
Nordkorea strebt nach Ansicht von Rüdiger Frank Wirtschaftshilfe an. Als Gegenleistung könne Pjöngjang Waffeninspekteure ins Land lassen, sagt der Nordkorea-Fachmann im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Amerikas Präsident und die Regierung in Seoul sind erfreut, dass Pjöngjang Raketen- und Atomwaffentests aussetzen will. Doch Kim Jong-un beansprucht damit, als Atommacht ernst genommen zu werden.
Vor dem Treffen der beiden koreanischen Präsidenten im Grenzort Panmunjom mehren sich die Zeichen der Entspannung aus Pjöngjang. Machthaber Kim Jong-un will nun offenbar sogar über nukleare Abrüstung reden.
Beim Treffen mit Japans Regierungschef spricht Amerikas Präsident viel über sein geplantes Gespräch mit dem nordkoreanischen Diktator. Shinzo Abe versucht Trump zu bremsen – und spricht ein anderes wichtiges Thema an.
Der Chef der IAEA hofft jedoch auf eine erfolgreiche amerikanisch-nordkoreanische Annäherung. Bei konkreten Restultaten stünden die Inspektoren der Behörde bereit, um entsprechende Abkommen zu überprüfen.
Mike Pompeo reiste in den Norden, um ein Treffen zwischen Kim Jong-un und Donald Trump vorzubereiten. Der schraubt derweil die Erwartungen hoch und gibt sich betont optimistisch.
Nach Jahren der Eiszeit zwischen Amerika und Nordkorea scheint die Diplomatie wieder zu funktionieren. Nach mehreren Berichten könnte der designierte Außenminister und CIA-Direktor Pompeo Kim Jong-un sogar persönlich getroffen haben.
Am 15. April wäre der Diktator Kim Il Sung 106 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass wurde in Pjöngjang eine große Parade abgehalten. Kim Il Sung gilt in Nordkorea über seinen Tod hinaus als ewiger Staatspräsident.
Wenn Popmusiker aus dem Süden in Nordkorea auftreten, treffen Welten aufeinander. Der kulturelle Graben zwischen den verfeindeten Bruderstaaten ist riesig – aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, ordnet F.A.Z.-Redakteur Martin Benninghoff ein.
Wenn Popmusiker aus dem Süden in Nordkorea auftreten, treffen Welten aufeinander. Der kulturelle Graben zwischen den verfeindeten Bruderstaaten ist riesig – aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, ordnet F.A.Z.-Redakteur Martin Benninghoff ein.