Greifen die Vereinigten Staaten militärisch in Venezuela ein?
Die Lage in Venezuela spitzt sich zu: Washington verhängt Sanktionen. Doch für die größte Aufregung sorgt Trumps Sicherheitsberater Bolton.
Die Lage in Venezuela spitzt sich zu: Washington verhängt Sanktionen. Doch für die größte Aufregung sorgt Trumps Sicherheitsberater Bolton.
Die Vereinigten Staaten erhöhen den Druck auf die sozialistischen Regierung unter Nicolás Maduro. Öl aus Venezuela dürfe zwar weiterhin eingekauft werden, die Zahlungen müssten jedoch auf Sperrkonten erfolgen.
Hunderttausende Venezolaner haben sich schon nach Spanien abgesetzt. Und die Massenflucht dauert an. Die spanischen Behörden bekommen den Ansturm nicht mehr in den Griff.
Die politische Einflussnahme der Vereinigten Staaten auf Lateinamerika hat eine lange Tradition. Hinter der Solidarisierung mit dem venezolanischen Parlamentspräsidenten Guaidó steht offenbar mehr als politisches Interesse.
Die Kontrolle über die Streitkräfte gilt als der Schlüssel zur Macht in Venezuela. Noch halten die Generäle zu Staatschef Maduro, doch es rumort. Der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó will die Soldaten auf seine Seite ziehen.
In Venezuela herrscht eine heftige Krise zwischen Staatschef Nicolás Maduro und dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó. Wie es in dem südamerikanischen Krisenstaat weitergeht, hängt von vielen Faktoren ab, vier Szenarien sind denkbar.
„Niemand kann uns ein Ultimatum stellen“, sagt der venezolanische Präsident im türkischen Fernsehen. Sein Land gehe derzeit durch einen „historischen Krieg“ – im Namen der Demokratie und Freiheit.
Die Unterstützung von Verteidigungsminister und Oberbefehlshaber der venezolanischen Streikräfte, Vladimir Padrino López, ist Maduros beste Karte im Machtkampf. Die Loyalität Padrinos und seiner Männer hat jedoch ihren Preis.
Ein ranghoher Militärvertreter aus Venezuela wendet sich von Nicolás Maduro ab. Der umstrittene Machthaber will amerikanischen Diplomaten nun doch erlauben, im Land zu bleiben.
Wer den Aufstand gegen das Regime Maduro auf ein geopolitisches Kräftemessen reduziert, der tut den Venezolanern unrecht – es geht um viel mehr als nur Erdöl.
Die EU und die Vereinigten Staaten erhöhen den Druck auf den venezolanischen Präsidenten Maduro. Doch der weist Ultimaten zurück. Noch kann er sich auf seine Freunde im UN-Sicherheitsrat verlassen.
Eine abgestimmte Aktion von Madrid bis Berlin – mehrere EU-Staaten schicken Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro eine klare Warnung: Wenn er nicht bald neue Wahlen ansetzt, werden sie seinen Gegenspieler als Übergangspräsidenten anerkennen.
In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Regierung und Opposition. Im Interview erklärt Politikwissenschaftlerin Claudia Zilla, warum sich die Menschen hinter dem jungen Oppositionsführer versammeln – und wovon sein Erfolg abhängt.
Der selbsternannte venezolanische Interimspräsident Guaidó bietet Maduro eine Amnestie an. Der versucht abermals, das gegnerische Lager zu spalten.
Juan Guaido hatte sich am Mittwoch zum Präsidenten erklärt. Amtsinhaber Nicolas Maduro will das nicht gelten lassen. Die USA haben sich angesichts eines möglichen Machtumschwungs bereits in Stellung gebracht.
Die Wahl des bisherigen Amtsinhabers Maduros habe nicht demokratischen Standards entsprochen, so Regierungssprecher Seibert. Guaidó hält derweil im Falle eines Rücktritts einen Straferlass für Maduro für möglich.
Der Machtkampf in Venezuela hat zu einer offenen Konfrontation zwischen Carácas und Washington geführt. Während Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro den Vereinigten Staaten vorwirft, einen Staatsstreich zu planen, unterstützt Amerika den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó.
Keine Helden ohne Neider und Verlierer: Die Duelle des Tages finden in Washington, Caracas und Hamburg statt. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Die Vereinigten Staaten raten ihren Staatsbürgern angesichts der Krise in Venezuela zur Ausreise und reduzieren ihr Botschaftspersonal. Machthaber Maduro will mit seinen Gegnern sprechen. Auch Deutschland bezieht Stellung.
Nach der Herrschaft der Kleptokraten Chavéz und Maduro treten die Gegner des bisherigen Präsidenten endlich einig auf. Doch der Diktator wird kaum kampflos weichen. Ein Kommentar.
Die Vereinigten Staaten haben Juan Guaidó bereits als Übergangspräsident von Venezuela anerkannt. Doch das Regime von Nicolás Maduro will nicht aufgeben – und geht mit Härte gegen die Demonstranten vor.
Der venezolanische Parlamentspräsident Juan Guaidó hat sich selbst zum Interimspräsidenten erklärt – und wurde prompt von Donald Trump anerkannt. Auch die Bundesregierung und Emmanuel Macron stellen sich hinter ihn. Doch Nicolás Maduro hat weiterhin Unterstützer.
Bis vor kurzem war Parlamentspräsident Juan Guaidó in Venezuela noch völlig unbekannt. Nun hat er sich zum Interimspräsidenten erklärt und damit Staatschef Nicolás Maduro offen den Kampf angesagt.
Der venezolanische Parlamentspräsident Juan Guaidó hat sich am Mittwoch selbst zum Interimspräsidenten erklärt. Staatschef Maduro spricht von einem Putschversuch.
Im Machtkampf in Venezuela unterstützt Amerika den selbsternannten Staatschef Juan Guaidó. Dessen Gegner Nicolás Maduro will deshalb amerikanische Diplomaten aus dem Land werfen. Doch die weigern sich, zu gehen.
Der selbsternannte „Interimsstaatschef“ Venezuelas erhält viel Zuspruch von anderen Staaten. Nur Mexiko will an Präsident Maduro festhalten. Auch aus Deutschland meldeten sich die ersten Unterstützer zu Wort.
Vor den geplanten Großdemonstrationen in Venezuela ist es zu gewaltsamen Protesten und Ausschreitungen gekommen. Mindestens vier Menschen wurden getötet.
Die Sorge vor Gewalt bei Protesten gegen Venezuelas Präsidenten wächst nicht nur bei der Opposition. Auch amerikanische Politiker warnten Nicolas Maduro vor einer Antwort, „auf die er nicht vorbereitet sei“.
Venezolanische Sicherheitskräfte haben eine Meuterei von Nationalgardisten in Caracas niedergeschlagen. Ihr Aufstand richtete sich gegen die aus ihrer Sicht illegitime Regierung von Präsident Maduro.
Zuerst hatte der Präsident das Parlament entmachtet, nun wollen die Abgeordneten den Spieß umdrehen. An ihrer Spitze: Ein 35 Jahre alter Politiker mit guten Verbindungen nach Washington.
Auf dem Weg zu einer Kundgebung wird Venezuelas Parlamentschef Guaidó anscheinend vom Geheimdienst festgenommen. Kurz nach seiner Festsetzung befindet sich der Kritiker von Staatspräsidenten Nicolás Maduro aber wohl wieder in Freiheit.
Inmitten von wirtschaftlichem und politischem Chaos in Venezuela tritt Präsident Nicolás Maduro seine zweite Amtszeit an. Angesichts des Elends und der Perspektivlosigkeit sind mittlerweile 2,3 Millionen Venezolaner geflüchtet.
Was haben Franck Ribéry und Nicolás Maduro gemeinsam? Das Steak, den Medienrummel – und den Koch. Nusret Gökçe ist eigentlich Gastronom. Online posiert er als Model, Scheich und Möchtegern-Marlon Brando.
Das venezolanische Parlament sieht sich als einzige legitime Gewalt des Landes. Es will dem Staatschef in der kommenden Woche die Vereidigung verweigern.
Während sich alle von Venezuela abwenden, tut Russland das Gegenteil. Washington ist besorgt. Wird das Land Moskaus neues Werkzeug – wie Kuba im Kalten Krieg?
Russland hat zwei atomwaffenfähige Bomber nach Venezuela geschickt. Die Regierung in Washington ist empört. Venezuelas Verteidigungsminister versucht zu beschwichtigen.