Deutsche Unternehmen auf Kuschelkurs in Russland
Russlands Präsident versucht die Politik während des Wirtschaftsgipfels ruhen zu lassen. Am Ende kann er sich den ein oder anderen Kommentar in Richtung EU nicht verkneifen.
Russlands Präsident versucht die Politik während des Wirtschaftsgipfels ruhen zu lassen. Am Ende kann er sich den ein oder anderen Kommentar in Richtung EU nicht verkneifen.
Auch wenn Simone Biles sich ärgert: Der Weltverband der Turner will keinen Anreiz für halsbrecherische Risiken geben. Schon einmal wurde eine sowjetische Turnerin zum Opfer der Goldgier – ihr Schicksal bleibt eine Warnung.
Die Kremlkritiker Andrej Piwowarow und Dmitrij Gudkow wollten im Herbst zur Parlamentswahl in Russland antreten. Die Staatsmacht reagiert mit Festnahmen. Die Furcht vor weiterer Repression wächst.
Das belarussische Staatsfernsehen strahlte Ausschnitte aus einer Vernehmung des aus einem Ryanair-Flugzeug entführten Regimekritikers aus. Seine Aussagen dürften unter Zwang entstanden sein.
Wegen eines schwelenden Konflikts mussten Flüge zwischen Deutschland und Russland ausfallen. Für den Juni wurden die Genehmigungen nun von beiden Seiten erteilt.
Waffen für die Ukraine? Das will gut überlegt sein. Das gilt aber auch für Worte, die für den Kreml nur wie ein Säuseln klingen. Und für Kiew nach Verhöhnung.
Spezialisten des Überlebens und der Anpassung: Das Museum für Russischen Impressionismus zeigt Gemälde, die sowjetische Privatsammler unter persönlichem Risiko zusammengetragen haben.
Sanktionen gegen Russland verunsichern immer öfter Anleger am russischen Markt. Relativ entspannt blicken sie jedoch auf das Juni-Treffen von Biden und Putin.
Die russische Frau muss sich neben der Arbeit um Kinder und Haushalt kümmern und noch dazu immer perfekt aussehen. Nie stand es um die Gleichberechtigung in Russland so schlecht.
Die EU berät über harte Sanktionen gegen das Regime von Lukaschenko. Sie trifft damit wunde Punkte – und erhöht den Einfluss Moskaus.
Steht hinter der erzwungenen Landung von Flug FR4978 in Minsk auch ein Plan des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Bislang spricht vieles dagegen.
Der EU-Außenbeauftragte will von Moskau wissen, weshalb Air France und Austrian Airlines keine Genehmigungen für Flüge erhalten haben, die Belarus umgehen sollen. Den Verdacht, dass das politische Gründe hat, weist Russland zurück.
In Tschetschenien ist es um Menschenrechte schlecht bestellt. Dennoch kommt es zu Auslieferungen aus Deutschland. In einem aktuellen Fall ist nun ein Gericht eingeschritten.
Moskau verbietet drei deutschen Organisationen die Betätigung in Russland. Damit ist der Petersburger Dialog der Zivilgesellschaft stark gefährdet. Manche der beteiligten Akteure sprechen schon von seinem Ende.
Nach Habecks Tabubruch stellen auch die Grünen wieder klar: Die Friedhofsruhe im Osten der Ukraine hat niemand zu stören. Jedenfalls nicht von Berlin aus.
Mehrere Influencer erhalten ein mysteriöses Angebot: Sie sollen auf angeblich hohe Todeszahlen des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer hinweisen. Die Spur des Absenders führt nach Moskau.
Die mit Roman Protassewitsch am Sonntag festgesetzte Russin Sofija Sapega ist jetzt ebenfalls in einem Video vorgeführt worden. Die Aufnahme dauert knapp eine halbe Minute.
Deutsche Politiker sind empört über die erzwungene Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk. Außenexperte Norbert Röttgen und der Europapolitiker Manfred Weber glauben, dass Moskau beteiligt war.
Vor einem Hotel in Riga wurde die belarussische Staatsflagge gegen die Fahne der Opposition ausgetauscht. Das Lukaschenko-Regime ist empört und weist alle lettischen Diplomaten aus.
Angela Merkel nennt nach der „Flugzeug-Entführung“ die belarussischen Erklärungen unglaubwürdig. Im Europäischen Rat werden schnell weitere Sanktionen gegen das Land verhängt.
Auch nach der erzwungenen Landung des Ryanair-Flugzeuges kommen keine kritischen Kommentare von deutschen Unternehmen. Das könnte auch daran liegen, dass die Bundesrepublik ein wichtiger Handelspartner von Belarus ist.
Andrej Sacharow, Friedensnobelpreisträger und Atomphysiker, war der vielleicht wichtigste Dissident der Sowjetunion. Dieses Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden.
Er war eine der wichtigsten Stimmen der Rechtstaatlichkeit in Russland, dabei lag seine größte Expertise in der Wissenschaft. Beobachtungen von der Hundertjahrfeier zu Ehren Andrej Sacharows.
Er wanderte von Berlin bis Moskau, von Kanada bis zur Golfküste. Auch als leitender Redakteur bei Springers „Welt“ ist ihm geglückt, immer wieder aufbrechen zu können: An diesem Donnerstag wird Wolfgang Büscher siebzig.
Mit Tut.by hat Alexandr Lukaschenko das wichtigste unabhängige Medium von Belarus blockiert. Seine Wut darauf war in dem Maße gewachsen, in dem die Protestbewegung immer mehr Zulauf erhielt.
Die junge Eisbärin Hertha aus dem Berliner Tierpark ist das Ergebnis einer unwissentlichen Inzucht. Der Eisbärenmutter Tonja waren im Zoo Moskau nach ihrer Geburt 2009 falsche Papiere zugeordnet worden.
Der Kriegsfilm „Dewjatajew“ von Timur Bekmanbetow verarbeitet ein echtes russisches Heldenleben. Der Film wurde mit logistischer Unterstützung des Verteidigungsministeriums produziert. Das Finale tadeln selbst russische Patrioten.
Russlands Justiz ist bekannt für Menschenrechtsverletzungen, trotzdem liefert Deutschland weiterhin Strafverfolgte aus. Die Begründungen des Auswärtigen Amts halten der Realität kaum stand.
Mit der Erderwärmung wird die Arktis immer besser erreichbar. Russland hat bereits in Technologien zu ihrer Erschließung investiert. Jetzt wurde Außenminister Lawrow deutlich.
Gab es neben der Sowjetunion nicht noch andere Mächte, die den Krieg gegen Hitlers Deutschland gewonnen haben? Wenn es nach Wladimir Putin geht, nein. Der Präsident dekretiert eine neue Lesart der Geschichte.
Wer in Moskau demonstriert, wird oft erst später festgenommen. Mit der Gesichtserkennungs-App des Start-ups NtechLab kontrollieren die Behörden alle. Denn niemand darf sich sicher fühlen, selbst Wochen, Monate und sogar Jahre nach den Protestaktionen.
Über zwölf Jahre versorgte ein US-Soldat Moskau mit Informationen über seine Einheiten. Der Elitesoldat war auch in Deutschland stationiert.
Moskau hat die angekündigte Liste der „unfreundlichen Staaten“ veröffentlicht. Auf ihr stehen die Vereinigten Staaten und Tschechien. Deren Botschaften dürfen nun keine oder nur noch wenige Ortskräfte beschäftigten.
Im Donbass wird fast täglich geschossen, um die Krim aber ist es ruhig. Welche Ziele Russland hier verfolgt, verrät ein Blick auf das Asowsche Meer. Eine Reise im Süden der Ukraine.
Mindestens sieben Schüler und eine Lehrerin sind am Dienstagmorgen in einer russischen Schule mit einer Schusswaffe getötet worden. Mehrere Schüler sollen versucht haben, sich durch Sprünge aus Fenstern in Sicherheit zu bringen.
Putin hat eine Liste „unfreundlicher Staaten“ in Auftrag gegeben, deren Botschaften Moskau einschränken könnte. Die EU will sich von den Provokationen nicht spalten lassen. Doch was kann sie tun?