Erst Sanktionen aufheben, dann freie Wahlen
Venezuelas Machthaber fordert ein Ende der internationalen Sanktionen. Nur dann könne es freie Wahlen geben. Tatsächlich hat Washington schon einen Kurswechsel eingeleitet.
Venezuelas Machthaber fordert ein Ende der internationalen Sanktionen. Nur dann könne es freie Wahlen geben. Tatsächlich hat Washington schon einen Kurswechsel eingeleitet.
Eingefrorene Staatsgelder sollen unter anderem dazu beitragen, das Stromnetz des Landes zu stabilisieren. US-Außenminister Blinken spricht von einem „wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der Demokratie.“
Mut und Eigensinn: Der 92 alte Dichter Rafael Cadenas aus Venezuela erhält den mit 125.000 Euro dotierten Cervantes-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt.
Besonders Venezuela ist vom Sturm Julia betroffen. Die Zahl der Toten nach einem Erdrutsch ist auf mindestens 34 gestiegen.
Caracas lässt sieben seit Jahren inhaftierte Ölmanager ausreisen. Im Gegenzug dürfen zwei Neffen des venezolanischen Machthabers Maduro zurück in ihre Heimat.
Eine Ermittlungskommission beklagt brutale Methoden der venezolanischen Geheimdienste. Ehemalige Gefangene berichten, sie mussten ihren Stuhlgang in Tüten und Plastikflaschen verrichten.
Die Beziehung zwischen den Nachbarländern Kolumbien und Venezuela war zerrüttet. Nun begrüßte der venezolanische Machthaber wieder einen kolumbianischen Botschafter. Ein symbolischer Empfang als Neuanfang.
Kaum hat Kolumbien politisch „die Farbe gewechselt“, kommt Bewegung ins zuvor so belastete Verhältnis zum Nachbarn Venezuela. Wie weit kann die Annäherung gehen? Begeistert sind ohnehin nicht alle über die neue Freundschaft.
Wenn in Brasilien Luiz Inácio da Silva die Wahlen gewinnen sollte, haben die starken Länder Lateinamerikas alle linke Staatschefs. Aber wie progressiv sind sie?
Nach einer harschen Warnung der EU verzichtet Algerien darauf, seine Handelsbeziehungen zu Spanien einzufrieren. Offen bleibt die Frage, welche Rolle Moskau in dem Streit spielt.
Eingeladen hat Joe Biden den venezolanischen Oppositionspolitiker nicht zum Amerika-Gipfel. Trotzdem versichert er seine anhaltende Unterstützung für Maduros Kritiker.
Eigentlich dürfen europäische Konzerne kein Öl in Venezuela einkaufen, weil sie sonst gegen amerikanische Sanktionen verstoßen. Jetzt wollen die Vereinigten Staaten offenbar eine Ausnahme machen – und damit gleich zwei Ziele erreichen.
Präsident Biden hat die Staatschefs von Kuba, Venezuela und Nicaragua nicht zum Amerika-Gipfel eingeladen – und erntet Kritik von Mexiko bis Argentinien.
Weil durch den Ukrainekrieg Rohstoffe knapp werden, blicken nicht nur die Vereinigten Staaten wieder auf Länder wie Venezuela, Brasilien und Kolumbien. Könnte die Region dem Westen helfen?
Washington will russisches durch venezolanisches Erdöl ersetzen. Nach ersten Gespräche am Samstag sendete Venezuela erste Signale der Entspannung. Weitere könnten folgen.
Auf der Suche nach Öl-Alternativen zu Russland bemüht sich die US-Regierung um eine Annäherung an Venezuela. Präsident Nicolás Maduro sendet nun offenbar ein Signal des guten Willens.
Eine Delegation aus den Vereinigten Staaten ist zu Gesprächen nach Venezuela gereist. Washington ist auf der Suche nach Alternativen zu Erdöl aus Russland – und prüft eine Lockerung der Sanktionen gegen die venezolanische Öl-Wirtschaft.
Die Russland-Sanktionen bringen auch das sozialistische Regime in Venezuela in Nöte. Es geht um Gold- und Erdölgeschäfte – und um eine Menge Schulden.
Die Zeiten der leeren Supermarktregale sind in Venezuela vorerst vorbei. Für wenige Privilegierte gibt es jetzt wieder alles – für den großen Rest fast nichts.
Nach Jahren des Boykotts hat Venezuelas Opposition wieder an Wahlen teilgenommen. Doch überwunden ist die institutionelle Krise des Landes damit nicht. Mehr als die Hälfte der Venezolaner hat nicht gewählt.
In Venezuela hat die Partei von Nicolás Maduro einen Erfolg errungen. Erstmals seit Jahren beteiligte sich auch die Opposition an den Wahlen. Deren Chef Juan Guaidó gab allerdings keine Stimme ab.
In Venezuela forderte die Opposition im Wahlkampf nicht mehr den Rücktritt von Machthaber Maduro. Es ging vor allem um die schlechte Versorgungslage. Dennoch könnten die Wahlen heute der Opposition Auftrieb verschaffen.
In Venezuela kamen 2017 etwa 100 Demonstranten bei Protesten gegen das sozialistische Regime ums Leben. Jetzt will der Internationale Strafgerichtshof ermitteln – und Maduro willigt ein. Warum?
Zwei für das Regime von Nicolás Maduro zentrale Figuren sind an die Vereinigten Staaten ausgeliefert worden. Das wollte Caracas unbedingt verhindern.
Gegen den Geschäftsmann Alex Saab lag ein Haftbefehl vor – trotzdem sollte er Teil des Teams der venezolanischen Regierung für die Gespräche mit der Opposition sein. Auf seine Auslieferung reagiert Caracas heftig.
Venezuelas Opposition will an den Regionalwahlen im November teilnehmen. Das ist ein bedeutender Strategiewechsel im Kampf gegen den sozialistischen Machthaber Nicolás Maduro. Der hat dafür jedoch nur Spott übrig.
In Mexiko soll auf neutralem Grund ein Ausweg aus der langen Krise Venezuelas gefunden werden. Machthaber Nicolás Maduro will die Sanktionen loswerden – aber was bietet er?
Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro macht der Opposition plötzlich Zugeständnisse. Die aber misstraut ihm – und sich selbst.
Lula, Morales, Kirchner und Co. – Südamerikas Linke klammert sich immer noch an ihre alten Führungsfiguren. Warum macht sie sich so abhängig von ihnen – und ihren Konzepten von gestern?
Venezuelas Armee und ehemalige Kämpfer der kolumbianischen Farc liefern sich Gefechte. Sie treiben Tausende in die Flucht. Welche Rolle spielt der sozialistische Machthaber Nicolás Maduro in dem Konflikt?
Guyana könnte durch neue Erdölquellen zu einem der reichsten Länder der Welt aufsteigen. Das weckt Begehrlichkeiten: Venezuela beansprucht zwei Drittel des kleinen Nachbarlandes für sich. Die Vereinigten Staaten sind alarmiert.
Leopoldo López ist vor dem sozialistischen Regime in Venezuela geflohen. Nun war der Oppositionspolitiker in Berlin, um Hilfe zu suchen. Ein Gespräch über Auswege aus der Diktatur – und die Rolle, die Deutschland dabei spielen könnte.
Die EU-Mitgliedstaaten lehnen das neu konstituierte Parlament in Caracas ab. Aber sie lassen erkennen, dass sie auch Oppositionsführer Juan Guaidó nicht mehr als Übergangspräsidenten sehen. Das EU-Parlament widerspricht umgehend.
Viele Politiker drücken nach Bidens Amtseinführung ihre Hoffnung auf einen Neustart in ihrem Verhältnis zu Amerika aus. Brasiliens Präsident, der Trump bis zuletzt die Treue hielt, wirbt in einem Brief für ein weitreichendes Freihandelsabkommen.
Nicht einmal ein Drittel der wahlberechtigten Venezolaner haben ihre Stimmen abgegeben – eine freie Parlamentswahl gab es ohnehin nicht. Das Ergebnis ist ein Schlag für die Opposition. Die Politik in Venezuela ist am Ende.
Die Opposition in Venezuela hat die Wahl boykottiert. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlbehörde bei 31 Prozent. Die sozialistische Partei des Machthabers erreichte demnach 68 Prozent der Stimmen.