Vorbild Libanon-Mission
Eine europäische Initiative zur Befriedung Gazas unter Einbeziehung der UN findet sogar in Israel Zustimmung. Das ist ungewöhnlich. Meistens verweisen israelische Politiker auf gescheiterte UN-Missionen.
Eine europäische Initiative zur Befriedung Gazas unter Einbeziehung der UN findet sogar in Israel Zustimmung. Das ist ungewöhnlich. Meistens verweisen israelische Politiker auf gescheiterte UN-Missionen.
Der Gaza-Konflikt spitzt sich wieder zu: Die Hamas kündigt neue Angriffe an, Israel bombardiert weiterhin Ziele im Gazastreifen. Dort werden mutmaßliche Kollaborateure hingerichtet.
Gemeinsam mit EU-Partnern regt Deutschland eine Mission der Vereinten Nationen für den Gazastreifen an. Die Beobachter sollen unter anderem den Warenverkehr kontrollieren.
Die Hamas hat drei Männer getötet, die angeblich mit Israel zusammengearbeitet hatten. Vorausgegangen war ein Luftschlag Israels gegen drei Kommandeure der radikalislamischen Palästinenserorganisation im Gazastreifen.
Eine neue Eskalation im Gazastreifen ist kaum noch stoppen: die Hamas feuert wieder Dutzende Raketen ab, die israelische Luftwaffe nimmt auch deren Militärchef ins Visier. In Jerusalem wird über eine weitere Bodenoffensive diskutiert.
Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen in Kairo schlagen weitere Raketen der Hamas in Israel ein. Bei einem israelischen Luftangriff werden Ehefrau und Tochter von Hamas-Militärchef Deif getötet. Ägypten fordert neue Verhandlungen.
Als Reaktion auf neue Raketenangriffe militanter Palästinenser während der vereinbarten Feuerpause hat Israel die Verhandlungen abgebrochen und Vergeltungsangriffe angeordnet.
Die Gaza-Operation kostet Israel rund 1,5 Milliarden Euro. Vor allem die Tourismus-Branche spürt die wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Der Staat ist auf weitere Hilfe aus dem Ausland angewiesen.
Kurz vor Ablauf der Frist haben Israelis und Palästinenser eine Verlängerung der Waffenruhe um zunächst 24 Stunden vereinbart. Offensichtlich ist eine Einigung auf einen längerfristigen Waffenstillstand zum Greifen nah.
Die israelische Armee hat die Häuser zweier Tatverdächtiger im Westjordanland zerstört, die an der Ermordung dreier jüdischer Schüler im Juni beteiligt gewesen sein sollen.
Der Hamas in Gaza wird vorgeworfen, unliebsame Berichterstattung zu unterbinden. Immer wieder würden Journalisten an der Ausführung ihrer Arbeit gehindert - wenn nötig mit Gewalt.
In der Nacht erwiderte die israelische Armee Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mit einem Gegenangriff. Am frühen Morgen nun scheint die zuvor verlängerte Waffenruhe zwischen Hamas und Israel zu halten.
Wenige Minuten vor dem Ablauf der dreitägigen Feuerpause einigen sich Israelis und Palästinenser in Kairo darauf, weitere fünf Tage zu verhandeln. Die Hamas bestreitet zudem, am Abend Raketen auf den Süden Israels abgefeuert zu haben.
Die Bodenoffensive im Gaza-Krieg hat Israel vor allem geführt, um Tunnel der Hamas zu zerstören. Künftig soll schon deren Bau unterbunden werden. Nach jahrelanger Forschung scheint das Militär ein entsprechendes System gefunden zu haben.
Die palästinensische Autonomiebehörde und die Vereinten Nationen erwarten, dass es Milliarden Dollar kosten wird, um Gaza wieder aufzubauen. 12.000 Wohnungen und das einzige Kraftwerk haben schweren Schaden genommen.
Die israelischen Unterhändler kehren nach Beginn einer neuen Feuerpause nach Kairo zurück. In Gaza, wo seit Mitternacht wieder Ruhe herrscht, befürchtet man Kriegsschäden in Höhe von sechs Milliarden Dollar.
Ein weiteres Mal haben sich Israel und die Palästinenser auf eine 72-stündige Waffenruhe verständigt. Zuvor waren vom Gaza-Streifen aus abermals Raketen abgefeuert worden, die israelische Luftwaffe flog neue Angriffe.
Die Zahl der Konflikte auf der Welt steigt – die Erwartungen an Deutschland werden auch immer größer. Die Bundesregierung nimmt in der Ukraine-Krise die neue Rolle als außenpolitischer Akteur in der ersten Reihe an. Doch das reicht nicht.
Während in Gaza noch immer kein Frieden absehbar ist, haben Israel und die Hamas längst einen weiteren Krieg begonnen: den um die Opferzahlen.
Israels Technologiebranche boomt. Sie zieht in einem Quartal mehr Kapital für junge Unternehmen an als Deutschland in einem ganzen Jahr.
Rund dreißig Ziele im Gaza-Streifen hat die israelische Luftwaffe an diesem Samstag schon angegriffen. Die palästinensische Hamas feuerte ihrerseits Raketen auf Israel.
Bei einer Massenkundgebung in Jordanien haben tausende Demonstranten israelfeindliche Parolen skandiert und eine Verstärkung der Hamas-Angriffe gefordert. Die amerikanische Regierung verurteilte die neuen Raketenangriffe auf Israel.
Nach dem Aus der Verhandlungen über eine Waffenruhe in Gaza werden wieder diejenigen auf den Plan treten, die sagen, Israel müsse den Raketenbeschuss auch einmal aushalten. In Wahrheit hat die Hamas fahrlässig gehandelt.
Die Friedensverhandlungen in Kairo scheiterten auch am Streit über einen Seehafen für Gaza. Keine Seite will der anderen einen Sieg gönnen.
Frustriert von den Verhandlungen in Kairo, beenden Hamas und Islamischer Dschihad die Feuerpause und feuern Raketen nach Israel. Die israelische Luftwaffe schießt zurück. Nun hat Jerusalem die Verhandlungen über eine tragfähige Waffenruhe im Gazastreifen abgebrochen.
Nach dem Gaza-Konflikt gibt es nichts zu feiern. Trotzdem lässt die Hamas im Gazastreifen ihren Triumph inszenieren. Im Angesicht von hunderten Toten ist das nur widerwärtig zu nennen.
Als politische Führungsnation sei Deutschland in der Pflicht, sich im Nahen Osten stärker einzubringen, sagt Israels Außenminister Avigdor Lieberman. Dazu gehöre auch, Waffenschmuggel der Hamas zu verhindern.
Die Europäischen Union will sich wieder stärker im Nahen Osten engagieren. Eine Mission an der Grenze zwischen Gaza und Ägypten könnte wiederaufgenommen werden.
Der Gaza-Krieg ist eine humanitäre und eine politische Katastrophe.Nötig ist eine internationale Überwachung wie eine Übergangsverwaltung.
Nach einem Monat Kämpfen im Gazastreifen kehren die geflüchteten Bewohner langsam wieder zurück. Was sie finden, sind oft nur noch Schuttberge und Ruinen.
Die Waffenruhe im Gazastreifen hält und macht Hoffnung, dass die Gewaltspirale sich nicht weiter dreht. Unmittelbarer Auslöser des Konflikts war der Mord an drei Jugendlichen. Einen mutmaßlichen Täter hat Israel gefasst.
Die Waffen in Gaza sollen ruhen. Die israelische Armee hat ihre militärischen Ziele weitgehend erreicht. Der Preis dafür war hoch. Doch nun eröffnen sich auch Chancen.
Der Zentralrat der Muslime wehrt sich gegen den Vorwurf von Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, nicht genug gegen Antisemitismus zu tun. Im Interview spricht der Vorsitzende Aiman Mazyek über den „strukturell antirassistischen“ Islam und den Umgang mit Extremisten in den eigenen Reihen.
Konsequenzen aus der politischen Krise: Die ATP hat die „Negev Israel Open“ aufgrund des seit Wochen anhaltenden Gaza-Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern aus dem Turnierplan genommen.
Israel hat seine Armee komplett aus dem Gazastreifen abgezogen. Und auch wenn die Palästinenser noch am Morgen Raketen nach Israel gefeuert haben, so gilt doch eine dreitägige Waffenruhe.
Bei einem Luftangriff hat Israel einen Kommandeur der Islamistenorganisation Islamischer Dschihad getötet. Palästinenser kritisieren, dass sich Israel nicht an eine für Montag angekündigte Waffenruhe halte. Auch ein achtjähriges Mädchen sei getötet worden.