Bundeswehr soll für Nato neues Hauptquartier aufbauen
Die Nato will ihre Kommando- und Streitkräftestruktur stärken. Dafür benötigt das Bündnis auch neue Standorte. Einer davon soll in Deutschland entstehen.
Die Nato will ihre Kommando- und Streitkräftestruktur stärken. Dafür benötigt das Bündnis auch neue Standorte. Einer davon soll in Deutschland entstehen.
Deutschland und die Türkei eint ein Problem: Ihre Leopard-2-Kampfpanzer brauchen Nachfolger. Doch das könnte noch länger dauern.
Die langfristigen politischen Erfolgsaussichten der „Operation Olivenzweig“ sind in Syrien schlecht. Es dürfte den Türken schwerfallen, in Afrin durchsetzungsstarke Statthalter zu installieren. Die Kurden werden ihre Selbständigkeit verteidigen.
In Athen gehen Hunderttausende gegen den Namen ihres Nachbarstaats auf die Straße. Unterstützung im Streit um die Bezeichnung „Mazedonien“ bekommen sie aus einer unerwarteten Ecke.
Eine Eskalation des Namensstreits zwischen Griechenland und Mazedonien würde vor allem einen freuen: den Kreml.
Knapp 20 Atombomben lagern noch immer auf dem Eifel-Stützpunkt Büchel. Daran wird weder die neue amerikanische Nuklearstrategie noch die Koalitionsvereinbarung etwas ändern.
Die U-Boot-Flotte der deutschen Marine wartet auf das, was Politiker und Militärs über Jahrzehnte für verzichtbar hielten: Ersatzteile. Dabei würden sie gerade jetzt dringend gebraucht.
Einer der wenigen Gewinner des Staatenzerfalls in der arabischen Welt waren die Kurden. Doch heute stehen die Städte Kirkuk und Afrin für das Ende eines alten kurdischen Traums von Selbstbestimmung. Ein Kommentar.
Mit der „Aktion Ungeziefer“ wurden als politisch unzuverlässig eingestufte DDR-Bürger aus dem Sperrgebiet entlang der innerdeutschen Grenze entfernt. Die Vertriebenen von damals sind vergessen – und nie entschädigt worden. Ein Gastbeitrag.
Kurz vor Ablauf der Frist benennt Amerikas Regierung die Ziele möglicher künftiger Russland-Sanktionen – und wiegelt gleichzeitig ab. Russlands Präsident Putin ist trotzdem empört.
Streits über Klimaschutz bis hin zu Jerusalem haben Europa von Amerika entfremdet. Doch Trumps Iran-Ultimatum übertrifft alles. Hätten die Europäer anders mit ihm umgehen sollen?
Bei den andauernden Sondierungs- und Koalitionsgesprächen herrscht das kleine Karo vor. Zu vielen wichtigen Punkten, etwa der Verteidigungsbereitschaft, findet sich im monatelangen Palaver beinahe nichts. Ein Gastbeitrag.
Mit einem Exportverbot von Waffen ins Nato-Partnerland Türkei würde man die Zusammenarbeit der Nato in Frage stellen, sagt Bayerns Innenminister. Eine strenge Kontrolle sei jedoch notwendig.
Merkel und Macron werben für ein starkes und eigenständiges Europa. Doch allein aus Worten und gutem Willen erfolgt nicht mehr Handlungsfähigkeit.
Wer hätte ahnen können, dass Sigmar Gabriel mal hinter der deutschen Regierungsparalyse Deckung vor türkischen Rüstungswünschen sucht?
Kühlschränke sind einsatzbereit, Panzer nicht. Die Bundeswehr ist militärisch zweitklassig geworden. Verantwortlich dafür sind deutsche Politiker, die völlig falsche Schwerpunkte setzen. Der Ausweg ist unbequem. Ein Gastbeitrag.
Die Türkei will ihre modernsten Kampfpanzer aus deutscher Produktion nachrüsten. Berlin hält den Nato-Verbündeten aber erst einmal hin. Offenbar wegen Ankaras Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG.
Ankaras Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG hat Amerika in eine schwierige Lage gebracht. Nun droht auch noch, dass Türken und Amerikaner aufeinander schießen.
Die Türkei ist Nato-Mitglied. Als Importland deutscher Rüstungsgüter unterliegt sie im Grunde keinerlei Beschränkungen. So laut die Kritiker auch schreien.
Leopard-2-Panzer deutscher Herstellung könnten beim umstrittenen Kampf gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten zum Einsatz kommen. Rüstungsexperten verraten, wie „kriegsentscheidend“ sie sind.
Derzeit erregen in Syrien eingesetzte deutsche Panzer die Gemüter. Offenbar hat die hiesige Rüstungsindustrie 2017 mehr Gerät in Krisenstaaten exportiert als zuvor.
Europapolitisch wollen Union und SPD den Aufbruch wagen. Das entsprechende Kapitel ist im Sondierungspapier prominent plaziert. Außenpolitik, Entwicklung und Bundeswehr sind dagegen kaum erwähnt.
Die Türkei hat ihren zweiten Feldzug im Norden Syriens begonnen. Doch diesmal geht es nicht gegen den „Islamischen Staat“. Die neuen alten Gegner sind die Kurden. Das hat auch Auswirkungen auf die Beziehungen zu Russland.
Der Fraktionsvorsitzende der EVP im Europaparlament erklärt, woran eine Reform des EU-Asylsystems scheitert und warum ein Beitritt der Türkei nicht funktionieren wird.
Luxemburgs Außenminister fordert die Anerkennung als Staat, während Trump Geld für das Palästinenserhilfswerk einbehält.
Panzer oder Gülen-Anhänger gegen das Ende seiner Haft? Solche Tauschgeschäfte zwischen Berlin und Ankara lehnt der deutsche Journalist in einem Interview ab.
Spätestens seit der Korea-Krise sind Muskelspiele mit Atombomben wieder salonfähig geworden. Der Welt droht damit ein Desaster. Ein Gastbeitrag.
Gegen Nationalismus in der Außenpolitik ziehen die Deutschen gern zu Felde. Doch Vorsicht. Hinter dem Bekenntnis zu Multilateralismus steckt vielfach Heuchelei. Ein Gastbeitrag.
Bevor die Sondierungen über die nächste Groko beginnen, halten die CSU-Bundestagsabgeordneten Klausur. Dabei geht es auch um mehr Geld für die Bundeswehr – und um Fehler der Vergangenheit.
Union und SPD werden die Streitthemen bei der Sondierung nicht ausgehen. Jetzt geht es um die Forderung der CSU, den Wehretat zu erhöhen. Dabei ist ein anderes Thema viel konfliktreicher.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will im kommenden Jahr neben Abschreckung auch weiterhin auf Dialog in der Russlandpolitik setzen. Es geht jedoch nicht um eine Normalisierung der Beziehungen.
Bislang gibt Deutschland rund 1,2 Prozent für die Bundeswehr aus. Eine Erhöhung auf die von der Nato anvisierte Marke steht im Widerspruch zu Aussagen des möglichen künftigen Koalitionspartners SPD.
Russische U-Boote fahren wieder im Mittelmeer. Die Nato ist besorgt, sie kommt kaum noch hinterher. Wie konnte sich das Flottenverhältnis so entwickeln?
Die höchste Aktivität seit dem Kalten Krieg bescheinigt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg den russischen U-Booten. Im Gespräch mit der F.A.S. warnt er vor einem Verteidigungsdefizit der Allianz.
Das Militärmuseum der Bundeswehr sagt die teuerste Ausstellung seiner Geschichte einfach ab. Nicht alle finden Kondome auf Raketen angemessen. Die Formel der Gegner lautet: Weniger tanzen, mehr marschieren.
Nach ihrem Besuch in Mazar-i-Sharif plant Verteidigungsministerin von der Leyen das deutsche Kontingent aufzustocken. Denn die Lage in Afghanistan wird zunehmend instabiler.