Von Iren gebaut, von Engländern versenkt
Belfast hat die Katastrophen seiner jüngeren Geschichte verarbeitet. Jetzt schaut die nordirische Stadt entspannt zurück und zuversichtlich nach vorne.
Belfast hat die Katastrophen seiner jüngeren Geschichte verarbeitet. Jetzt schaut die nordirische Stadt entspannt zurück und zuversichtlich nach vorne.
Mit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union könnte es zu Grenzkontrollen zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland kommen. Das weckt bei vielen Bürgern schlechte Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Viele Briten sind bereit, einen hohen Preis für den EU-Austritt zu zahlen. Sogar das Ende des irischen Friedensprozesses nehmen sie in Kauf. Was übrig bleibt, ist der Humor.
Inhaltlich habe es beim Brexit-Gipfel in Brüssel nichts substantiell Neues gegeben, klagt der Präsident des Europäischen Parlaments Antonio Tajani. Die Irland-Frage bleibt der „Gordische Knoten“ der Austritts-Verhandlungen.
Beim EU-Gipfel in Brüssel sind sich die Teilnehmer einig: Eine Einigung für den anstehenden Brexit zu erzielen, wird immer schwerer. Und neue Kritik an der britischen Premierministerin gibt es auch.
Der britische Man-Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die Autorin Anna Burns. Ihr Roman „Milkman“ erzählt die Geschichte eines Mädchens während des Bürgerkriegs in Nordirland.
Europäische Spitzenbeamte versuchen, die Gefahr eines ungeordneten EU-Austritts von Großbritannien herunterzuspielen. Aber hinter den Kulissen bereitet man sich längst darauf vor.
Angesichts der schwierigen Brexit-Verhandlungen hat die EU-Kommission ihre harte Position geändert und eine Verlängerung der Übergangsperiode ins Spiel gebracht. Damit könnte Großbritannien länger als bisher vorgesehen in Binnenmarkt und Zollunion der EU bleiben.
Am Sonntag noch hieß es, Europäer und Briten seien sich einig über den Austritt. Dann ging man ohne Ergebnis auseinander. Kommt es noch zu einer Einigung?
Im Ringen um ein Abkommen über das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU gibt es weiter keine Einigung. Dabei finden die Verhandlungspartner vor allem in einer Frage nicht zueinander.
Eine Einigung zum Brexit steht offenbar kurz bevor. Schon am Sonntag könnte das Austrittsabkommen fertiggestellt sein. Es regt sich allerdings auch schon Widerstand.
Seit dem Ende des Tory-Parteitags in der vergangenen Woche zeigt sich die britische Regierung endlich kompromissbereit. Eine Einigung scheint in Reichweite zu sein.
Das kleine Unternehmen Crosslé ist ein Hidden Champion. Es baut seit 60 Jahren erfolgreich Rennwagen – mitten in Nordirland.
In zehn Tagen will man greifbare Fortschritte sehen, fordert die britische Industrie. Es gibt tatsächlich Anzeichen dafür, dass es vorwärts geht.
Der EU-Ratspräsident mahnt einen schnellen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen an – nach dem Parteitag der britischen Konservativen will er „zur Sache kommen“. Derweil beantragt ein schottisches Gericht die Prüfung des Brexit-Datums.
Strabane in Nordirland und Lifford in Irland sind Nachbarn. Zurzeit ist die Grenze zwischen den Dörfern kaum spürbar, Pendler und Waren dürfen dank EU frei verkehren. Doch jetzt hängt der Brexit drohend über den zwei Gemeinden.
Auf ihrem Gipfel hatten die Regierungschefs der restlichen EU Theresa Mays Brexit-Plan eine Absage erteilt. Nun wählt sie markige Worte: Kein Abkommen sei besser als ein schlechtes.
Sturm „Ali“ fegt über Irland hinweg und fordert zwei Todesopfer. Eine Schweizer Touristin kommt auf tragische Weise ums Leben. Der irische Präsident wendet sich an sein Volk.
Gärten für die Ewigkeit: Die botanischen Wunder des nordirischen County Down verdanken sich dem mildem Klima und Generationen besessener Gärtner.
Der Chefverhandler der Europäischen Union, Michel Barnier, erklärt im F.A.S.-Interview, warum die Briten trotz des Brexits noch eine Wahl haben.
Großbritannien kann von der EU nicht verlangen, dass sie die Kontrolle über ihre Grenzen und Rechtsvorschriften aufgibt. Eine in Umfang und Tiefe beispiellose Partnerschaft nach dem Brexit ist aber möglich – wenn London es will. Ein Gastbeitrag.
Großbritannien ist nicht nur bei der Frage gespalten, wie der Brexit vollzogen werden soll – viele würden auch gerne noch einmal über ihn abstimmen. Vor allem die Anhänger einer Partei unterstützen ein neues Referendum.
Bis zum 19. März 2019 muss Großbritannien aus der EU austreten – eigentlich. Wenn alle anderen 27 EU-Staaten zustimmen, können die Verhandlungen verlängert werden. Irland ist dafür offen. Doch ein deutscher Minister hält den Druck aufrecht.
In Nordirlands zweitgrößter Stadt Londonderry gibt es seit Tagen Unruhen. Es sollen auch Schüsse auf Polizisten gefallen sein. Die britische Regierung verurteilt die „unerträgliche Gewalt“.
Nirgendwo ist der Brexit so gefährlich wie in Nordirland – oder ist dort in Wahrheit alles halb so schlimm? Ein Besuch vor Ort.
Erst kürzlich ist das strenge Abtreibungsverbot in Irland gefallen. In Nordirland ist eine Klage dazu jetzt erst mal zurückgewiesen worden – aus formellen Gründen.
Im jahrelangen Bürgerkrieg wurde an der Grenze in Irland viel Blut vergossen. Nach dem Brexit müssten dort theoretisch wieder Kontrollen eingeführt werden. Die irische Polizei stellt schon mal Forderungen auf.
Vergewaltigt und ermordet: Vor 30 Jahren wurde eine deutsche Rucksacktouristin in Nordirland getötet. Nun hat die Polizei zwei Männer festgenommen.
In Portugal studieren Krankenschwestern. Und überhaupt ist dort vieles anders als in Deutschland. Eine junge Frau berichtet über spannende Praktika.
Seit dem Abkommen vom Karfreitag 1998 gab es im nordirischen Derry kaum mehr gewaltsame Todesfälle. Aber wie belastbar ist der Frieden in Zeiten des Brexits?
Die britische Premierministerin Theresa May gibt sich überzeugt, dass der EU-Austritt die Verbindung zwischen den Landesteilen stärken werde. Bei einer Reise durch England, Wales, Schottland und Nordirland will sie Bedenken zerstreuen.
Gäbe es wieder eine harte Grenze auf der Irischen Insel, hätte das Folgen weit über den Handel hinaus. Außenminister Johnson spielt das nun herunter. Als Ober-Brexiteer hatte er die Wähler für dumm verkauft.
Brüssel drückt aufs Tempo und legt einen Entwurf für den Brexit vor. Doch vor allem ein Aspekt bringt die Briten auf die Barrikaden.
Russische Waffen, IRA-Aktivisten und Vergangenheit, die nie vergeht: Dass Gerald Seymours politischer Thriller „Vagabond“ jetzt auch auf Deutsch erscheint, kann nicht genug gelobt werden. Seit zwanzig Jahren hat kein deutscher Verlag mehr seine Bücher übersetzt.
Theresa May baut ihre Führungsriege um. Eine schwierige Aufgabe. Denn noch immer gibt es keinen Konsens darüber, wie Großbritanniens Verhältnis zur EU nach dem Brexit aussehen soll.
Die neue Grundsatzdiskussion über Visionen und Grenzen der europäischen Einigung ist sinnvoll. Statt mit Schadenfreude auf die Folgen des Brexits für die britische Wirtschaft zu blicken, sollten die 27 EU-Partner lieber über ihre eigene Zukunft nachdenken. Ein Kommentar.