Die Deutschen an die Front!
An diesem Donnerstag entscheiden die Nato-Verteidigungsminister über eine schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa. Der Bundeswehr kommt eine zentrale Rolle zu - Ursula von der Leyen legt sich mächtig ins Zeug.
An diesem Donnerstag entscheiden die Nato-Verteidigungsminister über eine schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa. Der Bundeswehr kommt eine zentrale Rolle zu - Ursula von der Leyen legt sich mächtig ins Zeug.
Die Debatte über amerikanische Waffenlieferungen an die Ukraine scheint entschieden: Vizepräsident Biden hat sich dagegen ausgesprochen. Doch der künftige Verteidigungsminister widerspricht.
Keine Gespräche - Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, setzt im Umgang mit dem „Islamischen Staat“ auf militärische Gewalt. In der Ukraine glaubt er an die Kraft von Sanktionen. Noch. Ein Interview.
Die Planspiele, die Ukraine mit Waffen für den Kampf gegen russische Separatisten auszurüsten, sorgten in den Vereinigten Staaten für Aufregung. Jetzt die Kehrtwende: Vorerst werde es keine Lieferungen geben, so das Weiße Haus.
Im Zuge des Ukraine-Konflikts verhärten sich die Fronten zwischen Moskau und dem Westen. Junge Russen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. Doch es gibt wenig Grund für Optimismus. Ein Gastbeitrag.
Bundeskanzlerin Merkel betont, dass Frieden in der Ostukraine nur auf friedlichem Wege erreicht werden kann. Die Vereinten Nationen werfen den beiden Konfliktparteien derweil Verstöße gegen das Völkerrecht vor.
Das dürfte die Spannungen mit Moskau weiter verschärfen. Offenbar ist Washington nun bereit, Waffen für den Einsatz gegen prorussische Separatisten zu liefern. Außenminister Kerry reist diese Woche nach Kiew.
Die Nato-Mitglieder am östlichen Rand des Bündnisses bekommen Unterstützung – Militär und Material sollen dorthin verlegt werden. Deutschland übernimmt zuerst die Leitung über die Mission.
Allein ein Drittel der in der Bundesrepublik tätigen russischen Diplomaten arbeitet für den Geheimdienst. Sie wollen über alles Bescheid wissen: Politik, Wirtschaft, Militär. Ihre Arbeit hat sich seit dem Kalten Krieg kaum verändert.
Dass der Bundestag für den Irak-Einsatz stimmen wird, gilt als sicher. Dabei ist die völkerrechtliche Legitimation der Ausbildungsmission fragwürdig. Die Opposition ist empört – doch eine Verfassungsklage scheint wenig aussichtsreich.
Der Chef der rechtspopulistischen Partei Anel wird neuer Verteidigungsminister in Athen. Dem Nachbarn und Nato-Partner Türkei steht Panos Kammenos aggressiv gegenüber. Auch Antisemitismus gehört in sein politisches Repertoire.
Defekte Fahrzeuge, marode Kasernen: Der Bericht des Wehrbeauftragten zeichnet ein düsteres Bild vom Zustand der Bundeswehr. Das bekommen auch KSK-Soldaten zu spüren. Um der Misere zu entkommen, sieht der aus dem Amt scheidende Hellmut Königshaus nur zwei Möglichkeiten.
Die Führung in Kiew hat nach dem Tod von 30 Menschen bei einem Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol Staatstrauer angeordnet. Die OSZE weist die Schuld eindeutig den prorussischen Separatisten zu.
Die Nato wird im Februar über die Drohgebärden Russlands mit Langstreckenbombern beraten. Der F.A.S. zufolge treffen sich die Verteidigungsminister des Bündnisses als Nukleare Planungsgruppe.
In Schweden und auch beim Nachbarn Finnland verfolgt man äußerst missmutig das Gebaren Russlands in der Ukraine. Wie sollen die Länder sich schützen? Ein Nato-Beitritt würde die Beziehung zu Russland schwer belasten.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg fordert von Kanzlerin Merkel bei seinem Antrittsbesuch in Berlin, den deutschen Verteidigungsetat zu erhöhen. Das starke Deutschland müsse ein Vorbild für andere Nato-Staaten sein.
Der 89 Jahre alte Staatspräsident Giorgio Napolitano hat offiziell seinen Rücktritt erklärt. Das italienische Parlament hat nun zwei Wochen Zeit, um einen Nachfolger für den „Vater der Nation“ zu finden.
Der ukrainische Ministerpräsident war zu Gast in Berlin, traf Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck. Im Interview mit der F.A.Z. spricht Arsenij Jazenjuk über Geldsorgen seines Landes, einen möglichen Nato-Beitritt und die Angst vor Russland.
Wie kein anderes Land in Europa hat die Ukraine unter den Umbrüchen des Jahres 2014 gelitten. Während Präsident Poroschenko in seiner Neujahrsansprache den Westkurs seines Landes beschwört, schwärmt Putin von russischer Vaterlandsliebe auf der Krim.
Die Firma ist für viele Deutsche eine Inkarnation des Bösen. Nach der Kritik am Sturmgewehr G36 kämpft der Waffenhersteller Heckler & Koch um seinen Ruf – und seine Zukunft. Ein Besuch hinter sonst verschlossenen Türen.
Der frühere Nato-General Egon Ramms hat bestätigt, dass auch Deutschland die Tötung von Taliban durch Zieldaten unterstützte. Die Opposition spricht von Beihilfe zum Mord.
Die Nato-Staaten haben ihren Kampfeinsatz in Afghanistan beendet. Mit einer Ausnahme. Während in Kabul bereits die Flagge der neuen Ausbildungs-mission weht, setzt Washington die Drohnenangriffe gegen Aufständische offenbar fort.
Der Kampfeinsatz in Afghanistan hat die Bundeswehr stärker verändert als jede andere Auslandsmission. Nach 13 Jahren fällt die Erfolgsbilanz durchwachsen aus.
Obwohl der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan beendet ist, muss sich erst noch weisen, ob er ein Erfolg war. Das Land wird nämlich noch lange am Geldhahn der westlichen Länder hängen.
Die Isaf hat in Kabul ihre Flagge niedergeholt. In den 13 Jahren des Kampfeinsatzes sind 3485 Nato-Soldaten, darunter 55 deutsche, getötet worden. Im nächsten Jahr beginnt eine neue Mission.
Es war das einzige Ergebnis der Ukraine-Friedensgespräche: Fast 400 Gefangene auf beiden Seiten wurden ausgetauscht. Einige von ihnen wollen auf jeden Fall wieder zurück in den Kampf.
In ein paar Tagen wird die Nato ihre Kampftruppen aus Afghanistan abziehen. Es ist das Ende einer Epoche. Nationenbildung im großen Stil wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Doch andere Krisen zwingen den Westen wieder zu Entscheidungen.
Die Aufrüstung der Nato und deren Ausbreitung an die Grenze Russlands werden in Putins neuer Militärdoktrin als Risiken für die Sicherheit des Landes eingestuft. Auch die Ukraine-Krise findet Niederschlag in dem Dokument.
Nach monatelanger Unterbrechung sitzen Vertreter Russlands, der Ukraine und der Separatisten wieder an einem Tisch. Dass die Ukraine sich der Nato zuwendet, macht die Verhandlungen noch schwieriger. Das ukrainische Militär meldet Schüsse im Donbass.
Niemand hat in den vergangenen zwanzig Jahren mehr dafür getan als der Kreml, dass sich die Ukrainer mit der Nato anfreunden.
Die Länder zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer sind gefährdet: durch den russischen Revisionismus, die amerikanische Gleichgültigkeit und das deutsche Appeasement. Das Erbe des Kommunismus wurde noch nicht bewältigt.
Das Parlament der Ukraine hat für ein Gesetz gestimmt, das den blockfreien Status des Landes beendet. Damit soll ein Beitritt zur Nato ermöglicht werden. Russlands Außenminister ist empört.
Das Vorgehen Russlands im Ukraine-Konflikt beunruhigt besonders die Balten. Die Nato treibt ihre Planungen für eine schnelle Eingreiftruppe voran. Litauen, Lettland und Estland wappnen sich aber auch selbst mit neuen Waffen.
Auf ihm ruhen die Hoffnungen vieler Rumänen. Am Sonntag legte der deutschstämmige Politiker Klaus Johannis in Bukarest seinen Amtseid als neuer Präsident ab. Er könnte 25 Jahre nach dem Sturz des kommunistischen Regimes eine Ära der Erneuerung einleiten.
Frankreichs Rechte verehrt Russland und Putin als Verteidiger der christlichen Zivilisation. Immer mehr französische Politiker stellen sich auf die Seite des Kremlchefs. Und auch das linke Lager ist gespalten.
In seiner großen Pressekonferenz zum Jahresende in Moskau verteidigt der russische Präsident Wladmir Putin abermals die Krim-Annexion und das Vorgehen im Ukraine-Konflikt. Dem Westen unterstellt er, neue Mauern zu bauen.