In Südkorea beginnen neue Großmanöver
Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei. Die USA und Südkorea bestreiten zum ersten Mal seit 2017 wieder Militärübungen. Auch ein Angriff auf Seoul wird simuliert.
Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei. Die USA und Südkorea bestreiten zum ersten Mal seit 2017 wieder Militärübungen. Auch ein Angriff auf Seoul wird simuliert.
Bis zum 1. September planen die beiden Länder ein Training mit Computersimulationen, gemeinsame Feldübungen und eine große Zivilverteidigungsübung. In Seoul befürchtet man eine scharfe Reaktion Nordkoreas.
„Niemand tauscht sein Schicksal gegen Maiskuchen.“ Mit diesen Worten lehnt die Schwester von Kim Jong-un das Angebot „Wirtschaftshilfe gegen Abrüstung“ ab.
Nordkorea hat ein südkoreanisches Angebot von Wirtschaftshilfen für atomare Abrüstung zurückgewiesen. Die Schwester von Machthaber Kim Jong Un, Kim Yo Jong, reagierte mit harschen Worten und persönlichen Beschimpfungen.
Der südkoreanische Präsident Yoon geht auf Nordkorea zu. In einer Pressekonferenz lässt er das Wort Wiedervereinigung aus. Pjöngjang reagiert kühl.
Nordkorea zelebriert das angebliche Ende von Covid. Die Schwester des Diktators schiebt die Schuld an der Krise Südkorea zu – und verklärt ihren Bruder Kim Jong-un.
Nordkorea behauptet, das Coronavirus ausgerottet zu haben. Das Regime in Pjöngjang mahnt dennoch zur Vorsicht. Die Grenzgebiete müssten wirksam überwacht werden.
Nancy Pelosi ist nach ihrem Taiwan-Besuch in Südkorea eingetroffen. Dort betont sie die Bedeutung einer „starken und erweiterten Abschreckung“.
Während Russland und Nordkorea mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen, bemühen sich die Vereinten Nationen um Abrüstung – auch die deutsche Außenministerin will helfen. Aber die Ambitionen sind bescheiden.
Technisch gesehen befinden sich die diktatorisch geführte Volksrepublik Nordkorea und die Republik Südkorea noch immer im Kriegszustand. Seit 1953 gilt der Waffenstillstand.
Südkorea drohe die Vernichtung, sollte es „gefährliche Versuche“ gegen sein Land unternehmen, so der nordkoreanische Machthaber. Die atomaren Abschreckungskräfte könnten „präzise und schnell“ mobilisiert werden.
Ein Ende von Russlands Getreideblockade rücke näher, sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. In der Kaliningrad-Transitfrage gibt es Entspannung, und Kiew weist Nordkorea die Tür. Der Überblick.
Das Militär Südkoreas hat nach eigenen Aussagen Flugbahnen beobachtet und diese der Artillerie des Nachbarn aus dem Norden zugeordnet. Es sind nicht die ersten Waffentests in diesem Jahr.
Ein südkoreanischer Beamter wurde 2020 von nordkoreanischen Soldaten erschossen. Südkoreas Justiz untersucht nun, ob die damalige Regierung gelogen hat – um die verbesserten Beziehungen zu Pjöngjang nicht zu gefährden.
Seit Jahren senden südkoreanische Aktivisten Ballons mit Botschaften nach Nordkorea. Der Diktatur ist das ein Dorn im Auge. Nun behauptet Pjöngjang, auf diese Weise sei das Coronavirus ins Land gekommen.
Die Karrierediplomatin Choe Son Hui übernimmt als erste Frau in Nordkorea das Außenministerium. Bereits beim Gipfeltreffen zwischen Kim Jong-un und Donald Trump spielte sie eine wichtige Rolle.
Als Reaktion auf nordkoreanische Raketentests haben Südkorea und die USA ebenfalls eine Reihe von Kurzstreckenraketen abgefeuert. Man wolle damit die „Entschlossenheit zu sofortigen Präzisionsschlägen“ demonstrieren.
Das Regime in Pjöngjang setzt seine Raketentestserie weiter fort. Laut der südkoreanischen Armee schoss Nordkorea acht ballistische Raketen Richtung Meer. Die USA warnen, dass es schon bald zu einem neuen Atomwaffentest kommen könnte.
China und Russland haben im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert.
Die Amerikaner wollen eine entsprechende Resolution im UN-Sicherheitsrat zur Abstimmung bringen. Es soll unter anderem die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus mit Sanktionen belegt werden.
Nordkorea führt seit Beginn des Jahres ungewöhnlich viele Raketentests durch. Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol hatten sich am Wochenende auf weitere Maßnahmen zur Abschreckung des atomar bewaffneten Staates geeinigt.
Amerikas Präsident sichert bei seinem Treffen mit Japans Premierminister Fumio Kishida Taiwan abermals zu, im Falle eines chinesischen Angriffs zur Hilfe zu eilen. Peking reagiert umgehend.
Die USA und Südkorea wollen wieder mehr Manöver auf der koreanischen Halbinsel abhalten. Präsident Joe Biden schließt ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un nicht aus, nennt dafür aber Bedingungen.
Die Sicherheitspolitik spielt eine große Rolle bei Bidens Visite. Aber auch eine neue Handelsvereinbarung möchte Joe Biden auf den Weg bringen. Die Verbündeten sind davon nur mäßig begeistert.
Kim Jong-un hatte gehofft, das Coronavirus werde sein Land nie erreichen. Jetzt ist es da – und Impfstoff fehlt. Der Machthaber weist die Schuld von sich.
Nur knapp eine Woche nach der ersten offiziellen Bestätigung eines Corona-Ausbruchs in Nordkorea schnellen die mutmaßlichen Fallzahlen rasant in die Höhe. Allerdings gibt es bislang keine offizielle Bestätigung, ob die Erkrankten tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert sind.
Nordkorea kämpft mit einer Coronawelle – nimmt Hilfe von Südkorea aber nicht an. Springt China zur Hilfe?
Die international isolierte Diktatur kämpft mit einem Corona-Ausbruch. Trotz drastischer Maßnahmen kommen täglich viele Neuinfektionen in der ungeimpften Bevölkerung hinzu. Nun soll das Militär helfen.
Zwei Jahre lang hat sich Pjöngjang dagegen gestemmt, Corona-Fälle zuzugeben. Mit Omikron geht das offenbar nicht mehr.
Südkorea könne Vakzine und andere medizinische Versorgungsgüter liefern, bietet Präsident Yoon Suk-yeol an. Aus Pjöngjang war am Freitag der erste Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.
Das Regime in Nordkorea meldet erste Corona-Infektionen. Fachleute warnen, dass die meisten Nordkoreaner nicht gegen Covid-19 geimpft seien.
Aussöhnung mit Japan, klare Kante gegen Nordkorea und China: Der neue Präsident Südkoreas könnte sich noch als Glücksfall für den Westen erweisen.
Das international isolierte Nordkorea hat den ersten Corona-Ausbruch seit Beginn der Pandemie vor über zwei Jahren vermeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA erklärte, es handle sich um einen „schweren nationalen Notfall“.
Die Pandemie hat nun auch offiziell Nordkorea erreicht. Gesundheitsexperten befürchten, dass das unterentwickelte Land mit einem größeren Virusausbruch nur schwer zurechtkommen würde.
Im Wahlkampf hat Yoon Suk-yeol zur Abwehr Erstschläge gegen Nordkorea nicht ausgeschlossen. Es wird erwartet, dass der neue südkoreanische Präsident gegenüber Pjöngjang entschlossener auftritt als sein Vorgänger.
Präsident Yoon Suk-yeol fordert nach seiner Vereidigung vom Nachbarn, seine Atomwaffen zu vernichten. Dafür will er Nordkoreas Wirtschaft erheblich stärken.