Maos deutscher Sündenbock
Die Kommunistische Partei Chinas feiert am Donnerstag 100 Jahre ihres Bestehens. An Otto Braun wird wieder nicht erinnert. Dabei war er weit mehr als nur Militärberater.
Die Kommunistische Partei Chinas feiert am Donnerstag 100 Jahre ihres Bestehens. An Otto Braun wird wieder nicht erinnert. Dabei war er weit mehr als nur Militärberater.
Russische Kampfjets sollen ein niederländisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer bedrängt haben. Die Regierung in Den Haag beklagt ein unverantwortliches Verhalten. Moskau widerspricht.
Während in Russland die Delta-Variante des Coronavirus um sich greift, werfen die Machthaber den Bürgern jenen Nihilismus vor, den sie selbst vorleben.
In Russland wurde die Pandemie lange verharmlost. Jetzt ist die Zahl der Infektionen höher als je zuvor, und nur elf Prozent der Russen sind geimpft. Das Regime greift zu Zwangsmaßnahmen.
Der AfD-Vorsitzende Chrupalla übt sich in Moskau als Sprachrohr russischer Propaganda. Bisweilen verheddert er sich dabei in der eigenen Argumentation.
Merkel und Macron konnten sich mit ihrer Forderung nach einem neuen EU-Russland-Gipfel nicht durchsetzen. Daran sind sie auch selbst schuld. Wenn sich Biden mit Putin trifft – warum dann nicht auch die EU?
In Großbritannien verstärkt sich der Eindruck, dass die Royal Navy im Schwarzen Meer ein Zeichen setzen wollte. Moskau droht für Wiederholungen mit Bombenangriffen „nicht einfach in den Kurs, sondern auf das Ziel“.
Aus der Ferne lässt sich schwer beurteilen, was sich in den Gewässern vor der Krim zugetragen hat. Zumindest rhetorisch hat Moskau eine Schwelle überschritten.
Viktor Babariko wollte im vergangenen bei der Präsidentenwahl antreten, wurde aber vorher wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet. Die Verteidigung bezeichnet die Anklage als konstruiert.
Sieben Partien der EM finden in St. Petersburg statt. Dort sind die Corona-Zahlen wieder hoch, doch Russland scheint das wenig zu interessieren. Immerhin: In Moskau gibt es keine Fanmeilen mehr.
In Tschernobyl soll das radioaktive Erbe nun ordentlich vermarktet werden, von einer Million Besucher ist bereits die Rede. Kann das gutgehen?
Vor achtzig Jahren fiel die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Seitdem wird in meinem Land um die Deutung dieses Kampfs gerungen. Nur eines ist klar: Es war ein nie endender Sieg. Ein Gastbeitrag.
Wenige Tage nach dem Treffen zwischen Joe Biden und Wladimir Putin nehmen die Spannungen zwischen den USA und Russland wieder zu. Washington will neue Sanktionen verhängen. Moskau droht mit einer „legitimen Antwort“.
Die AfD steht für eine Entspannungspolitik mit Russland. Der Spitzenkandidat und Fraktionsvize der Partei, Tino Chrupalla, lebt das besonders vor. Er reist abermals nach Moskau. Diesmal spricht er auf einem Gipfel des Verteidigungsministeriums.
Wegen wieder stark steigender Corona-Infektionszahlen schließt Moskau seine Fanzone zur Fußball-EM und verbietet alle Freizeitveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern. Als Grund für den starken Anstieg vermuten die Behörden neue Virusvarianten.
Moskaus Bürgermeister und drei weitere russische Regionen verpflichten Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen. Der Kreml hingegen zögert angesichts der Impfunwilligkeit der Russen.
Zumindest ein hoffnungsvolles Zeichen gab es zu Beginn des Gipfeltreffens von Biden und Putin in Genf: Der russische Präsident, der schon den Papst und die britische Königin warten ließ, kam pünktlich.
Die Präsidenten Amerikas und Russlands haben eine diplomatische Normalisierung und Gespräche über strategische Waffen vereinbart. Putin lobt Biden für die „Qualität seiner moralischen Werte“ und sagt: „Wir haben die gleiche Sprache gesprochen.“
Konkret vereinbart worden sei die Rückkehr der in diesem Jahr abgezogenen jeweiligen Botschafter nach Moskau und Washington, so der russische Staatspräsident. Nach dem Treffen gaben die Staatschefs getrennte Pressekonferenzen.
Akrobatisch-erotische Kampftänze im Angesicht schwerster Verbrechen: Das Moskauer Gorki-Theater zeigt „Der wunderbare Georgier“ über den jungen Stalin.
Moskau und Washington haben unterschiedliche Erwartungen an die Genfer Begegnung. Im Kalkül beider Seiten spielt der Aufstieg Chinas eine bedeutende Rolle.
Vor dem Gipfeltreffen von Joe Biden und Wladimir Putin zeigen sich Warschau und Kiew von der Russland-Politik Washingtons enttäuscht. Insbesondere wegen Nordstream 2 beklagen sie eine nachgiebige Haltung.
Auch wenn es die deutsche Politik gern anders hätte: Die Bedeutung von Kernwaffen in der Welt nimmt nicht ab, sondern zu. Besonders die Bedrohung durch Russland ist gewachsen. Auf Amerika kann Europa dabei immer weniger zählen.
Wegen der steigenden Corona-Zahlen gelten nach Moskau künftig auch in Sankt Petersburg strengere Maßnahmen. Davon betroffen sind auch die Fanzonen der laufenden Fußball-Europameisterschaft.
Weil viele Arbeitsmigranten während der Pandemie aus Russland in ihre Heimat zurückgekehrt sind, sollen nun Sträflinge die Arbeit übernehmen. Der Vorstoß, der an frühere Zeiten erinnert, trifft offenbar den Kreml-Zeitgeist.
Ein Jahr nach dem Ende einer strikten Ausgangssperre gelten in Moskau wieder strengere Corona-Maßnahmen. Die Zahl der Neuinfektionen steigt, das Impf-Misstrauen ist groß – und die EM könnte das Geschehen noch befeuern.
Trotz intensiver Propaganda für den eigenen Impfstoff wollen sich viele Russen noch immer nicht impfen lassen. Für Skepsis sorgt unter anderem die undurchsichtige Datenlage der verwendeten Präparate.
Vielfalt als Trojanisches Pferd: Im Berliner Flughafen Tempelhof zeigt „Diversity United“ mit vierhundert Werken aus ganz Europa, was Kunst gerade in schwierigen Kontexten vermag.
Die Einstufung von Nawalnyjs Organisationen als „extremistisch“ dürfte in Russland eine Kette neuer Repressionen in Gang setzen. Sie markiert eine Zäsur in Wladimir Putins Vorgehen gegen die Opposition.
Mit der Einstufung von Alexej Nawalnyjs Organisationen als „extremistisch“ drohen zahlreiche neue Strafverfahren und ein Ausschluss seiner Anhänger von Wahlen. Die politische Verfolgung in Russland nimmt immer weiter zu.
Die Moskauer Garage zeigt, wie russische Künstler aktuelle Traumata verarbeiten.
Innere Emigration oder Pestgelage? Moskau verfällt einem neuen Kulturfieber und flüchtet sich auf der Bühne und in Ausstellungen in die Romantik.
In einem Telefongespräch mit Wladimir Putin hat Ratspräsident Michel die politischen Aktivitäten Russlands scharf kritisiert. Der Staat störe und provoziere die EU mit „illegalen“ Handlungen. Der Kreml wehrt sich.
Wie sehen Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet Russland? Wie sahen sie es, als sie noch keine Kämpfer um das Kanzleramt waren? Und was kann man dazu von Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“ lernen?
Nach der Zwangsvorführung des inhaftierten Journalisten Roman Protassewitsch in Belarus ist der renommierteste Politologe aus dem Land geflohen. Putin kokettiert unterdessen damit, selbst Flugzeuge zur Landung zu zwingen.
Russlands Präsident verlangt von der Ukraine „guten Willen“, wenn trotz der Pipeline Nord Stream 2 weiter russisches Gas durch das Land strömen soll. Deutsche Außenpolitiker kritisieren die Äußerung scharf.