Mit Waffen und Geld gegen den Ernährungskrieg
Josep Borrell und die Außenminister der G-7-Staaten sind mit Ukraines Außenminister Kuleba in Weissenhaus zusammengekommen. Der fordert schnellere Waffenlieferungen – und kriegt erst einmal mehr Geld.
Josep Borrell und die Außenminister der G-7-Staaten sind mit Ukraines Außenminister Kuleba in Weissenhaus zusammengekommen. Der fordert schnellere Waffenlieferungen – und kriegt erst einmal mehr Geld.
Finnland und Schweden wollen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine schnell in der NATO Schutz finden. Doch jetzt stellt sich ein Mitgliedsland quer.
Die Analyse wurde von den acht schwedischen Reichstagsparteien und der Regierung verfasst. Eine klare Empfehlung für oder gegen einen NATO-Beitritt liefert sie nicht – aber sie zeigt die Vorteile auf.
Rechtspopulisten in Europa +++ Gerhard Schröder und die SPD +++ Georg Witte und das Recht des Stärkeren +++ Vitalij Fastovskij
Die Finnen wollen in die NATO – dort will man, dass nun alles ganz schnell geht. Hindernisse sieht die Allianz nicht. Schließlich sind die beiden schon enge Partner.
Die finnische Staatsspitze hat sich für eine NATO-Mitgliedschaft ausgesprochen, nun muss noch das Parlament zustimmen. NATO-Generalsekretär Stoltenberg kündigte ein zügiges Verfahren an, der Kreml sprach dagegen von einem feindlichen Schritt.
Sanna Marin ist bekannt für ihre klaren, humorlosen Ansagen. So führt sie ihr Land nun in die NATO.
Der Kreml hat sich hoffnungslos verkalkuliert. Der Kurswechsel Finnlands und Schwedens stellt sogar die deutsche Zeitenwende in den Schatten.
Die Finnen wollen in die NATO. Die möchte das Land so schnell wie möglich aufnehmen, um ein Zeichen der Entschlossenheit Richtung Moskau zu senden. Auf russische Provokationen bereitet sich die Allianz schon vor.
Eine Ausweitung des westlichen Militärbündnisses werde Europa und die Welt nicht stabiler machen, sagt der Sprecher des russischen Präsidialamtes, Dmitri Peskow.
Finnlands Präsident Sauli Niinistö und Regierungschefin Sanna Marin haben sich für einen sofortigen Antrag zur Aufnahme ihres Landes in die Nato ausgesprochen. Sie kündigten eine endgültige Entscheidung für Sonntag an. Hintergrund ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Eine 1300 Kilometer lange Grenze teilt sich Finnland mit Russland. Aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine entscheidet man sich nun für einen historischen Schritt: Das Land will in die NATO. Folgt Schweden?
Der CDU-Politiker sieht angesichts des Ukrainekriegs den Frieden in ganz Europa bedroht. Beim Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin sieht er eine „erschreckende Parallele“ zu Adolf Hitler.
Über die Lieferung von Panzerhaubitzen an die Ukraine ist viel diskutiert worden. Auf dem Übungsplatz Bergen zeigt das Heer, was die Waffe anrichten kann.
Russische und ukrainische Truppen haben sich in der Region zwischen Cherson und Mykolajiw im Süden der Ukraine abermals erbitterte Gefechte geliefert. Das russische Militär hat die Evakuierung ostukrainischer Orte gefordert. Die Nacht im Überblick.
Lange haben Finnland und Schweden die Vor- und Nachteile eines NATO-Beitritts diskutiert. Nun wollen die Regierungen Position beziehen. Bei einem überraschenden Besuch sicherte der britische Premierminister beiden Ländern Beistand zu.
Statt eine „Finnlandisierung“ der Ukraine bekommt Putin nun eine „Natoisierung“ im Nordosten Europas. Noch dazu rücken Amerika und Europa zusammen.
Der letzte der drei Männer, die die Sowjetunion aufgelöst haben, lebt nicht mehr. Leonid Krawtschuk, der einst kommunistischer Funktionär und später Befürworter eines NATO-Beitritts der Ukraine war, ist im Alter von 88 Jahren gestorben.
Rund 7500 Soldatinnen und Soldaten aus neun Ländern nehmen an der militärischen Übung teil. Es handelt sich um ein Standardtraining für den Ernstfall.
Der EU-Außenbeauftragte kritisiert im F.A.Z.-Interview, dass den Gegnern von Waffenlieferungen an die Ukraine offenbar egal ist, wie der Krieg ausgeht. Er fordert, dass Europa künftig weniger naiv in der Außenpolitik ist.
Sicherheitspolitisch ist die Schweiz ein Trittbrettfahrer der NATO. Sie sollte endlich erkennen: Ihre Neutralität ist kein Selbstzweck. Die übliche Rosinenpickerei kann sie sich nicht mehr leisten.
Mit großer Spannung hatte die Welt Putins Rede zum Weltkriegsgedenken erwartet. Doch der flüchtet sich weitgehend in alte Vorwürfe. Wegen des schlechten Wetters musste sogar die Flugschau abgesagt werden.
Wladimir Putin nutzt die Erinnerung an den Sieg von 1945, um seinen Angriffskrieg in der Ukraine zu legitimieren. Von Rückschlägen sollen die Russen wenig mitbekommen.
Angeführt vom Rechtspopulisten Salvini formiert sich in Italien Widerstand gegen die umfassende Unterstützung der Ukraine. Berufen kann er sich auf Papst Franziskus.
Alice Schwarzer, Jürgen Habermas und die anderen Kritiker der Waffenhilfe für die Ukraine haben den absoluten Charakter von Putins Feindschaft nicht verstanden. Deshalb setzen sie falsche Hoffnung in Kompromisse.
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht im F.A.Z.-Interview über die „verlogene Seite des Pazifismus“ bei den Grünen, Habecks Forderung nach Waffen für die Ukraine und verteidigt Angela Merkels Russlandpolitik.
Bevor Russland am Montag den Sieg im Zweiten Weltkrieg feiert, sollen die Ukrainer besonders vorsichtig sein, mahnt Präsident Selenskyj. In Odessa gilt eine Ausgangssperre. Die Einladung an Olaf Scholz steht, und die USA liefern weitere Waffen.
Regierung und Opposition kommen sich nicht näher, um den Zweck des Sondervermögens für die Bundeswehr zu bestimmen. Wenn aber nicht mal das klar ist, was dann?
Der neue Star in Frankreich heißt Jean-Luc Mélenchon. Er stachelt Sozialisten und Grüne zum Ungehorsam gegen die EU an. Für Präsident Macron kann das zum Problem werden.
Zündelt Russland auf dem Westbalkan? Moskaus Einfluss in Belgrad, Sarajevo oder Prishtina ist groß. Berlin will wachsam sein. Deshalb ist Verteidigungsministerin Lambrecht bereits die zweite ranghohe Besucherin.
Russland greift gezielt die Bahninfrastruktur der Ukraine an, um westliche Waffenlieferungen zu stoppen. Doch im Pentagon heißt es, alles laufe weiter nach Plan. Wie kann das sein?
Matthias Miersch ist Chef der Parlamentarischen Linken der SPD-Fraktion. Im Interview fordert er mehr Vertrauen zu Bundeskanzler Scholz und eine Aufarbeitung der Ostpolitik – allerdings nicht nur jener der SPD.
Die Drohungen des russischen Präsidenten sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Aber die deutsche Debatte blendet völlig aus, dass es immer noch die nukleare Abschreckung gibt.
Alles schaut auf die Ukraine, doch auch auf dem Balkan könnte Russland die Glut neu entfachen. Die Verteidigungsministerin reist in die Region.
Die Regierungschefinnen von Schweden und Finnland erörtern vor der Entscheidung über einen NATO-Beitritt mit Kanzler Scholz die Sicherheitslage. Der gibt ihnen ein Versprechen.
„Wenn sich diese beiden Länder entscheiden sollten, dass sie zur NATO-Allianz dazugehören wollen, dann können sie auf unsere Unterstützung rechnen.“ In Meseberg sprach Olaf Scholz mit den Ministerpräsidentinnen Sanna Marin und Magdalena Andersson.