Das richtige Signal nach Moskau
Im Kreml hofft man, dass der Westen der Ukraine überdrüssig wird. Bilder des ukrainischen Präsidenten in Amerika und die Lieferung von Patriot-Raketen sind eine Demonstration des Gegenteils.
Im Kreml hofft man, dass der Westen der Ukraine überdrüssig wird. Bilder des ukrainischen Präsidenten in Amerika und die Lieferung von Patriot-Raketen sind eine Demonstration des Gegenteils.
Ein Teil der Panzer wird laut den Konzernen unter anderem am Rheinmetall-Standort Unterlüß untersucht. Verteidigungsministerin Lambrecht hatte den zuständigen Rüstungsunternehmen zuletzt Druck gemacht.
Wladimir Putin sagt, es gebe keine Begrenzung in der Finanzierung des Krieges. Doch was der russische Präsident in der Ukraine erreichen will, bleibt unklar.
Die Bundeswehr steht schlechter da als vor einem Jahr. Trotz des Kanzler-Versprechens. Die Ministerin schafft keine Verbesserung.
Die Tschechische Republik und die Slowakei erhalten aus Deutschland die ersten Leopard-2-Kampfpanzer. Sie sollen jene Panzer ersetzen, die sie an die Ukraine geliefert haben.
Seit neun Monaten schützten deutsche Patriots einen Flugplatz in der Slowakei. Der politische Nutzen überwiegt den militärischen.
Angela Merkel hat eine emotionale Bindung zu Russland. Das machte sich auch in ihrer Politik bemerkbar. Verpasste sie es deshalb, die nötige Wende in der Russlandpolitik einzuleiten?
Die Puma-Pleite ist kein isoliertes Ereignis. Das Beschaffungswesen der Bundeswehr braucht dringend eine Reform an Haupt und Gliedern.
Probleme mit dem Puma zwingen die Verteidigungsministerin zu einem radikalen Schritt. Wie konnte es zu der gewaltigen Blamage kommen?
Schützenpanzer der deutschen NATO-Sperrspitze 2023 sollen bei Schießübungen mit Turmdefekten ausgefallen sein. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses verlangt eine rasche Reaktion.
Anders Fogh Rasmussen war NATO-Generalsekretär. Jetzt berät er den ukrainischen Präsidenten und erklärt, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine braucht. Und er verrät, was die Amerikaner an Berlin satthaben.
Russland hat die USA vor der Lieferung von Luftabwehrwaffen des Typs „Patriot“ an die Ukraine gewarnt. Falls sich solche Berichte bestätigten, wäre dies aus Moskaus Sicht ein „weiterer provokativer Schritt“.
Japan gehört zwar nicht zur NATO – will aber künftig ebenfalls zwei Prozent seiner jährlichen Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben. Das ist eine logische Konsequenz zum Beispiel der Politik Chinas.
Nach politischer Verärgerung über das Schweizer Veto gegen Munitionslieferungen aus Deutschland an die Ukraine reagiert Rheinmetall. Die Produktion soll im Juni 2023 starten.
Die NATO-Staaten wollen das Verteidigungsbündnis angesichts des russischen Angriffskriegs stärken. Das Budget für das kommende Jahr steigt um mehr als ein Viertel.
In einer Regierungserklärung vor dem Bundestag zeigt sich der Kanzler überzeugt, dass der Krieg Russlands auch „notwendige Veränderungen“ beschleunigt. Merz wirft ihm vor, die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine zu verhindern.
„Je mehr wir helfen, desto schneller ist dieser Krieg vorüber“, sagt der CDU-Vorsitzende. Washington erwägt offenbar die Lieferung eines Patriot-Systems.
Die Zeitenwende rief Bundeskanzler Scholz schon im Frühjahr aus. Ein Teil der dafür vorgesehenen 100 Milliarden Euro soll für neue Kampfflugzeuge ausgegeben werden.
Olaf Scholz attestiert dem russischen Präsidenten ein Scheitern auf ganzer Linie. Putin habe alle seine Ziele beim Ukrainekrieg verfehlt. CDU-Chef Friedrich Merz macht dem Bundeskanzler dagegen Vorwürfe.
Bei einem Besuch in Berlin zeigt sich der polnische Präsident versöhnlich. Zwischendurch hatte Polen die Stationierung der Luftabwehrraketen abgelehnt.
Im Frühjahr erschien der NATO die Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine noch zu gefährlich. Nun will die Slowakei bald MiG-29 liefern.
Die von Kanzler Olaf Scholz ausgerufene „Zeitenwende“ ist eine nachträgliche Anpassung der deutschen Politik an Realitäten, die schon lange vor Russlands Überfall auf die Ukraine bestanden. Wie sollte eine neue Osteuropapolitik aussehen?
Belgrad fordert die Rückkehr bewaffneter Kräfte in das Kosovo. Das niederländische Parlament droht derweil mit der Wiedereinführung der Visumpflicht.
In Zagreb streiten Präsident Milanović und Regierungschef Plenković darüber, ob Kroatien die Ukraine militärisch unterstützen soll oder nicht. Nun läuft alles auf eine Kraftprobe im Parlament hinaus.
Nach einigem Hin und Her sollen die deutschen Patriot-Flugabwehrsysteme nun doch in Polen stationiert werden – dessen Verteidigungsminister wollte sie zwischenzeitlich an die Ukraine weitergeben.
In den westlichen Hauptstädten gefeiert, aber dünnhäutig bei Kritik daheim: Albaniens langlebiger Regierungschef
Igor Schowkwa ist stellvertretender Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wolodomyr Selenskyj. Er lobt die Deutschen für ihre Waffenlieferungen. Für die Zeit nach dem Krieg fordert er Beistandsgarantien.
Zehn Männer müssen sich in Brüssel von diesem Montag an wegen der Anschläge von 2016 verantworten. Die Anklage lautet unter anderem auf 32-fachen Mord.
Aussagen Bidens und Macrons heizen im Westen die Diskussion über mögliche Verhandlungen mit Wladimir Putin an. Der setzt aber, allen Rückschlägen zum Trotz, weiter auf seine Maximalziele.
Mit der Ölpreisbremse wollen die westlichen Staaten Russlands Kriegskasse austrocknen. Aus Kiewer Sicht ist die Umsetzung allerdings nicht entschlossen genug. Russlands Verteidigungsminister Schoigu besucht Belarus. Der Überblick.
Einem Medienbericht zufolge soll der geplante Kauf des Tarnkappenjets F-35 erhebliche Risiken für zeitliche Verzögerungen und Mehrkosten bergen. Im Haushaltsausschuss soll deshalb Unmut herrschen.
Der Mann, der Mitglied der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans ist, war nach einem Hafturteil nach Schweden geflohen. Nun hat ihn Stockholm an die Türkei ausgeliefert. Ankara hatte im Gegenzug für eine NATO-Mitgliedschaft Forderungen gestellt.
Norwegisches Gas ist für ganz Europa wichtig – die Pipelines sollen nun auch militärisch besser geschützt werden.
Das kremltreue Moskauer Patriarchat hat auch in der ukrainischen Kirche viel zu sagen. Das soll sich nun ändern. Außerdem sucht die Ukraine Transformatoren und tauscht Gefangene mit Russland aus. Die Nacht im Überblick.
Auf der Berliner Sicherheitskonferenz warnt NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg davor, das russische Militär zu unterschätzen. Am Nachmittag trifft er den Kanzler.
Der NATO-Generalsekretär erinnert bei seinem Besuch in Berlin daran, dass die Ukraine im Winter alle Unterstützung brauchen werde. Der Munitionsnachschub und die Wartung der Waffensysteme bereiten große Probleme.