Wo deutsche Truppen das NATO-Gebiet schützen
Die NATO hat angesichts der russischen Aggression ihre Präsenz an der Ostflanke verstärkt. Auch die Bundeswehr ist aktiv. Im Ernstfall wäre eine deutsche Brigade sofort im Kampf.
Die NATO hat angesichts der russischen Aggression ihre Präsenz an der Ostflanke verstärkt. Auch die Bundeswehr ist aktiv. Im Ernstfall wäre eine deutsche Brigade sofort im Kampf.
Um über die Lage nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine zu beraten, kommen die Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten zu einem Sondergipfel zusammen. Verfolgen Sie das Statement von Generalsekretär Jens Stoltenberg im Livestream.
Viele Staaten der NATO, darunter die USA, Großbritannien und auch Deutschland, erhöhen ihre Militärpräsenz in Osteuropa. Die deutsche Luftwaffe will zunächst mit drei weiteren Kampfflugzeugen in Rumänien die dortige Luftraum-Überwachung stärken.
In Moskau und Sankt Petersburg demonstrieren Russen gegen den Angriff auf die Ukraine. 1700 Menschen werden verhaftet. Manchen drohen Lagerhaft und Misshandlungen.
Nichteinmischung als oberstes Prinzip: Bei Russlands Überfall auf die Ukraine kommt eine alte Ordnung von Macht und Gewalt zum Vorschein, die als überwunden galt. Man muss sie verstehen, um sie zu überwinden.
Die Regierungschefs der EU beschließen „massive“ Wirtschaftssanktionen. Manche fordern eine EU-Perspektive für die Ukraine.
Joe Biden verschärft nach dem Angriff auf die Ukraine die amerikanischen Sanktionen gegen Russland. Dabei hat er auch die eigene Bevölkerung im Blick – denn die hat noch andere Sorgen als Krieg und Frieden.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat US-Präsident Joe Biden die Entsendung tausender weiterer Soldaten nach Deutschland angekündigt, um die Nato zu stärken. Zugleich kündigte er neue harte Sanktionen gegen Moskau an.
Aus Hauptstädten Mitteleuropas kommen Solidaritätsadressen an die Ukraine. Kritik an Russland fällt manchen aber schwer – ganz besonders in Budapest.
In der deutschen Politik sind nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sogar diejenigen entsetzt, die sonst Verständnis für Moskau zeigen. Nur der Altkanzler spricht von Fehlern "auf beiden Seiten".
Russlands Präsident beginnt eine angeblich rasche „Spezialoperation“. In der Ukraine will er „Nazis“ jagen und den Westen schlagen.
Die Ukraine wird von drei Seiten angegriffen und meldet viele Tote. Putin droht den Unterstützern Kiews und erinnert an sein Atomarsenal. Die NATO aktiviert ihre Verteidigungspläne für die Ostflanke der Allianz.
Die NATO hat mehr als 100 Kampfflugzeuge und 120 Kriegsschiffe zum Schutz der östlichen Flanke in Alarmbereitschaft versetzt. Der Oberbefehlshaber in Europa darf jetzt Truppen dort einsetzen, wo sie benötigt werden.
"Wir müssen mit neuer Entschlossenheit und noch stärkerer Einheit reagieren", kündigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf einer Pressekonferenz nach einem Krisentreffen der Nato-Botschafter an.
Olaf Scholz sagt der überfallenen Ukraine Unterstützung zu, auch Außenministerin Baerbock geht hart mit Putin ins Gericht. Die SPD, in der man früher oft viel Verständnis für Moskau hatte, trägt die Linie mit – jedenfalls bisher.
Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Nato auf Antrag der Militärführung ihre Verteidigungspläne aktiviert. Doch welche geschichtlichen Zusammenhänge stecken hinter dem Militärbündnis und welchen Zweck verfolgt es?
Erst vor Kurzem haben sich Xi Jinping und Wladimir Putin eine „Freundschaft ohne Grenzen“ versprochen. Wie weit reicht sie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine? Von einer Invasion will man in Peking jedenfalls nichts wissen.
Die Reaktion auf Putins Verletzung des Völkerrechts ist wichtig. Denn auch so kann neues Recht entstehen. Aggressionen dürfen nie belohnt werden.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigt „massive“ Finanz- und Wirtschaftssanktionen gegen Russland an. Einige Staaten wollen die Ukraine zum EU-Beitrittskandidaten machen.
Die NATO geht angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine in den Krisenmodus. Jens Stoltenberg äußert sich vor der Presse zum weiteren Vorgehen. Verfolgen Sie das Statement im Livestream.
Europa zerfällt wieder in zwei Blöcke. Ob Putin die Ukraine in sein Herrschaftsgebiet eingliedern kann, werden die nächsten Tage zeigen. Für den Westen ist das Gebot der Stunde jedenfalls klar.
Deutschlands oberster Heeressoldat kritisiert die jahrelange Vernachlässigung der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr harsch. Die Bundeswehr stehe in der Ukraine-Krise „mehr oder weniger blank da“.
Russlands Präsident verkündet eine „militärische Spezialoperation“ gegen die Ukraine, sein Militär greift an. Putin erinnert an den deutschen Überfall 1941 und droht jedem, der der Ukraine zu Hilfe kommen wolle, mit Nuklearwaffen.
Politiker aus Deutschland und der ganzen Welt verurteilen den russischen Angriff auf die Ukraine. Bundeskanzler Scholz spricht von einem „rücksichtslosen Akt“. Finanzminister Lindner und US-Präsident Biden kündigen entschiedene Reaktionen an. Ein Überblick.
In Brüssel kommt am Morgen der Nordatlantikrat zusammen, später treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU. Es soll dann um Strafmaßnahmen gehen, wie Russland sie noch nicht erlebt hat.
Eine große Mehrheit empfindet das Vorgehen Putins gegenüber der Ukraine als gefährlich. Nur die Anhänger einer Partei sind in der Bewertung des russischen Machthabers gespalten.
Amerika verlegt 800 Fallschirmjäger, schwere Kampfhubschrauber und seine modernsten Kampfflugzeuge an die östlichen Grenzen der NATO. Es sendet damit klare Signale an Russland.
Die Ukraine mag für Washington weit weg sein. Doch auch auf dem amerikanischen Kontinent bauen sich Spannungen zwischen Washington und Moskau auf. Nicht nur in Venezuela ist Russland aktiv.
Das aggressive russische Vorgehen im Osten Europas hat auch einen Effekt auf den Norden des Kontinents: Schweden und Finnland rücken näher an die NATO heran.
Für Wladimir Putin ist die Ukraine ein künstliches Gebilde – und ein vollständig von außen gesteuertes Land. Ein „Brückenkopf“ des Westens in einem ewigen Kampf gegen Russland.
Xi Jinping und Wladimir Putin haben sich Freundschaft ohne Grenzen versprochen. In der Ukraine-Frage sucht Peking aber noch nach einer Sprachregelung.
Russlands Präsident ließ sich die wohl folgenreichste Entscheidung von Moskaus Machtelite abnicken. Ein unüblicher Akt von Transparenz – mit dem Putin ein klares Kalkül verfolgt.
Mit der Anerkennung der „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten geht Putin einen gewaltigen Schritt. Bei seiner Ansprache schimpft er auf die Ukraine – und sieht im Westen nur Feinde Russlands.
Illusionen, mit wem man es im Kreml zu tun hat, kann keiner mehr haben. Die Europäer müssen mehr für die Abschreckung tun – auch für die nukleare.
Der Nationale Sicherheitsrat Russlands hat sich am Montag dafür ausgesprochen, die Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängig anzuerkennen.
Putin schimpft auf die Ukraine und erkennt die „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten an.