Wie krank ist Kim Jong-un?
Nordkoreas Diktator sei in „ernsthafter Gefahr“, meldete am Dienstag ein amerikanischer Fernsehsender. Doch dafür gebe es keine Anzeichen, heißt es aus Südkorea. Und das Regime in Pjöngjang schweigt.
Nordkoreas Diktator sei in „ernsthafter Gefahr“, meldete am Dienstag ein amerikanischer Fernsehsender. Doch dafür gebe es keine Anzeichen, heißt es aus Südkorea. Und das Regime in Pjöngjang schweigt.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wurde seit Tagen nicht öffentlich gesehen. Berichten zufolge musste er sich einer Herzoperation unterziehen. Vielleicht schwebt er sogar in Lebensgefahr.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un soll sich wegen Problemen am Herz-Kreislaufsystem einer Operation unterzogen haben. Es kursieren seit längerem Gerüchte über seinen Gesundheitszustand.
Er war stellvertretender Botschafter Kim Jong-uns in London. 2016 flüchtete er mit seiner Familie. Nun gewann Thae Yong-ho einen Parlamentssitz in Südkorea – ausgerechnet in Seouls Partyhochburg Gangnam.
Nordkorea feuert weiter Raketen ab. Doch kaum jemand schaut in der Corona-Krise hin. Selbst Donald Trump hat anderes zu tun. Fällt Kim Jong-un noch eine andere Strategie ein, um für sein Land Verbesserungen zu erzielen?
Es ist der bereits vierte Raketentest Nordkoreas in diesem Monat. Im Lichte der Coronavirus-Pandemie verurteilen viele Staatschefs die Aktion von Machthaber Kim Jong-un als derzeit besonders unangebracht.
Nordkorea hatte erst Anfang März nach einer dreimonatigen Pause Kurzstreckenraketen abgefeuert.
Trotz UN-Resolutionen hat Machthaber Kim Jong Un seinen zweiten Raketentest im März ausgeführt. Zwischen Pjöngjang und Seoul herrscht derzeit Funkstille.
Nach monatelanger Ruhe hat Nordkorea zum zweiten Mal innerhalb einer Woche Geschosse über das Japanische Meer in Richtung Osten abgefeuert. Südkorea geht davon aus, dass es sich um ballistische Kurzstreckenraketen handelt.
Vor einigen Tagen erst hatte es wenig freundliche Worte gegeben: Warum Kim Jong-un dem südkoreanischen Präsidenten in einem Brief jetzt sein Mitgefühl im Kampf gegen das Coronavirus ausspricht.
Aus Angst vor dem Coronavirus hat Nordkorea alle Ausländer im Land unter Quarantäne gestellt. Andreas Oswald, Landesdirektor der deutschen Welthungerhilfe in Pjöngjang, erzählt, was das für ihn und seine Mitarbeiter bedeutet.
Nordkorea hat im Kampf gegen das Coronavirus alle Ausländer unter Quarantäne gestellt. Proteste der Bundesregierung wurden ignoriert. Deshalb zieht Deutschland jetzt temporär das dortige Personal ab.
Nachdem im Nachbarland Südkorea bereits mehr als 1500 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, ergreift nun auch Nordkorea Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der Viruserkrankung.
Trotz der internationalen Sanktionen exportiert Nordkorea fleißig weiter Rohstoffe. Der Bericht eines UN-Expertengremiums nährt Zweifel am Willen Chinas, das Kim-Regime dabei zu stoppen.
Thae Yong-ho war bis 2016 nordkoreanischer Top-Diplomat in London. Dann setzte er sich ab und wurde zum scharfen Kritiker des Regimes. Nun will er in Südkorea kandidieren.
Das Berliner Verwaltungsgericht hat in einem langwierigen Konflikt für Klarheit gesorgt: Das umstrittene City-Hostel muss den Betrieb einstellen – um Nordkorea nicht beim Unterlaufen von UN-Sanktionen zu helfen.
2013 ließ Nordkoreas Regime den mächtigen Politiker Jang Song-thaek hinrichten – seine Witwe wurde danach öffentlich nicht mehr gesehen. Nun taucht sie wieder auf, direkt neben Machthaber Kim Jong-un.
Nordkoreas Außenminister Ri Yong-ho soll abgelöst werden. Dieser Amtswechsel könnte einen größeren Umschwung in Nordkoreas Diplomatie andeuten.
Moon Jae-in will südkoreanischen Individualtourismus nach Nordkorea zulassen, um so die Abrüstungsgespräche wieder in Gang zu bringen. Dass die Vereinigten Staaten auf ihre Einbindung pochen, sorgt für Verstimmung.
Trotz der jüngsten Spannungen und des Konfrontationskurses von Nordkoreas Machthaber setzt Südkoreas Präsident weiter auf diplomatischen Austausch. Er sei bereit „unaufhörlich“ mit Kim Jong-un zu reden, sagte Moon Jae-in.
Nordkorea ist der repressivste Staat der Welt. Gerade hat es Amerika mit „schockierenden Handlungen“ gedroht. Wie soll man bloß umgehen mit diesem Land? Und was tut Deutschland?
Donald Trump hatte nur Hohn und Spott für seine Vorgänger übrig. Mit seiner Methode ist er aber keinen Schritt weiter gekommen. Im Gegenteil.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un kündigt die Entwicklung neuer Waffen an. Darauf verzichten will das Land nur unter einer Bedingung.
Nordkorea will sich nicht länger an das Moratorium für Atomversuche und Tests von Interkontinentalraketen halten. Machthaber Kim Jong-un kündigte zugleich eine neue strategische Waffe an.
Die Atomverhandlungen zwischen Washington und Pjöngjang kommen seit Monaten nicht voran. Kim Jong-un droht nun mit einer „neuen strategischen Waffe“, sollte Amerika nicht seine „feindselige Politik“ aufgeben. Diese reagieren vorsichtig.
Das von Nordkorea angedrohte „Weihnachtsgeschenk“ sieht der amerikanische Präsident entspannt. Er werde sich um Überraschungen kümmern, wenn sie einträten, sagt Donald Trump.
Die Regierungschefs von China, Südkorea und Japan plädieren für einen Dialog zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea. Pjöngjang hatte Amerika eine Frist bis Jahresende für neue Vorschläge im Atomkonflikt gesetzt.
Bis Jahresende hat Nordkorea den Vereinigten Staaten im Atomstreit ein Ultimatum gestellt. Kurz vor dem Auslaufen äußert sich Machthaber Kim Jong-un ausführlich zu den weiteren Plänen seines Landes.
Ein beim UN-Sicherheitsrat eingebrachter Entwurf sieht vor, Nordkoreas Export-Verbot von Kohle, Eisen und Textilien aufzuheben. Peking und Moskau wollen eine Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea verhindern.
Die Vereinigten Staaten seien bereit für weitere Atomgespräche mit Nordkorea, sagt Washingtons Sonderbeauftragter. Er warte auf eine Kontaktaufnahme auch ohne einen Zeitraum festzulegen. Pjöngjang hatte das kürzlich getan.
Für den Entspannungskurs zwischen Nordkorea und Amerika sieht es derzeit nicht gut aus: Das Regime in Pjöngjang sendet zum zweiten Mal in kurzer Zeit eine Botschaft an die internationale Staatengemeinschaft.
Am Dienstag hätte vor dem UN-Sicherheitsrat über die desaströse Menschenrechtslage in Nordkorea beraten werden sollen. Doch die Vereinigten Staaten intervenierten kurzfristig – wahrscheinlich auf Druck des Regimes von Kim Jong-un.
Nordkorea baut an seiner Drohkulisse: Mit Raketentests und einer neuen strategischen Ausrichtung sorgt Machthaber Kim Jong-un für Spekulationen – und setzt Amerika unter Druck.
Das Regime in Pjöngjang behauptet, auf der Abschussbasis Sohae einen strategisch wichtigen Test durchgeführt zu haben. Vor den Vereinten Nationen verkündet das Land eine Ende der Gespräche über nukleare Abrüstung.
Nordkoreas Staatsführer Kim Jong-un hat hohe Armeeoffiziere zum Ausritt geladen. Es war der zweite öffentliche Ausritt Kims in zwei Monaten. Das Staatsfernsehen KRT berichtete von einem Treffen hoher Partei- und Militärführer, dass demnächst stattfinden soll.
In der zweiten Dezemberhälfte soll das Zentralkomitee der Arbeiterpartei von Nordkorea über wichtige Angelegenheiten beraten, heißt es in den Staatsmedien. Machthaber Kim Jong-un zeigt sich derweil wieder hoch zu Ross.