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Im Konflikt um die Ukraine fordert die Türkei mehr Unterstützung für Kiew. Dennoch pflegt Erdogan seine Verbindungen nach Moskau. Diese Widersprüche spiegeln sich auch im Verhältnis zu den NATO-Verbündeten.
In der Schweiz sprechen Unterhändler aus Russland und den USA über die Ukraine. Beide Seiten dämpfen aber die Erwartungen. Und dann ist da auch noch ein Thema, das gar nicht auf der Tagesordnung steht.
Die Verhandlungen in Genf werden zeigen, ob Wladimir Putin sich durch ein Scheitern der Diplomatie freie Hand für Aktionen anderer Art verschaffen will. Über einen Aspekt wird in Deutschland zu wenig gesprochen.
Vor den Gesprächen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten in Genf zeigt Moskau sich unnachgiebig. Der amerikanische Außenminister Blinken ruft zur Deeskalation auf.
Vor den Gesprächen mit amerikanischen Vertretern in Genf hat der stellvertretende russische Außenminister abermals eine Garantie gefordert, dass die NATO nicht erweitert wird. Er machte auch klar, worüber Moskau nicht reden will.
„Hau ab, alter Mann!“: In Kasachstan lässt Präsident Tokajew auf Aufständische schießen. Russland soll ihm jetzt helfen. Denn Putin will verhindern, dass das Land Teil des postsowjetischen Revoltenbogens wird.
Am Mittwoch kommen die NATO-Staaten erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder mit dem Kreml zusammen. In den großen Linien stimmen sie überein, doch es gibt einige Unwägbarkeiten. Auch im Hinblick auf die Ukraine.
Erste russische Soldaten sind am Donnerstagabend in Almaty eingetroffen. Indes kam es in der Stadt wieder zu neuer Gewalt. Deutschland mahnt zum Dialog.
Zwanzig Jahre lang hatte das von Russland geführte Militärbündnis ODKB kaum praktische Bedeutung. Nun wirkt es an der Niederschlagung des Aufruhrs in Kasachstan mit.
Olaf Scholz gehört nicht zu den Russland-Freunden in der SPD. Doch mit den Grünen hat er Differenzen – etwa wenn es um Nord Stream 2 geht. Einen Neustart mit Putin will der Bundeskanzler aber nicht.
Kasachstans Präsident Tokajew bittet das von Moskau dominierte Verteidigungsbündnis ODKB um militärische Hilfe. Die russischen Truppen im Land stellen einen markanten Bruch mit der bisherigen Linie dar.
Russland hat Memorial International verboten. Ein chinesisches Pendant dazu gibt es nicht. Stalin wie Mao sind für Peking unantastbar.
Die deutsche Außenministerin und ihr amerikanischer Amtskollege richten nach ihrem Treffen in Washington eine einheitliche Botschaft an Moskau. Die Gaspipeline Nord Stream 2 ist dabei für Blinken ein Faustpfand – in den Händen des Westens.
1972 in München wurden in München Olympische Spiele ausgetragen – die ersten in Deutschland seit 1936. Auch die 16 Jahre alte Hochspingerin Ulrike Meyfarth war am Start – und verließ das Stadion als jüngste Olympiasiegerin jemals. Hier erinnert sie sich an die Zeit vor fünfzig Jahren.
Der Antrittsbesuch von Annalena Baerbock in Washington ist nur eine Stippvisite. Statt wie üblich um deutsch-amerikanische Freundschaft oder um das Lieblingsthema der Außenministerin geht es vor allem um eines: Moskau.
Bis heute ist es das Ziel jedes Russen, eine Wohnung zu besitzen. Seit einigen Jahren können sich nicht weniger, sondern immer mehr Menschen Immobilien kaufen. Das hat Gründe.
Europa wird in den Gesprächen zwischen Russland und Amerika nur dann eine hörbare Stimme, wenn es versteht, dass es Moskau um mehr als nur um die Ukraine geht.
Das Grollen der Granaten beachten wir nicht: Über den Krieg in der Ostukraine und seine bizarren propagandistischen Fronten. Ein Gastbeitrag.
Mit beißendem Sarkasmus persiflieren russische Komiker Staatswillkür, Korruption und die Autoritätssehnsucht vieler Russen. Damit riskieren sie viel.
Nach der Nazi-Diktatur standen die Zeichen in Frankfurt auf Neuanfang. Der Wiederaufbau der Paulskirche stand bald im Mittelpunkt der politischen Entwicklungen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit.
In einem 50-minütigen Telefonat haben Joe Biden und Wladimir Putin sich gegenseitig gedroht und gleichzeitig Dialogbereitschaft signalisiert. Beide Staatsoberhäupter warnten vor einer Eskalation des Ukraine-Konflikts.
Am Abend wollen Wladimir Putin und Joe Biden in einem Telefonat über den Ukraine-Konflikt sprechen. Das Weiße Haus lässt zuvor wissen, was die Botschaft des amerikanischen Präsidenten sein wird.
Die Sorge in der Bundesregierung wegen des Verbots der russischen Menschenrechtsorganisation ist groß. Zudem pocht sie auf das Normandie-Format zur Lösung des Ukraine-Konflikts.
Um die Kernkraftwerke der Ukraine unabhängiger von Rohstoffen aus Russland zu machen, will Kiew die jährliche Förderung von Uran nahezu verdoppeln.
Russland verfügt die Auflösung von Memorial International. Der Kreml ist bemüht, das Ansehen der Menschenrechtsschützer zu beschädigen. Noch vor Jahresende scheint Putin möglichst viele Kritiker zum Schweigen bringen zu wollen.
Aus einem möglichen neuen Kalten Krieg will China als Sieger hervorgehen. Seit Jahrzehnten stellt man sich daher die Frage: Woran ist die Sowjetunion gescheitert?
Der Guide Michelin hat erstmals Restaurants in Moskau ausgezeichnet. Die Lokale symbolisieren den Wandel der feinen russischen Küche – und ein Neun-Gänge-Menü muss hier gar nicht viel kosten.
Für den 10. Januar planen amerikanische und russische Vertreter Gespräche zu den großen Konfliktfeldern Ukraine und Atomwaffen. Und das soll nur der erste Termin einer Reihe von Beratungen Moskaus mit internationalen Akteuren sein.
Das Pentagon reaktiviert eine Einheit in Hessen, die im Kalten Krieg Atomraketen kontrollierte. Was die Regierung in Washington jetzt mit ihr vorhat, ist unklar.
Sollten die Verhandlungen mit dem Westen scheitern, werde er hören, was seine Militärexperten vorschlagen, sagt Russlands Präsident Wladimir Putin. Die NATO gibt sich derweil dialogbereit.
Im Westen habe nach dem Ende des Kalten Krieges eine „triumphale Stimmung“ geherrscht, sagt der frühere sowjetische Präsident. Unter dieser Voraussetzung seien gleichberechtigte Beziehungen kaum möglich.
Bei OWD-Info gab es unabhängige Angaben über die Zahl von Festgenommenen bei Demonstrationen in Russland. Die Sperrung des Internetportals sei auf gerichtliche Anordnung erfolgt, heißt es aus der Medienaufsichtsbehörde.
Das russische Generalkonsulat in der Ukraine soll von einem Unbekannten mit einem Molotow-Cocktail beworfen worden sein. Das russische Außenministerium spricht von einem terroristischen Akt und bestellt ukrainische Diplomaten ein.
Google und der Facebook-Konzern Meta müssen in Russland Strafen zahlen. Es sind nicht die ersten, die den Konzernen dort auferlegt werden. Ihnen wird vorgeworfen, problematische Inhalte nicht konsequent zu löschen.
Russland wirft dem Westen vor, Nord Stream 2 als „Faustpfand“ gegenüber Moskau zu nutzen. Außenministerin Baerbock hatte ein Betriebsverbot für die Gaspipeline im Falle eines russischen Angriffs auf die Ukraine ins Spiel gebracht.