Modi hat in Indien versagt
In Indien galt die Pandemie schon als überwunden. Doch die Regierung verhielt sich beispiellos arrogant und bereitete das Land nicht auf eine zweite Welle vor.
In Indien galt die Pandemie schon als überwunden. Doch die Regierung verhielt sich beispiellos arrogant und bereitete das Land nicht auf eine zweite Welle vor.
Zwischen Asien und Europa soll nicht nur die chinesische Seidenstraße vorherrschen. Auf dem anstehenden EU-Indien-Gipfel geht es um Investitionen, Infrastruktur, Verkehr. Dass es überhaupt dazu kommt, liegt am Aufstieg Pekings.
Adar Poonawalla leitet das Serum Institute of India. Mit seinen Impfstoffen kann er dazu beitragen, die Welt zu retten. In der Katastrophe Indiens aber wollen die Menschen mehr.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Nein, Indien kann nicht abgeriegelt werden. Wir brauchen Hilfe. Denn diese Corona-Katastrophe ist auch eine Katastrophe von Modis Politik. Ein Gastbeitrag.
In Indien breitet sich Corona unkontrolliert aus, doch die Regierung vertraut lieber esoterischen Mythen und schlägt wissenschaftlichen Rat in den Wind. Das ist fatal. Ein Gastbeitrag.
Die Corona-Welle trifft das Milliardenvolk auch wirtschaftlich äußerst hart. Die Unterschiede in den sozialen Schichten werden überdeutlich: Die Reichen verlassen das Land, die Armen können die Impfstoffe nicht bezahlen.
Noch vor wenigen Wochen glaubte Indien kurz vor der Herdenimmunität zu stehen. Nun beklagt das Land mehr als 300.000 Infektionen am Tag – oder sind es in Wirklichkeit sechs Millionen?
Der indische Ministerpräsident Modi steht als Kaiser ohne Kleider da. Machterhalt zählt für ihn mehr als Menschenleben.
In Indien steigt die Zahl der Infektionen so stark wie nirgends sonst. Für viele führt der Weg aus dem Krankenhaus direkt in die Leichenhalle. Dabei galt die Pandemie in Indien schon als überwunden.
Die Auseinandersetzungen mit den Bauern verschärfen den Konflikt der indischen Regierung mit Twitter. Im Streit um die Agrarreformen verhärten sich die Fronten, einlenken will niemand.
Zuerst Rihanna, dann Greta Thunberg, nun die Nichte von Kamala Harris: Die indische Regierung sieht sich nun gezwungen, die Unterstützung der demonstrierenden Bauern durch bekannte Persönlichkeiten aus den sozialen Netzwerken zu verdammen.
Aus Indien werden laut Premier Modi bald „viele verschiedene Impfstoffe“ kommen. Details bleibt er schuldig. Auch sonst lobt er sein Land im Umgang mit der Pandemie über den grünen Klee.
Indiens Landwirte fürchten um ihre Existenz. Am Nationalfeiertag dringen sie ins Zentrum Delhis vor. Gewalt und eine umstrittene Flagge lösen Unmut aus – sind die Bauern zu weit gegangen?
Die Bauernproteste in Indien machen die tiefen Risse in der Gesellschaft deutlich. Die Landwirtschaft in die Gegenwart zu führen, ist bitter nötig. Doch durch den Populismus des Staatschefs drohen die Schwächsten, in Vergessenheit zu geraten.
Immer mehr Druck lastet auf der Regierung von Premier Modi. Die Bauern fürchten fallende Preise durch neue Agrargesetze – der Landwirtschaftsminister beklagt „politischen Egoismus“ der Opposition.
In Indien liefern ultranationalistische Musiker mit gewaltverherrlichenden Stücken den Soundtrack für extremistische Hindus. Die wollen den säkularen und pluralistischen Staat zu einer Hindu-Nation machen.
Indiens Landwirte wollen die Regierung unter Ministerpräsident Narendra Modi zur Rücknahme ihrer Agrarreformen zwingen. Sie blockieren den Verkehr, treten in den Hungerstreik – und stellen sich auf einen langen Kampf ein.
Jahrelang hat der indische Ministerpräsident Modi den indischen Bauern Erleichterungen versprochen. Jetzt ist ihre Geduld am Ende. Mit massiven Protesten setzen sie die Regierung unter Druck.
Die Wirtschaft schrumpft, die Landbevölkerung begehrt auf: Indiens Ministerpräsident Modi überfordert die Armen mit seiner Coronapolitik - und mit der Reform des Agrarsektors.
Religiöse Fanatiker in Indien verteufeln die Ehe von Muslimen und Hindu-Frauen. Unter Ministerpräsident Narendra Modi fallen ihre Verschwörungstheorien auf fruchtbaren Boden.
China baut seine Macht in Pakistan und Iran mit sehr viel Geld aus. Selbst das Schicksal der Uiguren scheint die beiden strategisch wichtigen Länder wenig zu kümmern.
Das Serum Institut of India könnte in der Pandemie zum wichtigsten Labor der Welt werden. Es gilt als weltweit führend bei der Impfstoff-Produktion. Sogar Bill Gates zollt dem Unternehmen seinen Respekt.
Indien will die Abhängigkeit des Landes von chinesischen Einfuhren rasch verringern. Volkswagen schlägt Alarm. Die indische Regierung zeigt sich davon jedoch wenig beeindruckt – und heizt die Debatte weiter an.
Die Grundsteinlegung war ein Spektakel. Kritiker sehen darin den nächsten Schritt des indischen Ministerpräsidenten, Muslime zu unterwerfen.
Tiktok ist aktuell die beliebteste App der Welt. Nach einem Kometenstart droht ihr nun der Absturz. Längst ist das soziale Netzwerk aus China zum Spielball der Geopolitik geworden.
Um China unter Druck zu setzen, verstärkt Amerika die Zusammenarbeit mit Asiens drittgrößter Volkswirtschaft. Die Rede ist von einer neuen „Möglichkeit, die Welt zu formen“.
Zu Beginn der Pandemie sind Millionen Arbeiter in ihre Dörfer geflüchtet. Nun müssen sie trotz hoher Infektionszahlen in die Metropolen zurück. Nur dort können sie ihren Lebensunterhalt verdienen – und viel liegen gebliebene Arbeit wartet auf sie.
Der Konflikt zwischen Indien und China verschärft sich. Er wird mit Eisenstangen und wirtschaftlichen Waffen ausgetragen – und könnte sich gefährlich ausbreiten.
Die Wut der Menschen in Indien auf China führt zu immer weiteren Boykott-Maßnahmen auf dem Subkontinent. Nun trifft es einige der beliebtesten chinesischen Apps.
Bisher glaubte man in Delhi an eine Politik der Diplomatie und Äquidistanz gegenüber China. Doch nach dem blutigen Nahkampf im Himalaja wird sich Indien militärisch wohl weiter Amerika annähern.
Indiens Premierminister Narendra Modi glaubt zu wissen, wie man sich vor dem Coronavirus schützen kann: durch Yoga. Das sagte er in einer Ansprache zum Weltyogatag.
Peking und Delhi rufen nach dem archaischen Kampf im umstrittenen Grenzgebiet im Himalaja zur Ruhe auf. Dort gab es so viele Tote wie seit Jahrzehnten nicht. Wollte Chinas Armee Stärke und Einsatzbereitschaft demonstrieren?
Fachleute gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Epidemie in Indien voraussichtlich im Juli erreicht wird. Das unterentwickelte indische Gesundheitssystem könnte bis dahin seine Belastungsgrenze erreicht haben.
Der Grenzkonflikt zwischen China und Indien im Himalaja verschärft sich wieder. Die Eskalation hat auch mit den Spannungen zwischen Washington und Peking zu tun. Delhi solle sich nicht von Amerika treiben lassen, warnt China.
Zu Tausenden fliehen indische Wanderarbeiter weiterhin aus den Städten – und tragen das Coronavirus in ihre Dörfer. Die Regierung hat das Problem lange Zeit unterschätzt. Manche ihrer Maßnahmen machen es nur noch schlimmer.