Zwischen Loyalität und Pragmatismus
Nordkorea überweist mehrere Millionen Dollar im Jahr an die Korea-Universität in Japan und vergibt Stipendien. Deshalb huldigen die meisten Studenten Kim Jong-un. Warum das alles?
Nordkorea überweist mehrere Millionen Dollar im Jahr an die Korea-Universität in Japan und vergibt Stipendien. Deshalb huldigen die meisten Studenten Kim Jong-un. Warum das alles?
Bei seinem Treffen mit Donald Trump in Singapur bekräftige Nordkoreas Diktator Kim Jon-un seine Bereitschaft zu einer „umfassenden“ atomaren Abrüstung. Davon kann nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen aber keine Rede sein.
Der Präsident beantworte damit ein Schreiben des nordkoreanischen Machthabers, heißt es aus dem Weißen Haus. Der amerikanischen Zuversicht hinsichtlich der Denuklearisierung verpasst derweil die UN einen Dämpfer.
Nordkorea hat sein Atomprogramm bislang nicht eingestellt, das bestätigt ein UN-Bericht. Der amerikanische Außenminister ruft vor einem Treffen mit seinem Kollegen aus Pjöngjang deswegen dazu auf, die Sanktionen gegen das Land fortzusetzen.
Die sterblichen Überreste von im Koreakrieg gefallenen Soldaten sind auf Hawaii vom amerikanischen Vizepräsidenten in Empfang genommen worden. Donald Trump freut sich derweil auf ein weiteres Treffen mit Kim Jong-un.
Trotz des Denuklearisierungs-Abkommens mit Donald Trump scheint Kim Jong-un an seinem Atomprogramm festzuhalten. Satellitenfotos sollen nun den Verdacht amerikanischer Geheimdienste beweisen.
Die amerikanischen Luftwaffe hat sterbliche Überreste von amerikanischen Soldaten, die während des Korea-Krieges getötet worden waren, nach Südkorea überführt. Kim Jong-un hatte das beim Treffen mit Donald Trump zugesagt.
Der Besitz einer Bibel als Kapitalverbrechen: Amerikas Vizepräsident Mike Pence kritisiert das nordkoreanische Regime scharf – und hofft dennoch auf ein besseres Verhältnis.
Nur wenige Staaten pflegen so enge Kontakte mit Nordkorea wie Deutschland. Doch Fachleute bemängeln die Zurückhaltung im Auswärtigen Amt.
Nordkorea unternehme „bedeutungsvolle Schritte“, doch müsse alles überprüft werden, sagt der südkoreanische Außenminister. Auch der amerikanische Außenamtschef ist vorsichtiger als sein Präsident.
Während Donald Trump seine Drohungen mit der Feststelltaste betont, mäßigt sich Hassan Rohani wieder. Sein Lavieren zwischen den Tönen wirft Fragen nach den Motiven des iranischen Präsidenten auf.
Laut amerikanischen Experten hat Nordkorea begonnen,Teile einer Raketenbasis zu zerstören. Dies sei der erste Schritt zur Umsetzung des Abkommens mit den Vereinigten Staaten. Südkorea will Grenzposten zum Norden abbauen.
Die Flucht in den Süden bedeutet für Nordkoreaner nicht unbedingt, dass danach alles besser ist. Die neue Welt verlangt viel Anpassungsvermögen. Wie arrangieren sie sich?
Bei ihrem Gipfeltreffen haben Donald Trump und Kim Jong-un vereinbart, Gebeine im Koreakrieg getöteter amerikanischer Soldaten nach Amerika zu bringen. Die Verhandlungen haben begonnen – offenbar mit Anlaufschwierigkeiten.
Dreieinhalb Wochen nach dem historischen Gipfel in Singapur veröffentlicht Trump einen Brief aus Nordkorea. Darin schreibt Kim vom Beginn einer „bedeutsamen Reise“.
Nordkorea hat dem amerikanischen Außenminister nach Gesprächen in Pjöngjang "gangstermäßige" Methoden vorgeworfen. Pompeo wies die Vorwürfe zurück und zeigte sich im Atomstreit weiter zuversichtlich.
Pingpong zwischen Amerikas Außenminister und Pjöngjang: Nach zwei Tage langen Gesprächen in Nordkorea zieht er eine positive Bilanz. Die Gegenseite nicht. Doch Pompeo insistiert.
Mike Pompeo trifft einen engen Vertrauten von Kim Jong-un und spricht von „sehr produktiven“ Gesprächen in Pjöngjang. Die Gegenseite sieht das offenbar anders.
Kim Jong-un hat von Denuklearisierung gesprochen – aber über das Atomprogramm Nordkoreas ist wenig bekannt. Experten zufolge könnte der Prozess Jahre dauern.
Kim Jong-un hat dem amerikanischen Präsidenten die atomare Abrüstung seines Landes zugesichert. Ob Nordkorea die tatsächlich umsetzt, wurde zuletzt bezweifelt. Doch Trump lobt die Fortschritte – und seinen Anteil an ihnen.
Der Gipfel von Trump und Kim in Singapur sollte die Denuklearisierung Nordkoreas einleiten. Nun soll Außenminister Pompeo Details klären. Neue Geheimdiensterkenntnisse machen Pompeos Mission schwierig.
Donald Trump glaubt fest an die per Handschlag besiegelte Zusage des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un. Doch amerikanische Geheimdienste zweifeln am Abbau seines Atomwaffenprogramms.
Glaubt man Donald Trump, dann geht von Nordkorea keine nukleare Gefahr mehr aus. Seine Geheimdienste sehen die Sache offenbar etwas anders.
Das Pentagon streicht eine für August geplante Militärübung mit Südkorea. In einem Schreiben an den Kongress über Nordkoreas Atomwaffen verwickelt sich Trump in einen Widerspruch.
Donald Trump sagte, Nordkorea habe bereits vier Atomtestgelände gesprengt. Das einzige bekannte Areal hatte Pjöngjang jedoch schon vor dem Treffen in Singapur zerstört.
Nach dem historischen Treffen in Singapur ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un nach China gereist. China gilt als eigentlicher Gewinner des Gipfels.
Nordkorea ist nicht die einzige Atommacht, die Experten Sorgen bereitet. Zwar ist die Zahl der Nuklearsprengköpfe auf der Welt leicht gesunken. Doch das ist laut Friedensforschern noch lange kein Zeichen für Abrüstung.
Für Peking hätte der Gipfel zwischen Trump und Kim nicht besser laufen können: Das Land dringt schon lange auf eine Aussetzung der Militärmanöver und weniger amerikanische Soldaten in der Region.
Der amerikanische Außenminister sagt, sein Land bestehe weiterhin auf einer „vollständigen, überprüfbaren und unumkehrbaren“ Denuklearisierung. Kim Jong-un sei sich der Dringlichkeit auch durchaus bewusst.
Donald Trump hält den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un für einen „schlauen Kerl“ und sieht die Lage der Menschenrechte in dessen Land unter einem eigenen Gesichtspunkt.
Nach dem Gipfeltreffen von Trump und Kim in Singapur streiten sich Amerikas Alliierte über die Absage der Militärmanöver. Einige haben Verständnis – doch die meisten sind ernüchtert.
Der Diktator aus Pjöngjang sieht sich als Sieger des Korea-Gipfels – und redet nur vage von Abrüstung. Doch welche Seite macht jetzt den nächsten Schritt?
Viele Republikaner im Kongress lassen sich nach dem Treffen in Singapur nicht vom Optimismus ihres Präsidenten anstecken. Vertreter beider Parteien beklagen die vage Schlusserklärung und die Menschenrechtslage in Nordkorea. Kann Trump innenpolitisch dennoch profitieren?
Gut aufgelegt kehrt Trump aus Singapur zurück. Nordkorea meldet schon, er habe eine Einladung nach Pjöngjang angenommen. Und das Weiße Haus teilt ein bemerkenswertes Video, das bei dem Gipfel eine Rolle spielte. Japan dagegen ist skeptisch.
Kim Jong-un nutzt das Gipfeltreffen für seine Zwecke, Donald Trump geht weitgehend leer aus. Nordkoreas Machthaber hat jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet – und damit mehr erreicht als seine Vorgänger.
Frieden für Korea, Stabilität für Fernost? Was Kim und Trump unterzeichnet haben, hat für Janka Oertel noch keine Substanz. Mehr noch: Sicherheitspolitisch könnte am Ende China der große Gewinner sein.