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China spricht mit den Taliban, Russland verstärkt die Präsenz in Zentralasien. Beide Mächte fürchten mögliche Folgen einer Rückkehr der Taliban an die Macht in Kabul.
Der amerikanische Präsident hat Wladimir Putin wegen der zunehmenden Zahl an Cyberangriffen heftig attackiert. Russland habe Atomwaffen „und sonst nichts“, sagte Joe Biden. Der Kreml weist jede Verantwortung von sich.
Während die Amerikaner privat ins All reisen können, ist von der ruhmreichen russischen Raumfahrt nicht mehr viel übrig – auch hier bekommen sie Sanktionen zu spüren. Um wieder groß zu werden, braucht es Unterstützung vom Nachbarn China.
Mit einer gemeinsamen Erklärung legen Amerika und Deutschland den Streit über Nord Stream 2 bei. Darin versprechen sie der Ukraine Beistand und drohen Russland, sollte es „Energie als Waffe“ einsetzen.
Moskau gibt Kiew die Schuld am Tod der 298 Insassen des Passagierflugzeugs MH17, das 2014 abgeschossen wurde. Die ukrainische Armee soll zudem für den Tod von Zivilisten im bewaffneten Konflikt in der Ostukraine verantwortlich gemacht werden.
Seit der Westen Sanktionen verhängt hat, vollzieht der Kreml eine wirtschaftspolitische Hinwendung nach Südostasien. Insbesondere russische Waffen und Impfstoffe sind dort sehr beliebt.
Aktuelle Probleme zwischen Deutschland und Russland kann man auch durch das Prisma des 19. Jahrhunderts betrachten. Eine deutsch-russische Ausstellung in Moskau versucht den Brückenschlag in der Kulturpolitik.
Washington und Moskau beginnen nächste Woche einen „Dialog über strategische Stabilität“. Er soll die Grundlage bilden für künftige Maßnahmen zur Rüstungskontrolle und Risikoverminderung. Das klingt abstrakt, hat aber sehr reale Hintergründe.
Es muss nicht immer gegen Putin sein: Die Moskauer Galerie „Triumph“ zeigt, dass die russische Kunstszene mehr als politischen Aktionismus zu bieten hat.
Unter anderem soll die Wohnung der Leiterin von Radio Free Europe/Radio Liberty in Minsk durchsucht worden sein. Ein Journalist des Senders sei festgenommen worden, heißt es.
Vor allem ein Thema stellt die Beziehung mit der Ukraine auf die Probe: die Ostseepipeline Nord Stream 2. Für die Kanzlerin kommt es deshalb darauf an, einen Weg zu finden, der alle halbwegs beruhigt – auch den amerikanischen Präsidenten.
Joe Biden verteidigt den plötzlichen Abzug vom wichtigsten Stützpunkt Bagram und verweist auf die Sicherheitslage. Solche Geschichten wecken Erinnerungen.
Der UN-Sicherheitsrat stellt Zugang zu Gebieten sicher, die von den Rebellen kontrolliert werden. Russland wollte das zunächst unterbinden.
Die Lage an der Grenze zu Turkmenistan und Usbekistan ist angespannt: Von Gefechten wird berichtet, afghanische Soldaten fliehen. Die Taliban wollen nun 85 Prozent des Landes kontrollieren.
Nach einem Flugzeugabsturz in Russland sind inzwischen die meisten der Leichen geborgen worden. Der Flughafen Palana lag russischen Medienberichten zufolge zur Unglückszeit im Nebel.
Sein Film „Moskau glaubt den Tränen nicht“ wurde ein Welterfolg des sowjetischen Kinos und gewann 1980 den Oscar. Jetzt ist der Regisseur Wladimir Menschow der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.
Besonders stark betroffen ist unter anderem der EM-Austragungsort Sankt Petersburg. Auch in Großbritannien und Spanien schießt die Zahl der Neuinfektionen in die Höhe.
Polarisierte Gesellschaften +++ Chrupalla in Moskau +++ Die Geschichte des Regenbogens +++ Oper und Literatur +++ Neue Donald Duck-Edition +++ Hans Maier +++ Sahra Wagenknecht
Das Goethe-Institut und der Deutsche Akademische Auslandsdienst beenden ihre Arbeit in Belarus. In Berlin spricht man von einem Schritt, der Belarus international weiter isolieren werde.
Recherchen von Bellingcat zeigen: Der russische Geheimdienst FSB verübte mehrere Giftanschläge. Mindestens drei davon endeten tödlich.
Die Gründung fand in Wirklichkeit zwar erst Ende Juli statt. Aber das hält Chinas Staatspartei nicht davon ab, sich schon jetzt für 100 Jahre ihres Bestehens zu feiern. Am Anfang brauchte sie ausländische Hilfe.
Russische Kampfflugzeuge sollen Scheinangriffe auf eine niederländische Fregatte im Schwarzen Meer geflogen haben. Die Niederlande protestieren. Moskau sagt, die Flugzeuge seien in „sicherer Entfernung“ vorbeigeflogen.
Moskau behauptet, bei dem Vorfall im Schwarzen Meer alle internationalen Regeln respektiert zu haben. Das niederländische Militär sieht das anders.