Showdown an den Brücken des Río Táchira
In der kolumbianischen Stadt Cúcuta treffen Hilfslieferungen für Venezuela ein – aber wie gelangen sie über den Grenzfluss? Maduros Gegner stellen die Armee vor die Wahl.
In der kolumbianischen Stadt Cúcuta treffen Hilfslieferungen für Venezuela ein – aber wie gelangen sie über den Grenzfluss? Maduros Gegner stellen die Armee vor die Wahl.
Der Militärarzt Rubén Paz Jiménez erkenne Juan Guaidó als Übergangspräsident an, sagte er in einem Video. Eine Resolution der Vereinigten Staaten im UN-Sicherheitsrat wird wohl an Russland scheitern.
Wichtig seien für sein Land erst einmal Stabilität und Frieden, sagt Venezuelas Präsident Nicolas Maduro. Sein politischer Widersacher appelliert abermals an die Streitkräfte, Hilfslieferungen durchzulassen.
Die Anerkennung des selbst ernannten venezolanischen Übergangspräsidenten Juan Guaidó könnte Einmischung in innere Angelegenheiten sein, heißt es in einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags.
Showdown zwischen dem venezolanischem Präsidenten Nicolas Maduro und dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó. Seit Wochen herrscht zwischen den beiden ein erbitterter Machtkampf – jetzt schließt Guaido eine von ihm autorisierte US-Militärintervention in Venezuela nicht mehr aus.
Vermeintliche Hilfsgüter aus Amerika seien nur ein Trick, um eine Intervention zu rechtfertigen, sagt Venezuelas Präsident. Sein Gegenspieler findet zur Frage eines amerikanischen Eingreifens keine klaren Worte.
Eine Lösung der Krise in Venezuela könne es nur durch eine freie Präsidentenwahl geben, heißt es in einer Stellungnahme. Amerika fordert Präsident Maduro derweil auf, das Land zu verlassen.
Es ist kein Staatsstreich, den Oppositionsführer Juan Guaidó gegen den Machthaber Nicolás Maduro führt. Es geht darum, zu einen Rechtsstaat zurückzukehren, der in Venezuela schon vor Jahren ausgehöhlt wurde.
Venezuelas Staatschef Maduro hat den Papst schon Anfang der Woche um Hilfe bei der Lösung der Krise seines Landes gebeten. Jetzt wendet sich auch der Interimspräsident an das Oberhaupt der katholischen Kirche. Der Vatikan reagiert.
Während Maduros Nationalgarde Hilfslieferungen blockiert, will eine „Kontaktgruppe“ europäischer und lateinamerikanischer Staaten versuchen, den gefährlichen Konflikt durch freie Wahlen zu entschärfen. Die Verhandlungen dürften schwierig werden.
Die Menschen in Venezuela leiden Hunger, in den Kliniken gibt es kaum noch Medikamente. Oppositionspolitiker Guaidó will Hilfsgüter ins Land schaffen – doch Maduro stellt sich dagegen.
Über Jahre hat sich der russische Erdölkonzern in Venezuela engagiert. Im Machtkampf um die Führung steht deshalb auch für das Unternehmen viel auf dem Spiel. Es geht um Milliarden.
Mittlerweile erkennen die meisten europäischen Staaten den Oppositionspolitiker Juan Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas an – auch Deutschland. Doch die 65-jährige Teresa Anzola glaubt, dass Nicolás Maduro an der Macht bleibt.
Der selbsternannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó appelliert an die Armee, humanitäre Hilfe ins Land zu lassen. Präsident Maduro weiß angesichts von Rücktrittsforderungen nicht, „ob man lachen oder kotzen soll“.
Antonio Ledezma war der letzte frei gewählte Bürgermeister von Venezuelas Hauptstadt Caracas und zählt noch immer zu den wichtigsten Oppositionspolitikern des Landes. Im Interview spricht er über die Anerkennung Guaidós, die Rolle der EU und die Lage in seinem Heimatland.
Deutschland und andere europäische Länder erkennen nun in Venezuela den Interimspräsidenten Guaidó an. Doch nicht alle Europäer machen mit.
Die venezolanische Opposition will mit ausländischer Hilfe Lebensmittel und Medikamente ins Land bringen. Doch sie ist auf den guten Willen der Armee angewiesen.
Nach Spanien, Frankreich, Österreich, Dänemark und Großbritannien stellt sich nun auch die Bundesregierung hinter den entmachteten venezolanischen Parlamentschef. Spanien fordert Guaidó auf, schnell Neuwahlen auszurufen.
„Ich weigere mich, Wahlen auszurufen”, sagte Venezuelas Präsident Nicolas Maduro in einem am Sonntag ausgestrahlten TV-Interview. Der Konflikt mit Amerika und der EU dürfte sich nun verschärfen.
In Spanien gingen Tausende auf die Straßen, um für die Anerkennung des venezuelanischen Übergangspräsidenten Juan Guaidó zu demonstrieren. Sie sind hoffnungsvoll: Das Leid der Bevölkerung wird enden.
In Venezuela inszeniert sich Nicolás Maduro als gefeierter Staatschef, doch sein Regime ist international immer stärker isoliert. Selbst die Armee steht nicht mehr hinter ihm.
Venezuelas Staatspräsident gibt nicht auf. Er sieht die Gefahr eines Bürgerkriegs – und die Schuldigen dafür im Ausland. Das von EU-Staaten gesetzte Ultimatum weist er zurück.
Auf steigenden Druck aus dem In- und Ausland reagierte Präsident Nicolás Maduro mit der Ankündigung die Parlamentswahlen vorziehen zu wollen. Die Opposition fordert jedoch seinen Rücktritt oder Präsidentschaftswahlen.
Mehr als hunderttausend Venezolaner sind auf die Straße gegangen, um den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zu unterstützen. Staatschef Maduro hat auf einer Gegendemonstration vorgezogene Wahlen angekündigt.
Juan Guaidó hat es geschafft, die venezolanische Opposition hinter sich zu bringen. Auch zum Militär streckt er die Hand aus. Ein Porträt.
Bis jetzt konnte sich Venezuelas Staatschef Maduro auf das Militär verlassen. Doch nun gibt es den ersten namhaften Übertritt ins Oppositionslager.
Mit Rückendeckung aus Washington kündigt der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó die größte Demonstration in der Geschichte seines Landes an. Er wolle nicht verhandeln, außer es gehe um „die Machtübergabe“ und freie Wahlen.
Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó hat Präsident Nicolas Maduro für die Wirtschaftskrise im Land verantwortlich gemacht. Die Tage Maduros als Machthaber in Venezuela seien gezählt, sagte Guaidó.
Auf einen neuen Dialog mit dem Staatspräsidenten will sich der Oppositionsführer nicht einlassen. Inzwischen verfügt er über Zugang zu Regierungskonten.
Die venezolanische Exilgemeinde in Amerika glaubt an einen Regimewechsel in Caracas – und ist voll des Lobes für den Präsidenten.
Das EU-Parlament sichert dem Herausforderer des venezolanischen Staatschefs Maduro volle Unterstützung zu. Auch die Regierungen der EU-Staaten will es mitziehen.
Donald Trump schaltet sich direkt in Venezuelas Machtkampf ein. Auch Vizepräsident Pence will aktiv werden. Und Interimspräsident Guaidó berichtet in der „New York Times“ von heimlichen Treffen mit Militärs.
Nicolás Maduro rät den Vereinigten Staaten von einer militärischen Intervention in Venezuela ab. Gleichzeitig löst er Besorgnis in Washington aus, weil er die Gründung von Volks-Verteidigungseinheiten angeordnet hat.
Der venezolanische Präsident Maduro soll sich zu Gesprächen mit der Opposition und einer vorgezogenen Parlamentswahl bereit erklärt haben. Sein Gegenspieler Guaidó darf nach einer Gerichtsentscheidung das Land nicht mehr verlassen.
Amerikas neue Sanktionen treffen das südamerikanische Land ins Mark. Sie gefährden die für die Bevölkerung lebenswichtigen Warenimporte. Nur ein Regimewechsel könnte die Lage entschärfen.
Nachdem Finanzminister Steven Mnuchin das Vorgehen gegen den staatlichen Ölkonzern verkündet hat, wächst der Druck auf Nicolas Maduro weiter. Das Ende der Sanktionen knüpft die Trump- Regierung an konkrete Bedingungen.