Söder einstimmig nominiert
Der bayerische Ministerpräsident bekommt in der Vorstandssitzung seiner Partei viel Applaus und soll nach dem Willen der Funktionäre seinen Posten behalten. Namhafte CSU-Politiker raten ihm gar zu einer Machterweiterung.
Der bayerische Ministerpräsident bekommt in der Vorstandssitzung seiner Partei viel Applaus und soll nach dem Willen der Funktionäre seinen Posten behalten. Namhafte CSU-Politiker raten ihm gar zu einer Machterweiterung.
Im Fernsehen hören wir am Wahlabend andauernd: Das ist ein „historisches“ Ereignis! Doch wie lautet das Ergebnis überhaupt? Das wird bei ARD und ZDF nicht wirklich klar.
Die Parteien der großen Koalition scheinen das Ergebnis der Bayernwahl unterschiedlich zu verarbeiten. Während die Union Ruhe haben möchte, ist die SPD zumindest zu Diskussionen bereit – intern und mit den Koalitionspartnern.
In der Sache zu weich, im Ton zu harsch? Der frühere Innenminister und CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich macht die Flüchtlingspolitik seiner Partei mitverantwortlich für die Wahlschlappe – aber nicht nur.
Im Fernsehen hören wir am Wahlabend andauernd: Das ist ein „historisches“ Ereignis! Doch wie lautet das Ergebnis überhaupt? Das kommt bei ARD und ZDF nicht wirklich heraus.
Die Suche nach den Schuldigen hat begonnen: Bei der Wahl in Bayern stürzen die Sozialdemokraten unter 10 Prozent, entsprechend verärgert regiert SPD-Chefin Nahles. Auch in der Union werden Konsequenzen gefordert.
Die bayerische Politik war immer besonders – und so wird es auch bleiben. Wenn auch anders, als es den Protagonisten recht sein kann.
Noch wollen viele in der CDU die Hessen-Wahl abwarten. Aber Wolfgang Schäuble spricht offen aus, was der Union bevorsteht: Eine Debatte über die Zukunft von Angela Merkel.
Nach dem schwächsten Wahlergebnis der CSU seit Jahrzehnten in Bayern wird die Forderung nach Konsequenzen immer lauter. Der frühere Parteichef Erwin Huber äußert sich im F.A.Z.-Videointerview positiv über Markus Söder – nicht aber über Horst Seehofer.
Bei der Landtagswahl in Bayern hat die CSU ihre absolute Mehrheit verloren. Ministerpräsident Markus Söder sieht dennoch einen „klaren Regierungsauftrag“.
Für die einen schrumpft die CSU auf Normalmaß, für die anderen ist die Schlappe der Christsozialen schlichtweg eine „Katastrophe“. Der großen Koalition in Berlin und Bundeskanzlerin Merkel dürften unangenehme Wochen bevorstehen.
Das prophezeite Wahldebakel für die CSU ist eingetreten: Sie stürzt ebenso wie die SPD ab und verliert die absolute Mehrheit. Die Grünen werden zweitstärkste Kraft – und die AfD erzielt ein zweistelliges Ergebnis.
In München lag die Beteiligung laut Wahlamt bis 12.00 Uhr bei 41,1 Prozent, das waren 3,3 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rief bei seiner Stimmabgabe in Nürnberg die Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Heute wählt Bayern einen neuen Landtag – und könnte damit auch in Berlin für Turbulenzen sorgen. FAZ.NET hält Sie während der spannenden Stunden auf dem Laufenden. Unser Programm.
In der bayerischen AfD rumort es – doch die Entscheidung im Machtkampf wurde auf die Zeit nach der Wahl verschoben.
Hat der Souverän die Orientierung verloren oder die CSU die Bodenhaftung? Bei der Landtagswahl steht für den Freistaat mehr auf dem Spiel als der Bedeutungsverlust einer Staatspartei. Denn Bayern ist längst nicht mehr das, was es nie war.
Nach ihrem jüngsten Streit über eine Mitverantwortung der Bundespolitik an den schlechten Umfragewerten bezeichnen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und CSU-Chef Horst Seehofer die bayerische Landtagswahl als eine landespolitische Abstimmung.
Der CSU droht am Sonntag ein Desaster. Gibt es danach ein „Gemetzel“, dem auch die Kanzlerin zum Opfer fallen könnte? Spätestens nach der Hessen-Wahl kommt für die CDU-Vorsitzende die Abrechnung.
Kurz vor der Landtagswahl gibt Markus Söder zu, dass die „Rolle des Landesvaters nicht so einfach“ sei. Von einer möglichen Koalitionsoption nimmt der bayerische Ministerpräsident noch einmal Abstand.
Der Wahlkampf im Freistaat hatte kein zentrales Thema. Inhalte spielten nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wurde mit harten Bandagen gekämpft. Das hat mehrere Gründe.
Markus Söder reichte es im Wahlkampf nicht, als glaubwürdig wahrgenommen zu werden – er wollte ein Glaubwürdigkeitsprotz sein. Büßt der von Kontrolle Besessene dafür am Sonntag?
Egal, wie die Landtagswahl in Bayern ausgeht, sie ist für die Bundesrepublik ein einschneidendes Ergebnis, sagt Jasper von Altenbockum. Warum die Probleme hausgemacht sind und Markus Söder überdreht hat, erklärt der verantwortliche Redakteur für Innenpolitik im Videokommentar.
Der Wahlkampf in Bayern geht ins Finale, und der bayerische Ministerpräsident holt sich lieber Unterstützung aus Österreich als aus Berlin. Was sonst noch wichtig ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Als wäre nichts gewesen: Markus Söder präsentiert sich in einer Fragesendung im BR als nachdenklicher Landesvater, der versöhnt statt zu spalten. Er verknüpft das Schicksal der CSU mit dem Schicksal Bayerns.
Rechtzeitig zu den Landtagswahlen belegt eine Studie: Wer Brille trägt und markante Gesichtszüge hat, ist der überzeugendere Politiker. Was aber sagt das über den Wert der Brille in Krisenzeiten? Eine Glosse.
Die CSU kann von der guten wirtschaftlichen Lage im Freistaat kaum profitieren. Doch sollte sie nach der Wahl am Sonntag auf die Grünen als Koalitionspartner angewiesen sein, muss das für die Wirtschaft trotzdem nicht schlecht sein.
„Lieber Markus“, „lieber Horst“: Bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt in Ingolstadt loben Markus Söder und Horst Seehofer einander über den grünen Klee. Und Söder zeigt, dass auch er den Super-Gau nicht mehr für völlig ausgeschlossen hält.
Bayern will mit einer neuen Initiative mehr Fachkräfte anlocken. Im Blick hat man vor allem lokales Potenzial: Frauen, Alte und Arbeitslose. Aber auch im Ausland sucht man nach Fachkräften.
Bei einem Wahlkampfauftritt in Ingolstadt übt sich die CSU-Spitze in Geschlossenheit. Doch hinter den Kulissen brodelt es in der Partei. Die wechselseitige Abneigung zwischen Horst Seehofer und Markus Söder dürfte einen neuen Höhepunkt erreicht haben.
Hätte die CSU früher nach Baden-Württemberg geschaut, sie hätte dort einiges über den Aufstieg der Grünen lernen können. Doch die Lust auf eine mögliche schwarz-grüne Koalition hält sich sehr in Grenzen.
Der CSU-Ministerpräsident von Bayern Markus Söder lobt seine Politik. Sein Bundesland sei das finanziell stärkste und unterstütze regelmäßig die anderen Bundesländer – ohne, dass diese angemessen dankbar seien.
Die Umfragewerte der Christsozialen vor der Landtagswahl sind historisch niedrig. Markus Söder versucht auch daher, im Wahlkampf ganz verschiedene Register zu ziehen.
Bayern geht es gut. Wirtschaft ist im Programm der CSU deshalb nur noch eine Randerscheinung. Naturparks sind wichtiger als Arbeitsplätze.
In der CSU wird sich schon munter die Verantwortung für die drohende Wahlschlappe zugeschoben. Die Schwesterpartei steht derweil vor einer Doppelpass-Debatte. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
In der CSU brodelt es, diese Woche entlud sich der Zorn über Horst Seehofer im Parteivorstand. Und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder trifft schon ganz eigene Vorkehrungen.
Die absolute Mehrheit für die CSU sei trotz schlechter Umfragewerte weiterhin möglich, so Horst Seehofer. Auch nach einer möglichen Wahlschlappe werde er weitermachen, so der Parteivorsitzende.