Bundeswehr leidet unter Abnutzung
Der Bundeswehr fehlt es an Material, viele Waffensysteme sind nur beschränkt einsetzbar. Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld und Geduld, um aufzuholen, was „25 Jahre lang abgebaut und gespart worden ist“.
Der Bundeswehr fehlt es an Material, viele Waffensysteme sind nur beschränkt einsetzbar. Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld und Geduld, um aufzuholen, was „25 Jahre lang abgebaut und gespart worden ist“.
Weniger als ein Drittel der Jets ist einsatzbereit – und auch der Kampfpanzer Leopard macht Probleme: Ein Bericht des Verteidigungsministeriums verdeutlicht die schlechte Ausrüstungslage der Bundeswehr. Eine Besserung sei erst mittelfristig zu erwarten.
Mit dem „Puma“ verfügt die Bundeswehr über den weltweit teuersten Schützenpanzer, er sollte alle Wünsche auf einmal erfüllen. Doch das High-Tech-Gefährt entwickelt sich zum Sorgenkind.
Der Bundeswehr fehlt es trotz vollmundiger Reformversprechen an Geld und Gerät – und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Denn gerade die SPD spricht in diesem Fall mit gespaltener Zunge.
Die Bundeswehr müsse in der Lage sein, ihren Beitrag in „dieser schwierigen weltpolitischen Lage“ zu leisten, findet der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Darum müsse sich die neue Regierung kümmern.
Die Bundeswehr hat nicht nur Probleme mit Hubschraubern und Panzern – es mangelt sogar an grundlegender Ausrüstung. Verteidigungsexperten sprechen von einem Skandal.
Wenn ein Bundestagsabgeordneter in Deutschland von der Türkei bedroht wird, darf die Bundesregierung nicht schweigen.
Die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin hält den Amerikanern auf der Sicherheitskonferenz einen Vortrag über den Wert der Entwicklungshilfe. Bemerkenswert – angesichts des desolaten Zustandes „ihrer“ Bundeswehr.
Beim Bau von 1000 Panzern wünscht sich der türkische Ministerpräsident die Hilfe der Bundesregierung. Diese hat notwendige Exportgenehmigungen seit der türkischen Offensive gegen die Kurdenmiliz in Syrien gestoppt.
Bessere Beziehungen zur Türkei sind weiterhin eine Illusion. Erdogan droht den Vereinigten Staaten und versucht auch weiterhin die Nato zu schwächen.
Am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz haben sich zahlreiche ranghohe Politiker im Minutentakt am Rednerpult abgewechselt. Die besten Zitate aus ihren Reden im FAZ.NET-Überblick.
In zwei Jahren tritt der bisherige Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ab. Bei der Suche nach einem Nachfolger fällt der Name Ursula von der Leyen immer öfter.
Beim Thema Sicherheit kann Europa sich nicht mehr auf seine altbewährten Verbündeten verlassen. Wichtigste Partner sind nun Deutschland und Frankreich.
Security-wise Europe cannot simply rely on its longterm allies anymore. The most important partners are France and Germany.
Wenn sicherheitspolitische Reden wie Gute-Nacht-Geschichten klingen, kann die Weltlage ruhig sein. Im Fall der Eröffnungsrede von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sind die Gründe aber woanders zu suchen.
Die Streitkräfte sollen Übel von der Heimat fernhalten – wünschen sich neun von zehn Deutschen. Warum fällt es den Politikern so schwer, sie dazu in die Lage zu versetzen? Ein Gastbeitrag.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wirbt die Verteidigungsministerin für eine gemeinsame europäische Kultur – und bekennt sich zur transatlantischen Partnerschaft. Doch von der Leyen übt auch Kritik an den Vereinigten Staaten.
Germanys hesitant spendings on military expenditures worries Poland. The country fears German naivity when it comes to economical relations to Russia.
Die zwei-Prozent-Grenze für Militärausgaben erreicht Deutschland seit Jahren nicht, auch in der nächsten Legislaturperiode scheint sich das nicht zu ändern. Besonders in Polen stößt dieser Zustand auf Besorgnis. Ein Gastbeitrag.
Die zunehmend ungemütliche Nachbarschaft Europas verlangt eine angemessene strategische Kultur. Es ist Zeit, dass wir Amerikaner und Europäer uns an die Arbeit machen. Ein Gastbeitrag
Fundamentals should not be questioned. But the inner glue of the transatlantic relationship cannot be the goal in itself for a generation that has a different estimation of proximity.
Im Koalitionsvertrag ist zwar vorgesehen, dass die deutschen Streitkräfte mehr Geld erhalten sollen, doch reicht das Vielen nicht. Der Wehrbeauftragte bemängelt die mangelnde Einsatzfähigkeit der Truppe.
Die Bundeskanzlerin sieht noch viele Hürden auf dem Weg zu einer Normalisierung der deutsch-türkischen Beziehungen. Der Fall Yücel belaste das Verhältnis zu Ankara weiterhin, sagte Merkel – betonte aber auch die gemeinsamen Interessen.
Nicht in der Innenpolitik, sondern in der Außen- und Sicherheitspolitik warten die größten Herausforderungen. Eine immer unbequemere Welt macht es immer schwieriger, Deutschland zu regieren und Europa zusammenzuhalten. Ein Gastbeitrag.
Die EU will eine Verteidigungsunion aufbauen. Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis hat Bedenken – und spricht die bei einem Nato-Treffen offen aus.
Früher sangen deutsche Fans: „Es gibt nur ein Rudi Völler!“ Heute sind viele Griechen auf demselben Trip, nur geht es bei ihnen um das eine Mazedonien. Was meinen sie damit, und warum gehen sie deswegen zu Hunderttausenden auf die Straße?
Warum reden wir um den heißen Brei herum? Deutschland und Frankreich müssen sich jetzt in den großen Fragen von Krieg und Frieden einigen. Es geht um unser Schicksal. Ein Gastbeitrag.
Polens Regierungschef Morawiecki kritisiert die seiner Meinung nach zu niedrigen Verteidigungsausgaben anderer EU-Staaten. Deutschland wirft er indirekt vor, den Zusammenhalt der Nato zu riskieren.
Zwei Ungarn stehen vor Gericht, weil sie Militärgeheimnisse an Amerika verraten haben sollen – doch die Vorwürfe wirken seltsam.
Türkeis Regierungschef Yildirim beteuert, die Grenzen der Nato gegen Terroristen zu schützen. Dazu gehören nach Ankaras Meinung auch die Kurden der YPG, die tatkräftig von Amerika unterstützt werden.
Insbesondere China rüstet extrem auf. Im Marine-Bereich hat das Land mehr Einheiten gebaut als drei seiner Nachbarn zusammen. Auch in der Luft holt Peking auf.
Bei einem amerikanischen Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien in der vergangenen Woche sind offenbar auch mehrere russische Söldner getötet worden. Russische Medien ermittelten die Namen von mindestens fünf Toten.
Erdogan setzt auf Eskalation: Mit Blick auf Syrien droht der türkische Präsident nun seinem Nato-Partner offen – weil dessen Soldaten den Terroristen „auf die Schulter klopfen“ würden.
Der Wehrbeauftragte des Bundestages schlägt Alarm: Deutschland dürfe keine neuen maritimen Missionen mehr beginnen. Die Marine sei angesichts des Materialmangels schlicht überlastet.
Nach Sparrunden und Truppenabbau erhöht Frankreich die Verteidigungsausgaben. Vor Augen hat Macron das von der Nato beschlossene Zwei-Prozent-Ziel. Auch die Cybersicherheit soll gestärkt werden.
Als Reaktion auf die Annexion der Krim hat die Nato ihre Einsatzbereitschaft an der Ostgrenze erhöht. Bei einem russischen Angriff stünde sie dennoch mit deutlich unterlegenen Kräften da.