Was kommt, wenn die Jagdgeschwader weg sind?
Donald Trump will Tausende Soldaten aus Deutschland abziehen. Die Folgen für die betroffenen Regionen dürften gravierend sein. Lokalpolitiker verbreiten trotzdem Zuversicht.
Donald Trump will Tausende Soldaten aus Deutschland abziehen. Die Folgen für die betroffenen Regionen dürften gravierend sein. Lokalpolitiker verbreiten trotzdem Zuversicht.
SPD-Fraktionschef Mützenich will die Rüstungskooperation mit den Vereinigten Staaten überdenken. Die Union lehnt das ab. Unterstützung kommt von den Grünen.
Nach dem Putschversuch in der Türkei wurden viele Soldaten verfolgt. Drei Piloten haben in Deutschland Asyl bekommen. Sie fühlen sich wohl, sind gut integriert. Doch einer von ihnen hofft weiter auf eine Heimkehr.
Nach dem angekündigten Truppenabzug aus Deutschland kritisieren zwei namhafte Republikaner Trumps Entscheidung. CDU-Politiker Friedrich Merz spricht von einem „Weckruf“. Und die Bundesregierung gibt sich wortkarg.
Der Truppenabzug aus Deutschland versetzt die Landesregierungen in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Sorge. Können sie Washington doch noch umstimmen?
Bayerische Politiker sehen durch die Truppenabzugspläne eine deutliche Belastung für das transatlantische Verhältnis. Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann wirft dem amerikanischen Präsidenten eine „Kamikaze-Aktion“ vor.
Kritik an Trumps Abzugsplänen aus Deutschland kommt auch aus der eigenen Partei. Damit ist das Vorhaben in Gefahr. Denn der Präsident braucht für die Umsetzung Geld, das ihm der Kongress genehmigen muss.
Präsident Trump sprach bislang von einer Retourkutsche. Verteidigungsminister Mark Esper begründet die Verlegung amerikanischer Truppen mit strategischen Erwägungen.
Der frühere Offizier und Kriegsveteran Macgregor soll künftiger Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland werden. Trump will den Fachmann für militärische Fragen als Nachfolger für Richard Grenell nominieren.
Die Spannungen zwischen Amerika und China nehmen weiter zu. Die Regierung in Peking reagiert nun auf die Konsulatsschließung in Houston. Die Verantwortung für den Schritt liege vollständig bei den Vereinigten Staaten.
Der Streit um Bohrrechte in der Ägais eskaliert. Der französische Präsident Emmanuel Macron stärkt Zypern öffentlich den Rücken. Und weist die Machtansprüche des Nato-Partners Türkei zurück.
Die Kanzlerin soll Ankara vom Kollisionskurs mit Athen abgebracht haben. Wie lange das nachwirkt, weiß man bei Erdogan so wenig wie bei Putin.
Vier Ministerpräsidenten wenden sich in einem Brief an amerikanische Politiker. Sie wollen einen Teilabzug der in Deutschland stationierten Truppen verhindern. Das ist gut so.
EU-Recht +++ Antisemit statt Mohr? +++ Kirchen und atomare Abschreckung +++
Das Band der Freundschaft zwischen Deutschland und Amerika dürfe nicht gelöst werden. So heißt es in einem Schreiben von vier Ministerpräsidenten. Sie werben damit bei amerikanischen Politikern dafür, die Truppen hier zu belassen.
Die Parlamentswahl in Nordmazedonien ist denkbar knapp ausgegangen. Sozialdemokrat Zoran Zaev könnte mit albanischer Hilfe Regierungschef werden. Die größte Albanerpartei gilt zwar als flexibel, stellte im Wahlkampf aber unannehmbare Forderungen.
Viktor Orbán mag keine Migranten – bis auf einen: den wegen Amtsmissbrauchs verurteilten früheren mazedonischen Ministerpräsidenten. Dass Ungarn ausgerechnet ihm politisches Asyl gewährte, empörte viele. Doch die Geschichte ist komplizierter.
Die globale Machtbalance verschiebt sich, sagt der Nato-Generalsekretär. Die Allianz müsse ihren technologischen Vorsprung behalten. Eine Zusammenarbeit mit Pazifik-Nationen sei angebracht.
„Wenn Srebrenica jetzt wieder geschähe, würde die EU keinen Finger rühren“, sagt die bosnische Regisseurin Žbanić – und trifft einen wunden Punkt. Denn die EU hatte auch beim Genozid in Bosnien die Macht, den Völkermord zu verhindern.
Hasan Nuhanović ist einer der wenigen männlichen Überlebenden des Völkermords von Srebrenica. Im Interview kritisiert er vehement, wie in einem neuen Spielfilm des Massakers vor 25 Jahren gedacht wird.
Das Massaker von Srebrenica gilt als das größte Massaker in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Film darüber erregt in Bosnien die Gemüter – obwohl ihn noch kaum jemand gesehen hat.
Russlands Geheimdienst hat einen mutmaßlichen Nato-Spion festgenommen. Iwan Safronow war ein Berater der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Seine Verhaftung soll aber im Zusammenhang mit seinem früheren Job als Journalist stehen.
Die neue Regierung der Slowakei verspricht Transparenz und eine Reform der Justiz. Im Interview spricht Außenminister Ivan Korčok über die Konsequenzen aus dem Mord am Journalisten Ján Kuciak, Migration und die Bedeutung der EU für sein Land.
Die Präsenz amerikanischer Truppen in Deutschland ist nicht nur wichtig für die Nato und die atlantische Gemeinschaft. Sie sichert auch Amerikas Fähigkeit zu globaler Präsenz. Ein Gastbeitrag.
Es klingt zunächst verrückt. Aber die Wehrpflicht zurückzuholen passt zur Linkswende der SPD. Die Wehrbeauftragte aber läuft dabei Gefahr, das Vertrauen der Soldaten rasch zu verspielen.
Ein Zwischenfall auf See zwischen der Türkei und Frankreich belastet die Nato. Ein geheimer Untersuchungsbericht versucht, die gegenseitigen Vorwürfe aufzuklären. Was genau ist am 10. Juni im Mittelmeer geschehen?
Ein Teilabzug amerikanischer Truppen aus Deutschland würde die Nato, die Abschreckung Russlands und die „strategische Flexibilität“ stärken, sagt der Sprecher des Pentagons. In Wirklichkeit ist es umgekehrt.
Donald Trump gewährt dem um die Wiederwahl kämpfenden Andrzej Duda einen gemeinsamen Auftritt im Weißen Haus. Der polnische Präsident darf sich aber nicht zu laut über die mögliche Truppenverlegung aus Deutschland in sein Land freuen.
Präsident Donald Trump hat den Plan für einen Teilabzug der amerikanischen Soldaten aus Deutschland abgesegnet. Bald soll die Umsetzung beginnen. Doch im Kongress mehrt sich Widerstand.
Ursula von der Leyen und Charles Michel kritisieren das chinesische Sicherheitsgesetz für Hongkong in klaren Worten – wie die EU darauf reagieren will, lassen sie aber offen. Die Vereinigten Staaten haben schon Konsequenzen gezogen.
Friedrich Merz und Armin Laschet beanspruchen beide für sich, als CDU-Vorsitzende auch Kanzlerkandidat zu werden. Norbert Röttgen zeigt sich für andere Konstellationen offen – auch mit Markus Söder.
Eine Videoaufzeichnung zeigt einen um die Gunst des Kremlchefs buhlenden französischen Präsidenten. Was hat es damit auf sich?
Amerikas Präsident war laut einem Zeitungsbericht über den Vorwurf informiert, wonach Russland Taliban-Kämpfern Geld für Angriffe auf Nato-Soldaten biete. Das Weiße Haus dementiert.
Die SPD hat sich auf einen deutlichen Linkskurs begeben. Trotzdem hat der „Realo“ Olaf Scholz gute Chancen Kanzlerkandidat zu werden. Kann das funktionieren?
Hashim Thaçi war in den neunziger Jahren der starke Mann der UÇK. Mehr als 20 Jahre später sollen deren Gewalttaten aufgearbeitet werden. Wird man auch dem Präsidenten des Kosovos Kriegsverbrechen nachweisen können?
Kann der Besitz und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen, wenn sie der Kriegsverhütung dienen, moralisch vertretbar sein, obwohl deren Einsatz moralisch verwerflich ist? Die Kirchen ändern dazu gerade ihre Meinung.