„Ein eigenwilliger politischer Geist“
Zahlreiche Politiker und Prominente aus dem Bereich von Kultur und Medien äußerten sich zum Tod von Günter Grass. FAZ.NET versammelt die wichtigsten Stimmen.
Zahlreiche Politiker und Prominente aus dem Bereich von Kultur und Medien äußerten sich zum Tod von Günter Grass. FAZ.NET versammelt die wichtigsten Stimmen.
Claus Peymann hat etwas zu sagen. Nicht nur, dass er sich selbst großartig findet, sondern vor allem, dass die Berliner Kulturverantwortlichen allesamt Käse sind. Im Visier seiner Wut: Kulturstaatssekretär Tim Renner.
Ob Kopftuchverbot oder Islamunterricht: Berlin ringt um eine neue Integrationspolitik und will mit den Muslimen einen Staatsvertrag schließen.
Nach dem Krieg verknüpften viele West-Berliner die Hoffnung mit dem Europa-Center auf wirtschaftlich bessere Zeiten. Vor 50 Jahren wurde es eröffnet. Es stand damals für den Aufbruch West-Berlins. Und heute?
In Berlin lebende Muslime lassen sich bislang meist in muslimischen Ländern beerdigen. Das liegt auch daran, dass es in der Hauptstadt zu wenig Platz auf muslimischen Friedhöfen gibt. Das soll sich ändern.
Weil immer mehr Menschen nach Berlin ziehen, steigen die Mieten. Um das Wohnen in der Hauptstadt so billig zu machen, wie es früher immer war, unterstützt der Senat große Neubauprojekte, die wiederum von Bürgerinitiativen bekämpft werden.
Für das Berliner Humboldt-Forum gibt es neue Pläne, die alte Planungslücken offenbaren. Die Stadt sollte sich endlich gezielt mit ihnen auseinandersetzen.
Den Berliner Flughafen beaufsichtigen? Das muss nicht unbedingt der Bürgermeister tun. So denkt Berlins neuer Verwaltungschef Michael Müller. Und will vielleicht noch diese Woche zurücktreten.
Mit der Parole „Multikulti ist gescheitert“ wurde Heinz Buschkowsky bundesweit bekannt. Nun kündigt der Neuköllner Bezirksbürgermeister seinen Rücktritt an – und plötzlich lieben alle ihren „Dorfschulzen“, der mehr street credibility genießt, als Sarrazin je hatte.
Mit seinen Thesen über gescheiterte Integration und Multi-Kulti-Politik wurde er bundesweit bekannt. Heinz Buschkowsky war 15 Jahre lang Bürgermeister von Berlin-Neukölln. Jetzt tritt er aus gesundheitlichen Gründen zurück.
Wann immer der neue Hauptstadtflughafen in Berlin eröffnet - so wie geplant wird er nicht funktionieren, warnt Geschäftsführer Mehdorn. Er will mit Zwischenlösungen gegensteuern. Aber das ist nicht alles.
Mit Michael Müller könnte Berlin lernen, die eigenen Angelegenheiten ernst zu nehmen. Der neue Regierende Bürgermeister steht für Sachkunde und Seriosität. Und das ist gut so.
Mangelnde Erfahrung wird man dem neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, nicht vorwerfen können. Dass er langweiliger als sein Vorgänger ist, vielleicht schon. Auf Müller warten alte Konflikte und neue Aufgaben.
Der SPD-Politiker Michael Müller tritt in Berlin die Nachfolge von Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister an. Er wurde mit 87 Stimmen gewählt - zwei mehr, als die schwarz-rote Koalition im Abgeordnetenhaus hat.
Brandenburgs Politiker prüfen, ob sie ihren Sitz im Kontrollgremium des Berliner Flughafens räumen, um externen Experten Platz zu machen. Am Dienstag wird das Kabinett über das Thema beraten.
Die Berliner SPD ist gar nicht so zwiespältig, wie sie sich oft darstellt. Das eindeutige Votum für Michael Müller als Regierenden Bürgermeister hat den linken Laborversuch des SPD-Vorsitzenden Jan Stöß spektakulär scheitern lassen.
Die Berliner SPD-Mitglieder wollen Bausenator Michael Müller als Regierenden Bürgermeister. Damit tritt ein alter Weggefährte in die Fußstapfen Klaus Wowereits. Müller gilt als Arbeiter. Beim Glamourfaktor muss er noch nachholen.
Der Berliner Bausenator Michael Müller hat sich im Mitgliedervotum um die Nachfolge als Regierender Bürgermeister von Berlin durchgesetzt. Das teilte die stellvertretende Landesvorsitzende Barbara Loth mit.
Michael Müller, Jan Stöß und Raed Saleh wollen nach dem Rücktritt Klaus Wowereits Regierender Bürgermeister Berlins werden. An diesem Samstag wird das Ergebnis des Mitgliedervotums bekanntgegeben.
Das Landgericht Frankfurt untersagt einem weiteren Fahrer des Taxi-Konkurrenten Uber die Arbeit. Hält er sich nicht daran, drohen bis zu 250.000 Euro Strafe. Weitere Verbote in anderen Städten dürften folgen.
Grabungen an der Klosterruine im Hanauer Ortsteil Wolfgang bringen neue Erkenntnisse über die Anlage – aber sie werfen auch neue Fragen auf.
Auch der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller, will Klaus Wowereit als Regierungschef nachfolgen. Er kandidiert beim SPD-Mitgliederentscheid in der Hauptstadt.
Für die Nachfolge von Klaus Wowereit stehen zwei Männer längst bereit: Raed Saleh und der Parteilinke Jan Stöß. Ein schwelender Streit kann nun ausgetragen werden.
Seinen Rückzug aus der Politik hat er lange hinausgezögert. Erst als das Murren in der Berliner SPD unüberhörbar wurde, verstand Klaus Wowereit die Signale. Seine Rücktrittsankündigung inszenierte Berlins Regierender wie immer - launig und selbstbewusst.
Es herrscht Hochbetrieb am Frankfurter Flughafen. Aber wegen eines hohen Krankenstandes müssen nun auch Verwaltungsangestellte Koffer mit wuchten. Der Grund: Ein Streit um die Dienstpläne.
In zwei Wochen stimmt Berlin über die Nutzung des Tempelhofer Feldes ab. Das Gelände des einstigen Flughafens ist die Essenz der Hauptstadt: viel Raum, viele Möglichkeiten. Aber Veränderungen bitte nicht vor der eigenen Haustür.
Wie lange Klaus Wowereit seinen Job noch machen kann, ist unklar – doch ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Hoffnungsvolle Kandidaten schießt die SPD ins Aus, sobald sie nur den Finger heben.
Boxen ist populär, und den Aufschwung, den die Sportart gerade erfährt, will Ulrich Bittner nutzen und die WBS zur Erfolgsmarke machen.
Ausgerechnet in Berlin, wo sie seit langem regiert, kommt die SPD in diesem Wahlkampf nicht in Schwung. Das liegt nicht an Steinbrück - sondern an Wowereit, der Stadt und der hiesigen Partei.
Während die Anleger um die Anleihen von Windreich bangen, will der Immobilienentwickler Eyemaxx seine dritte Anleihe unterbringen - diesmal mit Inflationsschutz.
Klaus Wowereit darf Regierender Bürgermeister von Berlin bleiben. Das Misstrauensvotum gegen ihn ist nicht gescheitert, weil die Abgeordneten der rot-schwarzen Koalition so begeistert von ihm wären. Doch die SPD hat keinen Nachfolger zur Hand. Und die CDU fürchtet, in der Opposition zu landen.
Noch gibt es sie. Sechs Portraits von Maßarbeitern aus Deutschland. Im letzten Teil: Jürgen Ern, der nach Stationen in Frankfurt, Paris, London und Zürich jetzt in Düsseldorf Maß nimmt.
Der Handball-Aufschwung der HSG hängt eng mit der Person des Trainers zusammen. Drei Spiele bringen drei Siege.
In Berlin haben Rentner eine Villa besetzt. Sie protestieren damit gegen die Mietpreise in der Hauptstadt. Steigen die Kosten im einstiegen Mieterparadies weiter, können sich Geringverdiener bald keine Wohnung mehr leisten.
Obwohl das vergangene Jahrzehnt für die Berliner SPD erfolgreich war, wurde der Vorsitzende Michael Müller abgewählt. Manche befürchten, der Nachfolger Jan Stöß könnte Unordnung stiften.
Jan Stöß ist neuer Vorsitzender der Berliner Sozialdemokraten. Der Sprecher der Berliner SPD-Linken setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen den bisherigen Landesvorsitzenden Michael Müller durch.