Wieso lässt Iran zwei indische Frachter passieren?
Vor der Straße von Hormus gibt Teheran den Türsteher: Nur Freunde kommen rein. Indien zählt dazu. Weil dort Gas knapp wird, streichen Restaurants Frittiertes von der Karte.
Kein Statement, keine gemeinsame Position: Das Schwellenländer-Bündnis schweigt zum Irankrieg. Die Interessen der Mitglieder gehen zu weit auseinander. Unser Kolumnist findet, damit werde BRICS zum Lehrstück für die wackelige Weltordnung der Gegenwart.
Vor der Straße von Hormus gibt Teheran den Türsteher: Nur Freunde kommen rein. Indien zählt dazu. Weil dort Gas knapp wird, streichen Restaurants Frittiertes von der Karte.
Keiner anderen Weltregion macht die Energiekrise in Nahost so zu schaffen. Nun weichen die USA Sanktionen auf, die einen ganz anderen Krieg beenden sollten.
Trotz Sanktionen haben die USA Indien wieder erlaubt, russisches Öl zu kaufen. Das zeigt: Der neue Golfkrieg wirbelt die globalen Lieferketten für Rohstoffe und Waffen durcheinander. Das belastet Asiens Großmächte – und erhöht die Gefahr für Taiwan.
Das Urteil des Supreme Courts erschüttert viele Staaten, die wegen Trumps Zolldrohungen neue Handelsabkommen mit den USA akzeptiert hatten. Ein Überblick über die Folgen, von Australien über Brasilien bis China.
Künstliche Intelligenz wird zur Herausforderung für indische Riesen der Softwarebranche. Ministerpräsident Modi hält diesen neu entstehenden Markt offen. Das größte Volk der Welt erprobt, was im Alltag funktioniert.
Präsident Modi kann sich die Hände reiben: Als Reaktion auf das Freihandelsabkommen mit der EU senkt Donald Trump die Zölle. Und Neu Delhi schließt eine Sicherheitspartnerschaft mit den Europäern.
Indiens Taktik scheint aufzugehen: Mit Erleichterung reagiert das Land auf die Senkung der US-Zölle auf indische Waren. Aber die Details des „Deals“ sind offen.
Führende Politiker in Indien fordern ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 16 Jahren. Ein Koalitionspartner von Premier Modi legte einen Gesetzentwurf dafür vor. Grund seien auch wirtschaftliche Interessen.
Brüssel und Neu Delhi schließen eine Verteidigungspartnerschaft. Die EU hofft von indischer Enttäuschung über Donald Trump zu profitieren. Und sie will der bessere Partner als Putins Russland sein.
Nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen sind sich die EU und Indien einig. Kommissionspräsidentin von der Leyen und Premierminister Modi sprechen von der „Mutter aller Handelsabkommen“.
Das lang verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien soll stehen. Am Dienstag sollen in Neu Delhi die Zollsenkungen verkündet werden. Die helfen auch der deutschen Industrie – zumindest ein wenig.
Das ist keine Überraschung: Merz bekommt beim Besuch in Indien zu hören, dass das Land nicht auf russisches Öl verzichten kann.
In einer Zeit der Umbrüche führt die erste Asienreise den Kanzler zum „Wunschpartner“ nach Indien. Dort wird er freundlich begrüßt – wie vor wenigen Wochen auch Wladimir Putin.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Auf der Suche nach neuen Freunden und mehr Unabhängigkeit von den alten besucht Merz auf seiner ersten Asienreise Indien. Aber dort sieht man manches anders als in Berlin.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einer mehrtägigen Reise nach Indien aufgebrochen. In Ahmedabad trifft er auf Premierminister Narendra Modi. Im Mittelpunkt stehen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik sowie Fachkräftegewinnung.
Der Kanzler-Besuch in Indien nächste Woche bringt den Werft-Konzern TKMS einem Milliardenauftrag näher – ein wichtiger Schritt in der geopolitischen Neuordnung.
Nach dem Gewinn der Major League Soccer reist Lionel Messi im Rahmen der „G.O.A.T Tour“ durch Indien, wo ihm ein riesiges Denkmal erbaut wird. Ein Treffen mit Premierminister Modi ist ebenfalls geplant.
Verliert der Westen Indien an Russland und China? Nach dem ergebnisarmen Gipfel von Putin und Modi scheint sich Neu Delhi tatsächlich stärker nach Europa zu orientieren – trotz eines diplomatischen Zwischenfalls.
Einem Bericht zufolge soll Indien erwägen, zwölf Jahre länger Kohlekraftwerke zu bauen als geplant. Klimaforscher sind entsetzt.
Indien bereitet dem Kremlchef einen großen Empfang. Auch die Wirtschaft des südasiatischen Landes richtet sich zunehmend nach Russland aus.
Da die USA als Abnehmer indischer Ware wegfallen, soll der russische Führer zusagen, mehr zu kaufen. China dürfte dabei aber auch eine Rolle spielen.
Der Bundestag stimmt über das Rentenpaket und das Wehrdienstgesetz ab. Wladimir Putin reist nach Indien, und in Washington wird die Fußball-WM 2026 ausgelost. Der F.A.Z. Newsletter.
Das bevölkerungsreichste Land der Erde schließt zu den größten drei Volkswirtschaften auf. Um sein Potential ausschöpfen zu können, muss Indien sich in mehreren Bereichen reformieren.
Schon der Geruch von Fleisch gilt in Indien manchem als „unrein“. Die Hindunationalisten erhöhen den Druck auf die fleischessende Bevölkerung.
Indien wächst besonders schnell und bietet Investoren in den nächsten Jahrzehnten enorme Chancen. Ein Gastbeitrag des Handelsministers.
Indien will kein russisches Öl mehr kaufen, sagt Trump. Neu Delhi bestätigt das nicht, widerspricht aber auch nicht – und Moskau reagiert betont gelassen.
Israel und die USA ordnen den Mittleren Osten neu. Dort suchen die Staaten nach Partnern. Pakistan hat seine Atomwaffen auch dank Saudi-Arabien bauen können. Der Verlierer ist Indien.
Mit Zöllen von 50 Prozent hatte der US-Präsident Indien für den Kauf russischen Öls bestraft. Ein Geburtstagsanruf soll nun die Stimmung aufhellen.
Indiens Regierung zeigt sich im Streit mit Trump kämpferisch. Sollte Neu Delhi auf russisches Öl verzichten, könnte der Ölpreis in die Höhe schießen.
Polen bekommt die Aggressivität Moskaus zu spüren. Die NATO ist gefragt – und warnt zeitgleich vor einem Zusammenspiel von Moskau und Peking. Deshalb bindet sie ihre Partner im Indopazifik stärker ein.
Seit Donald Trump das Land mit Zöllen überzieht, ist das Verhältnis zwischen Indien und den USA gestört. Außenminister Wadephul versucht, die Lücke zu nutzen – auch wenn man sich beim Ukrainekrieg nicht einig ist.
Peking nutzt die von Amerikas Präsident Trump geschaffene Lücke in den internationalen Beziehungen. Nie kamen mehr Staats- und Regierungschefs zur Shanghai Cooperation Organisation.
Union und SPD ringen um die Staatsfinanzen. Die Gewerkschaften rufen zu Friedensdemonstrationen auf. Und der „Deadline Day“ elektrisiert die Fußballfans. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die beiden Wirtschaftsmächte suchen nach Alternativen zu Amerika: Nach einem Treffen der Regierungschefs versprechen japanische Konzerne Investitionen in Indien von umgerechnet 58 Milliarden Dollar.