Kollegenplausch unter Göttern
Wir haben Zeichner um Arbeiten nach dem Anschlag von Paris gebeten. Bei Flix ist Allah nicht nur groß, sondern auch empört: „Kapieren meine Anhänger das denn nie?“ Seine Kollegen stehen ihm bei.
Wir haben Zeichner um Arbeiten nach dem Anschlag von Paris gebeten. Bei Flix ist Allah nicht nur groß, sondern auch empört: „Kapieren meine Anhänger das denn nie?“ Seine Kollegen stehen ihm bei.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat einen Brief an alle Bundestagsfraktionen und die FDP geschrieben, um für eine Solidaritätskundgebung für Frankreich nach dem Anschlag zu werben. Ob Gabriels Koalitionspartner CDU und CSU teilnehmen wollen, ist jedoch offen.
Frankfurt gedenkt der Toten des Anschlags in Paris - dafür trafen sich mehrere hundert Menschen an der Hauptwache. Muslimische Religionsgemeinschaften verurteilen die Tat, während einige Politiker schärfere Gesetze forderten.
Wir haben Zeichner um Arbeiten nach dem Anschlag von Paris gebeten. Den Anfang macht Volker Reiche: „Nennt mich Charlie!“, ruft Herr Paul, und natürlich gibt das Streit unter den Tieren aus dem bekannten Comic „Strizz“.
Er erreichte als erster Mediziner die Redaktion von „Charlie Hebdo“ und ist selbst Mitarbeiter des Blattes: Patrick Pelloux ist sich sicher: „Charlie Hebdo“ erscheint weiter. Wie er den Anschlag durch einen Zufall überlebte.
Der Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ hat Frankreich aus der Lethargie gerissen. Im unerklärten Krieg gegen die Feinde von innen spielt Präsident Hollande eine entscheidende Rolle.
In Schulen, Fabriken und Behörden schweigen die Menschen um Punkt zwölf. Die Glocken von Notre Dame läuten. Der Präsident schüttelt seinem Vorgänger die Hand. Derweil jagen die Ermittler den Hauptverdächtigen hinterher.
Nach dem Anschlag von Paris meldet sich auch Hessens Regierung zu Wort. Volker Bouffier fühle sich an 9/11 erinnert. Er will deutschen Islamisten, die im Nahen Osten kämpfen, die Einreise verweigern.
Um 11.20 Uhr drangen die maskierten Männer schwer bewaffnet in der Rue Nicolas Appert 6 ein. Kaum eine Viertelstunde später waren zwölf Menschen tot. Eine Rekonstruktion des Terroranschlags auf „Charlie Hebdo“.
Auch in Frankfurt soll den Opfern des Anschlags auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ gedacht werden. Geplant ist eine Andacht am Abend an der Hauptwache.
Einer der führenden islamischen Gelehrten Frankreichs hat die Muslime aufgerufen, ihre Abscheu über den Terroranschlag in Paris mit Massendemonstrationen deutlich zu machen. Der „gesellschaftliche Friede“ sei bedroht.
Mit Schweigeminuten und Trauergottesdiensten ist am Tag nach dem schweren Attentat auf das Magazin „Charlie Hebdo“ der zwölf Opfer gedacht worden. Auch in Deutschland wehte die französische Flagge auf Halbmast.
Nach dem Terroranschlag auf das Redaktionsgebäude von Charlie Hebdo, bei dem mindestens zwölf Menschen getötet worden sind, trauert das ganze Land. Die Flaggen sind auf Halbmast, während nach wie vor die höchste Terrorwarnstufe gilt.
Unter den arabischen Beileidsbekundungen für die Opfer des Anschlags in Paris sucht man Bekenntnisse zur Pressefreiheit vergeblich. Stattdessen wird auf den friedlichen Charakter des Islams verwiesen.
Frankreich trauert - und immer mehr Details über die beiden Verdächtigen Chérif und Said K. werden bekannt. Sie sollen schon vor Jahren im Visier der französischen Ermittler gewesen sein. Der jüngere der beiden Brüder war 2008 sogar zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
Attentat zum Erscheinungstermin: Die Schüsse auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ fielen am Tag der Auslieferung von Michel Houellebecqs Islam-Roman „Unterwerfung“.
Die französischen Sicherheitsbehörden hatten gerade damit begonnen, sich strategisch neu aufzustellen, als es zu dem Anschlag auf das Magazin „Charlie Hebdo“ kam. Erstmals sollten wie in Deutschland auch Präventionsmaßnahmen ergriffen werden.
Der dänische Zeichner Kurt Westergaard wird selbst von Islamisten verfolgt, er lebt seit Jahren unter Polizeischutz. Angesichts des Terroranschlags auf „Charlie Hebdo“ appelliert er, man dürfe nicht den Mut verlieren, für die Meinungsfreiheit zu kämpfen.
Das Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ ist für die Berufskollegen bei der „Titanic“ in Frankfurt kein Grund für Unruhe oder Zensur. „Jetzt erst recht“, sagt der Chefredakteur.
Tausende Franzosen versammeln sich, entsetzt über das Attentat auf „Charlie Hebdo“. Unsere Korrespondentin ist auf der Pariser Place de la République live dabei gewesen.
Die Anti-Islam-Bewegung Pegida sieht sich durch den Terroranschlag in Paris in ihren Warnungen vor einer angeblichen Islamisierung bestätigt. Die AfD in Sachsen geht auf Tuchfühlung.
Erschütterung dominiert die Kommentare zu dem Attentat von Paris. Eine Auswahl der Reaktionen.
In der Rue Nicolas Appert herrscht Ausnahmezustand. Und die Menschen fragen sich, ob die Redaktion von „Charlie Hebdo“ eigentlich von der Polizei noch geschützt wurde.
Charb, Wolinski, Cabu und Tignous, die beim Anschlag von Paris getötet wurden, zählten zu den besten Karikaturisten Frankreichs. Das Wirken der vier Zeichner im Überblick.
Asiem el Difraoui beschäftigt sich seit Jahren mit der französischen Dschihadisten-Szene. In den vergangenen Monaten hat der Wissenschaftler eine zunehmende Radikalisierung beobachtet. Ein Gespräch über die Ursachen des islamistischen Terrors.
Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ ist eine Eskalation im islamistischen Terror gegen die Presse- und Meinungsfreiheit. In diesem Krieg ging es stets um „Unterwerfung“.
Die Mörder der Zeichner und Journalisten der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ trieb offenbar die als blasphemische Verhöhnung empfundene Karikatur des Propheten Mohammed zu ihrer Tat. Daneben spielt auch das angebliche Bilderverbot im Koran womöglich eine Rolle.
Bei einem Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Täter waren schwer bewaffnet in die Redaktion in Paris eingedrungen.
Die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ hat sich nie damit abgefunden, dass Mohammed und der Islam insgesamt von Karikaturen und Satire ausgenommen werden soll. Schon 2011 kam es zu einem Brandanschlag auf das Verlagsgebäude.
Bei einem Anschlag auf eine Polizeiwache in der Altstadt von Istanbul wurde am Dienstagabend ein Polizist getötet. Nun hat eine linksradikale Gruppierung mitgeteilt, dass die Attentäterin in ihrem Auftrag gehandelt habe.
In der Altstadt von Istanbul ist ein Polizist bei einem Anschlag getötet worden. In der Nähe der Hagia Sophia sprengte sich eine Frau in die Luft.
Fast zwei Jahre nach dem Terroranschlag auf den Boston-Marathon muss sich der mutmaßliche Bombenleger von heute an vor Gericht verantworten. Dem 21 Jahre alten Dzhokhar Tsarnaev droht die Todesstrafe.
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 ist tot. Er starb in einem New Yorker Krankenhaus.
Die berühmten Elitesoldaten des Buckingham Palace sollen künftig hinter Zäunen stehen – zum Schutz vor möglichen Terroranschlägen. Der Dienst sei sonst zu gefährlich, heißt es.
Der schreckliche Anschlag auf die Schule in Peschawar bietet die Möglichkeit, im Land endlich einen parteiübergreifenden Konsens gegen die Mörder anzustreben. Der Glaube daran fehlt aber. Ein Kommentar.
Die Terrorgruppe Tehrik-e-Taliban Pakistan ist verantwortlich für den Terrorangriff auf die Schule in Peschawar. Sie führt schon seit Jahren einen Krieg gegen die Sicherheitskräfte des Landes, nachdem sie lange verharmlost wurde.