Russische Truppen in Tschassiw Jar
Russland will die strategisch wichtige Kleinstadt erobert haben. Unabhängige Analysen legen zumindest die weitgehende Kontrolle durch Moskau nahe.
Russland will die strategisch wichtige Kleinstadt erobert haben. Unabhängige Analysen legen zumindest die weitgehende Kontrolle durch Moskau nahe.
Biennale an der Wolga: Russlands Museen werden zensiert, zeigen aber aktuelle ökologische Kunst, und der Sohn von Alexander Dugin kultiviert im Moskauer Wosnessenski-Zentrum eine „dunkle“ Ästhetik.
Der Osteuropa-Kenner Karl Schlögel wird mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aber welche seiner Werke sollte man unbedingt lesen? Hier ein paar Vorschläge.
Die hohen Rüstungsausgaben der Sowjetunion gelten als ein Grund für ihren Zusammenbruch. Könnte ein ähnliches Szenario auch für den Kreml gefährlich werden?
Ein Chinese wird arbeitslos und braucht Geld. Dann sieht er eine Anzeige: für Russland als Söldner in die Ukraine ziehen. Schnell bucht er einen Flug nach Moskau.
Peking hat einen neuen Sonderbeauftragten für die Ukraine. Von ihm ist aber nichts zu sehen und zu hören. Das hat Methode.
Brüssel und Peking feiern heute 50 Jahre diplomatische Beziehungen. Dabei wird der Umgang mit dem Freund Moskaus immer rauer. Die Europäer müssen einen Weg finden, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde in Schach zu halten, wenn sie ihr Herz nicht gewinnen können.
Seit dem Kalten Krieg üben die Vereinigten Staaten und Europa ökonomischen Druck auf Moskau aus. Ziele und Methoden haben sich verändert. Und längst nicht alle Embargos waren erfolgreich, wie der geschichtliche Überblick zeigt.
Trotz der Zolldrohungen von Donald Trump wollen die Inder vom Billig-Öl aus Russland nicht lassen. Der Streit um Sekundärsanktionen aus Washington und Brüssel spitzt sich zu.
Wir blicken mit dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady auf die Lage in der Ukraine und hören von seinen Eindrücken an der Front. Er sieht eine deutliche Drohnenüberlegenheit Russlands, die den Krieg entscheidend verändern könnte.
Der Kreml will mit Trump nicht über die Ukraine reden. Für Moskau ist an Trumps Politik vor allem die Disruption im westlichen Bündnis interessant.
Russland setzt seine Angriffe auf die Ukraine unvermindert fort. Kiews Verbündete beschließen, die Ukraine mit so vielen Waffen wie möglich zu versorgen.
Am Moskauer Bolschoi Theater dirigiert Valery Gergiev eine Neuinszenierung von Prokofjews Bürgerkriegsoper „Semjon Kotko“. Sie stellt offensiv Bezüge zum Ukrainekrieg her. Italien sagte inzwischen einen Gergiev-Auftritt ab.
Unfreiwillige Kenntnis des Bösen: Ismail Kadares würdiges Abschiedswerk „Der Anruf“ ist ein erzählender Essay über das Schreiben in einer Diktatur.
Welche Lehren bringt das ganze Leid? Junge Menschen in Armenien versuchen zu verstehen, wie der Krieg Teil ihres persönlichen Lebens geworden ist.
Der frühere SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck hat über Jahre Geheimgespräche mit Russland geführt. Zugleich bereitete Wladimir Putin einen Gasdeal zulasten der Ukraine vor.
Die EU senkt den Preisdeckel für russisches Rohöl, verbietet den Import raffinierter Produkte aus Drittstaaten und listet mehr als 100 weitere Schiffe der Schattenflotte. Möglich wurde das durch das Einlenken der Slowakei.
Die Regierung möchte die Bundeswehr mit dem amerikanischen Raketensystem Typhon verstärken. Welchem Zweck soll es dienen?
Erst stellte der US-Präsident Selenskyj bloß und suchte Putins Nähe. Nun will Trump der Ukraine „massiv“ Waffen liefern. Und Sanktionen gegen Moskau – zumindest notfalls.
Trump hat Putin 50 Tage Zeit gegeben, um einem Ukraine-Deal zuzustimmen. Der Aggressor würde nicht mit leeren Händen vom Schlachtfeld gehen.
Erst stellte Trump Selenskyj bloß und suchte Putins Nähe. Nun will Trump der Ukraine „massiv“ Waffen liefern. Wie kam es zu dem Wandel – und was ist der Preis dafür?
Dass der russische Außenminister in Nordkorea dessen Nuklearprogramm ausdrücklich lobt, zeigt, wie viel zwischen Moskau und dem Westen steht.
Russlands Außenminister Lawrow äußert in Nordkorea Verständnis für das Atomprogramm des Regimes. Im Gegenzug verspricht Kim weitere Munition und Soldaten.
Donald Trump scheint Moskau gegenüber härter vorgehen zu wollen. Offiziell sieht der Kreml das gelassen. Doch vor heimischem Publikum wird der Amerikaner verflucht. Auch, um Hoffnungen zu zerstreuen.
Moskau feiert durch den Sommer. Auf den Straßen fahren trotz Sanktionen neue Mercedes-Geländewagen. Nur die Plakate der Armee und die Männer vor dem Rekrutierungszentrum erinnern an den Krieg.
Der U-Ausschuss zur moskaufreundlichen Klimastiftung möchte Gerhard Schröder unbedingt vernehmen. Zur Not in Hannover – mit Pausen zum Spazierengehen. Der Altkanzler sieht sich dazu nicht in der Lage.
70.000 Zuschauer, 990 Chöre, 30.000 Sänger – Estland ist wieder im Liederrausch. Während der „Singenden Revolution“ löste sich das Land gewaltfrei von der Sowjetunion – nun will es neuen Bedrohungen trotzen.
Wladimir Putin telefoniert mit Donald Trump, gibt sich charmant – und dann gibt es den schwersten Luftangriff auf die Ukraine seit Kriegsbeginn. Das Vorgehen Moskaus hat Methode.
Russland und die Ukraine haben nach Angaben aus Moskau wieder Gefangene ausgetauscht. Das Verteidigungsministerium lässt offen, um wie viele Gefangene es geht.
Als erstes Land überhaupt erkennt Russland die Taliban-Regierung an. Trotz der radikalen und frauenfeindlichen Politik der Islamisten ist die Normalisierung aber schon lang im Gange.
Der Tschetschenenherrscher Ramsan Kadyrow baut seinen erst 17 Jahre alten Sohn Adam als Nachfolger auf. Dazu diente auch eine pompös inszenierte Hochzeit.
Kurz nach einem Telefonat zwischen Wladimier Putin und Donald Trump greift Russland die Ukraine massiv mit Drohnen und Raketen an. Nach Angaben Kiews ist es einer der größten Angriffe seit Kriegsbeginn.
Als erstes Land weltweit hat Russland die bisher weitgehend isolierte Taliban-Regierung in Afghanistan anerkannt. Moskau und Kabul wollen nun stärker zusammenarbeiten.
Die jüngste Zuspitzung im Verhältnis zwischen Russland und Aserbaidschan zeigt, wie schlecht es um Moskaus Bündnisse steht. Dabei haben die Machthaber beider Länder lange gute Beziehungen gepflegt.
In Gesprächen über einen Frieden für die Ukraine war Kiew immer in einer schwächeren Position als Moskau. Donald Trumps Politik hat dieses Ungleichgewicht noch verstärkt.
Der slowakische Ministerpräsident will Punkte beim antiwestlichen Teil seiner Anhänger machen. Mit seinem Verhalten bestärkt er Moskau im Glauben, dem Westen überlegen zu sein.