Die Israelis sprechen von einem Wunder
Auf dem Golan ist man begeistert über Trumps Vorstoß, Israels Souveränität über das Gebiet anzuerkennen. Doch der Präsident verfolgt auch innenpolitische Ziele.
Auf dem Golan ist man begeistert über Trumps Vorstoß, Israels Souveränität über das Gebiet anzuerkennen. Doch der Präsident verfolgt auch innenpolitische Ziele.
Obwohl Russland selbst die Halbinsel seines Nachbarstaates annektiert hat, hält es nichts von den Golan-Plänen des amerikanischen Präsidenten. Auch die Türkei und Iran kritisieren den Vorstoß.
Mit seinem Tweet zur Anerkennung der Golanhöhen unter der Souveränität Israels hat Präsident Donald Trump Netanjahu einen großen Gefallen getan.
Nach 52 Jahren sei die Zeit dafür gekommen, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. Sie seien für den Staat Israel und die Stabilität der Region von zentraler Bedeutung.
Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lieder seiner Vorfahren vor der Vergessenheit zu bewahren: Dudu Tassa spielt mit seiner Band Iraq’n’Roll in der Brotfabrik.
Donald Trump will die Golanhöhen offiziell als israelisches Staatsgebiet anerkennen. Es sei nach 52 Jahren Zeit dazu, schrieb er auf Twitter. Zuvor schon hatte Außenminister Pompeo in Jerusalem für Aufsehen gesorgt.
Der europäische Konzern MBDA Systems wird wegen Streitfällen mit Saudi Arabien und anderen stärker von nationalen Aufträgen abhängig. Das Unternehmen blickt immer wieder gespannt nach Berlin.
Als Abdullah Adnan Karam 2014 aus Syrien flüchten musste, gab sich der leidenschaftliche Computerspieler selbst ein Versprechen: Wenn er lebend in Europa ankommen sollte, würde er seine Flucht in einem Computerspiel erlebbar machen.
Bis vor kurzem war Israel von importierter Energie abhängig. Dann fand ein Mann ein riesiges Gasfeld – und stellte den Energiesektor auf den Kopf. Auch Europa könnte zukünftig aus Nahost versorgt werden.
Die SPD habe sich schon in den Koalitionsverhandlungen für eine Neuausrichtung ausgesprochen, so Nahles. Die Union pocht derweil auf „nachvollziehbare Regeln“ – sonst sei die Politik der gemeinsamen Rüstungsprojekte mittelfristig tot.
Im Streit um die Verantwortung Deutschlands für amerikanische Drohnenangriffe im Jemen haben Kläger einen Teilerfolg erzielt. Künftig soll Berlin prüfen, ob Amerika bei seinen von Ramstein aus gesteuerten Einsätzen das Völkerrecht wahrt.
50 Menschen sind bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben gekommen. Eine Erinnerung an die Opfer des grausamen Attentats, das wohl aus einer rassistischen Ideologie heraus begangen wurde.
Eine „schnelle Eingreiftruppe“ soll einem Medienbericht zufolge schon ein Jahr vor dem Mord an Jamal Khashoggi Dissidenten überwacht, entführt und gefoltert haben. Auftraggeber soll der saudische Kronprinz gewesen sein.
Die Behauptung, die Vereinigten Staaten wollten bis zu 1000 Soldaten in Syrien belassen, sei inkorrekt, sagt Joseph Dunford. Das Land wolle sich aber weiterhin eng mit der Türkei abstimmen.
Die Demokratische Partei in Amerika zerbröselt – sie droht, ein Magnet für extreme Positionen zu werden. Sie fragen sich, was dann aus der Partei wird? Ein Blick auf die britische Labour-Partei mit Anführer Jeremy Corbyn weist den Weg. Ein Gastbeitrag.
Wondering about the future of the Democratic Party? Just look at Britain’s Labour.
Auch Israels Wahlkampf wird von einem Cyberangriff überschattet. Steckt Iran dahinter?
Ein Syrien ohne Assad wird es in naher Zukunft nicht geben. Das hat wohl auch Europa eingesehen. Denn Berlin und Paris schlagen zur Heimkehr der Flüchtlinge einen neuen Ton an.
Die Fifa hofft weiter auf eine WM mit 48 Teilnehmern schon 2022 in Qatar. Es muss jedoch ein großes Problem gelöst werden. Fix ist dafür die Aufstockung der Klub-WM zu einem Großturnier - gegen den Willen Europas.
Erstmals seit 2014 fliegen aus dem Gazastreifen wieder Raketen auf Tel Aviv. Doch die Hamas und Israel einigen sich rasch auf eine Waffenruhe.
Die taktischen Manöver des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino führen teilweise zum Erfolg. Einer WM 2022 mit 48 Teams und einer neuen Klub-WM steht kaum mehr etwas im Weg – dank absehbarer Deals.
Zum ersten Mal seit dem Gaza-Krieg 2014 haben militante Palästinenser Raketen auf Israels Küstenmetropole Tel Aviv geschossen. Israels Luftwaffe bombardiert daraufhin Ziele im Gazastreifen.
Der Krieg in Syrien geht in sein neuntes Jahr, doch inzwischen wird nur noch in wenigen Regionen gekämpft. Trotzdem ist das Land noch weit entfernt vom Frieden. Eine Bestandsaufnahme.
Die amerikanische Regierung soll ihre Unterstützung Saudi-Arabiens im Jemen-Krieg aufgeben, verlangen die Senatoren. Das Repräsentantenhaus dürfte sich der Forderung anschließen.
Beim Fifa-Treffen in Miami geht es um die Zukunft des Fußballs. Es steht viel auf dem Spiel. Mit dabei ist Reinhard Grindel. Eine Frage in einem Interview zum Thema gefällt dem DFB-Präsidenten aber gar nicht.
Tausende Kämpfer der IS-Miliz haben laut Angaben der Syrischen Demokratischen Kräfte kapituliert. Derzeit läuft der Angriff auf die letzte Bastion der Terroristen.
Noch wird in der Islamisten-Enklave Baghus im Osten Syrien gekämpft, aber wie die Schlacht ausgehen wird, zeichnete sich deutlich ab: „Der Sieg über die Dschihadisten sei sehr nah“, sagte ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Armee.
Munitionsreste, Erdlöcher, Autowracks: Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte haben die letzte IS-Bastion Baghus im Osten Syriens in Teilen erobert; nun wird deutlich, welche Zustände in dem zeitweise völlig überfüllten Dorf herrschten, bevor zehntausende Menschen flohen.
Seit alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gestoppt sind, steht Wolgast still. Die Werftarbeiter sind in Kurzarbeit, der Stadt fehlt Geld. Über eine ostdeutsche Kleinstadt, die zum Spielball der Weltpolitik geworden ist.
Ein Zug fährt durch Russland, der den Feldzug in Syrien als zweiten Großen Vaterländischen Krieg erscheinen lässt. Er zeigt Panzer, Transporter, Gewehre – Trophäen aus einem Krieg, der nicht enden will.
Shamima Begum bat darum, mit ihrem Baby in ihre Heimat Großbritannien zurückkehren zu dürfen. Ohne Erfolg. Jetzt starb ihr Neugeborenes in einem syrischen Flüchtlingslager.
Die Stadt Baghus im Osten Syriens, unweit der Grenze zum Irak, ist die letzte Bastion der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS). 2014 hatte der IS sein Kalifat ausgerufen, jetzt ist nur noch Baghus übriggeblieben.
Seit dem Mordfall Khashoggi steht Saudi-Arabien wegen seines Umgangs mit Menschenrechten unter besonderer Beobachtung. Nun erlebt das Königreich auch in den Vereinten Nationen geballte Kritik.
Wirtschaftlich und außenpolitisch kann Israel mit Erfolgen aufwarten. Der Ministerpräsident hält sich für einen ganz Großen – aber in welcher Liga spielt Israel?
Drei weitere Wochen lang will die Bundesregierung keine Waffen nach Saudi-Arabien exportieren. Den Lieferstopp hatten Union und SPD ursprünglich im Herbst verhängt.
Nach heftigen Kämpfen sollen sich mehrere IS-Anhänger den von den Amerikanern unterstützten Rebellen ergeben haben. In der letzten IS-Bastion Baghus befinden sich noch 1500 Dschihadisten.