Indiens Regierung testet mit Börsengang den Markt
Es fällt der Regierung unter Narendra Modi schwer, Staatseigentum zu Geld zu machen. Nun soll die Traditionsversicherung LIC auf's Parkett.
Es fällt der Regierung unter Narendra Modi schwer, Staatseigentum zu Geld zu machen. Nun soll die Traditionsversicherung LIC auf's Parkett.
Indiens Ministerpräsident hat eine geniale Verhandlungsposition: Er soll Moskau abschwören. Dass lässt sich Europa einiges kosten.
Deutschland und Indien wollen im Klimaschutz kooperieren, im Verhältnis zu Russland aber bleiben Differenzen
Nicht nur wegen des Krieges Russlands in der Ukraine erwacht das Interesse an Indien neu, das Land ist auch attraktive als Gegenangebot zu China
Indiens Ministerpräsident Modi und Bundeskanzler Olaf Scholz unterzeichneten während des Berlin-Besuchs des indischen Regierungschefs eine Reihe von Absichtserklärungen für eine engere Zusammenarbeit. Beide Regierungen betonten die Absicht für eine vertiefte strategische Partnerschaft.
Unerträgliche 47 Grad: Der Süden Asiens stöhnt unter einer Hitzewelle. Das könnte nur der Anfang sein – um die Strecken für zusätzliche Kohlezüge frei zu halten, hat Indien 750 Passagierzüge gestrichen. Der Grund ist klar.
Der russische Überfall auf die Ukraine hat viele Probleme gebracht. Die hat der indische Regierungschef in Berlin alle benannt. Den Verursacher nannte er aber nicht. Trotzdem bleibt Delhi ein wichtiger Partner des Westens.
Erstmals können Zivilisten das umkämpfte „Asowstal“-Gelände in Mariupol verlassen, Deutschland wechselt den Kurs beim Thema Ölembargo und Kanzler Scholz trifft Indiens Premier Modi. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Indien und Großbritannien vereinbaren eine engere Zusammenarbeit für einen „freien und offenen Indopazifik“. Die Beziehungen beider Staaten seien „ein Leuchtfeuer in stürmischer See“, sagte Johnson.
Der britische Premierminister bekommt in London noch mehr Gegenwind. In Indien nimmt er davon kaum Notiz. Ist der Besuch ein Ablenkungsmanöver?
Indiens Ministerpräsident Narendra Modi. blockt die Versuche ab, Indien von seiner neutralen Haltung gegenüber Russland abzubringen.
Die Linkspartei muss ihre Führung neu ordnen. Der Westen kündigt Waffenlieferungen an die Ukraine an, die noch vor Kurzem tabu waren. Und: Hat Boris Johnson wissentlich die Unwahrheit gesagt? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Radikale Hindus wollen Kopftücher in Schulen verbieten und bezeichnen den Islam als „Krebs“. Der Partei des indischen Ministerpräsidenten Modi hilft das.
In Indien werden immer mehr Christen und Muslime „illegaler Bekehrungen“ und des „Liebes-Dschihad“ beschuldigt. Hindu-Extremisten randalieren in Kirchen. Manch einer fürchtet um sein Leben.
Washington versucht weiterhin, Delhi von seiner Bindung an Moskau zu lösen. Russlands Krieg in der Ukraine soll nicht der China-Strategie entgegenwirken.
Beide Länder wollen die Abhängigkeit von China mindern. Kohle und Kupfer aus dem Fünften Kontinent sollen Versorgungslücken auf dem Subkontinent schließen. Das Handelsvolumen soll sich in fünf Jahren verdoppeln.
Neu Delhi empfängt erstmals seit dem Grenzstreit im Himalaja hohen Besuch aus Peking. Außenminister Wang Yi wirbt für eine Normalisierung der Beziehungen, sorgt aber auch für Irritationen.
Indien will billiges Öl in Russland kaufen. Die USA sind irritiert. „Denken sie darüber nach, auf welcher Seite sie stehen wollen, wenn dieser Moment in die Geschichtsbücher eingeht“, warnt eine Sprecherin des Weißen Hauses.
Über 50 Jahre waren Inder und Russen Waffenbrüder. Nun aber muss sich Neu Delhi vom Paria Putin abwenden. Die Türen der Demokratien stehen weit offen.
Im bevölkerungsreichsten indischen Bundesstaat Uttar Pradesh wurde der Hardliner und Hindu-Mönch Yogi Adityanath wiedergewählt. Er steht dem nationalistischen Regierungschef nahe.
Indien und Pakistan brauchen Moskau als Waffen- und Energielieferant. Sie fürchten aber amerikanische Sanktionen. Also winden sie sich.
Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und Russland gehen noch auf die Zeit der Sowjetunion zurück. Der jetzige Balanceakt ist heikel.
Indien müsste eine Million neuer Stellen schaffen – Monat für Monat. Das gelingt der Regierung Modi nicht, die vor wichtigen Wahlen steht. Und die Wut steigt.
Indien will sich aus der Krise schießen: Gut 9 Prozent Wachstum sollen Arbeit und Einkommen schaffen. Dafür verschuldet es sich höher.
In der Himalaya-Region Jammu wollten am Neujahrstag unzählige Gläubige einen Schrein besuchen. Wegen des großen Andrangs kamen die Kontrolleure nicht hinter, Panik brach aus. Mindestens zwölf Menschen starben.
Die Ordensgemeinschaft der verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin ist in Indien, um den Ärmsten zu helfen. Nun kritisiert das Innenministerium die Buchführung der Nonnen. Im Land wendet sich zunehmend die Stimmung gegen Christen.
Im Zuge des Grenzstreits mit China hat sich Indien den USA angenähert. Auf die alte Verbindung zu Moskau will Neu Delhi trotzdem nicht verzichten.
Seit einem Jahr haben Bauern vor den Toren Neu Delhis gegen die Agrarreform protestiert, von der sie Druck auf die Preise befürchten. Nun lenkt die Regierung überraschend ein.
Indien strebt vergleichsweise spät Klimaneutralität an. Wie Premierminister Narendra Modi bei der Weltklimakonferenz in Glasgow bekanntgab, will der drittgrößte CO2-Emittent der Welt das Ziel sogenannter Netto-Null-Emissionen bis 2070 erreichen.
Russland will Investoren aus Indien, China und Japan anziehen. Doch anders als in früheren Jahren gab es diesmal kaum Versprechen über Großinvestitionen. Das liegt auch an einem Streit um eine Inselgruppe.
Indiens Aktienmarkt schreibt Rekorde. Das liegt an Unternehmen, die sich widrigen Bedingungen anpassen – und nicht an den massiven Subventionen.
Die Regierung des Hindunationalisten Modi geht in Indien mit Paragraphen aus Gesetzen der sechziger Jahre gegen Kritiker vor. Zunehmend ins Visier der Justiz gelangen auch Journalisten, Pressehäuser und Internetkonzerne.
Die Corona-Pandemie hat das Siegerimage von Narendra Modi stark beschädigt. Mit einer Kabinettsumbildung will er seiner Popularität auf die Sprünge helfen. Im Blick hat er Wahlen im nächsten Jahr.
Der Streit zwischen Twitter und Indien spitzt sich zu: Der indische Technologie-Minister warf dem Unternehmen vor, sich absichtlich nicht an ihre Regeln zu halten.
Die Mutter Ganges bleibt für die Inder eine heilende, heilige Quelle. Wenn sie nun zur Trägerin des Todes wird, ist alle Hoffnung verloren: Ein Gedicht über die Verzweiflung erschüttert das Land und zieht wütende Reaktionen auf sich.
Die „größte Impfkampagne der Geschichte“ droht zu scheitern. Angesichts der dramatischen Corona-Entwicklung sucht Indien nun händeringend nach Impfstoff-Nachschub.