Cissoko stellt neues Kabinett vor
In Mali hat der neue Ministerpräsident Cissoko sein Kabinett vorgestellt. Die Armee ist darin sehr großzügig vertreten.
In Mali hat der neue Ministerpräsident Cissoko sein Kabinett vorgestellt. Die Armee ist darin sehr großzügig vertreten.
Nach seiner Festnahme durch das Militär ist Malis Ministerpräsident Modibo Diarra von seinem Amt zurückgetreten. Diarra hatte sich für ein Eingreifen in Nordmali ausgesprochen.
Die Kämpfer in Mali hält er für gefährlich, dem Regime in Syrien sagt er im Gespräch mit der F.A.S. das Ende voraus. BND-Chef Gerhard Schindler sieht immer mehr Aufgaben für den deutschen Auslandsgeheimdienst. Seine Agenten lobt er für ihren gefährlichen Job.
Der Präsident des Tschad hat die Planung für einen Einsatz in Mali kritisiert. Es herrsche diesbezüglich „totale Verwirrung“, sagte Idriss Deby nach einem Gespräch im Pariser Elysée-Palast.
Im westafrikanischen Burkina Faso haben Vertreter der malischen Regierung und zwei Rebellengruppen erste direkte Gespräche miteinander geführt.
UN-Generalsekretär Ban hat einer Militärmission der Afrikanischen Union Unterstützung zugesagt - zahlen dafür aber sollen andere.
Im Westen Malis haben bewaffnete Männer einen Franzosen entführt. Präsident Hollande bestätigte die Geiselnahme.
Die westafrikanischen Staatschefs haben eine internationale Intervention im Krisenland Mali beschlossen. 3300 Soldaten sollen nach dem dortigen Militärputsch für mehr Sicherheit sorgen.
Die Bundeswehr trainiert Somalier für den Guerillakampf. Ob die Männer später auf der richtigen Seite stehen, weiß niemand. Trotzdem könnte der Einsatz zum Vorbild für eine Ausbildungsmission in Mali werden.
Während seines Mali-Besuchs ist der Außenminister um vorsichtige Töne bemüht. Der Einsatz dort soll nicht an den in Afghanistan erinnern - also an einen langen Kampfeinsatz und vermessene Ziele.
Deutschland will zur Lösung des Konflikts mit Islamisten in Mali beitragen. Wie ist aber noch unklar. Westerwelle verspricht bei einem Kurzbesuch Hilfe - aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Die EU-Mission in Mali soll etwa 200 Militärausbilder umfassen. Auf das Schlachtfeld sollen diese nicht ziehen. Der algerische Präsident Bouteflika ist skeptisch gegenüber einer Intervention.
Außenminister Westerwelle mahnt zu Besonnenheit in der Diskussion über einen Bundeswehreinsatz in dem afrikanischen Land. Zuerst müsse Klarheit über die Ziele gewonnen werden.
Die Herausbildung einer Operationsbasis für den maghrebinischen Ableger von Al Qaida wäre eine Gefahr für Europa. Um das zu verhindern, brauchen die afrikanischen Streitkräfte Unterstützung. Mehr ist nicht geplant, mehr darf es auch nicht werden.
Der Bundestag bereitet sich auf ein Mali-Mandat vor. Dabei sollen Lehren aus dem vor elf Jahren mit viel Idealismus begonnenen Afghanistan-Einsatz gezogen werden.
Idriss Déby regiert Tschad seit mehr als zwanzig Jahren mit harter Hand. Seit ein Militäreinsatz gegen Islamisten in Mali näher rückt, ist er aus westlicher Sicht wichtiger denn je.
Frankreich treibt eine Intervention in Mali voran, will sich aber im Hintergrund halten. Die Erwartungen an Berlin sind groß.
Die Bundeswehr wird die malischen Regierungstruppen im Kampf gegen Islamisten unterstützen. Das kündigte Bundeskanzlerin Merkel auf der Bundeswehrtagung in Strausberg an. Deutschland werde Mali Ausbildungshilfe, technische und finanzielle Unterstützung gewähren, „wenn die Voraussetzungen geklärt sind“.
Die EU würde sich mit einer militärischen Ausbildungsmission an einer internationalen Intervention in Mali beteiligen. Außenminister Westerwelle ließ offen, ob die Bundeswehr für eine Mission bereit stünde.
Islamistische Terroristen wollen Frankreich dafür bestrafen, dass es eine Militärintervention in Mali befürwortet. Ein Islamistenführer sprach Morddrohungen gegen französische Geiseln und Präsident Hollande aus.
Der UN-Sicherheitsrat hat eine Militäroffensive gegen islamistische Aufständische im Norden des Landes genehmigt. In der Resolution wird die Entsendung von Truppen unter der Führung afrikanischer Staaten genehmigt.
Der ehemalige italienische Ministerpräsident Prodi ist zum UN-Sondergesandten für die Sahel-Zone ernannt worden. Frankreich forderte die UN auf, sich an der Planung eines Militäreinsatzes in Mali zu beteiligen.
Washington will eine Militäraktion gegen islamistische Rebellen mittragen. Deutschland und Frankreich lehnen die Entsendung eigener Truppen ab, stellten aber Finanzhilfen in Aussicht.
Die amerikanische Regierung macht „Al Qaida im islamischen Maghreb“ für den Angriff auf das amerikanische Konsulat in Benghasi verantwortlich, bei dem der Botschafter Stevens und drei weitere Amerikaner getötet wurden. Das sagte Außenministerin Clinton in New York.
Malische Soldaten haben an einer Straßensperre 16 Menschen erschossen. Unklar blieb zunächst, ob es sich dabei um islamistische Terroristen oder gewaltfreie Mitglieder einer muslimischen Sekte handelte.
Al Qaida verlegt seine Aktivitäten mehr und mehr nach Somalia und Mali. Der Westen empfiehlt den Afrikanern, das Problem selbst zu lösen. Ganz so, als wären diese das Ziel der Terroristen. Eine Analyse.
Was genau Dirk Niebel in Mali wollte, ist unklar. Von dem, wofür sein Ressort zuvorderst zuständig ist - wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - gibt es in dem Krisenland derzeit nicht viel. Mehr Bedarf besteht bei den weiteren Zuständigkeiten: Nahrungshilfe und Flüchtlingsunterstützung.
An diesem Dienstag reist Entwicklungsminister Niebel nach Burkina Faso. Dessen Präsident Compaoré gilt längst als Westafrikas Chefunterhändler für schwierige Fälle. Doch er kann auch anders.
Malis Übergangspräsident Traoré hat die schnelle Bildung einer Regierung der nationalen Einheit gefordert. Gleichzeitig entmachtete er faktisch seinen Ministerpräsidenten Diarra.
Durch einen Gefangenenaustausch sind drei in Mali festgehaltene Entwicklungshelfer freigekommen. Im Gegenzug wurden radikale Islamisten freigelassen.
Der französische Außenminister Fabius hat bei seinem Antrittsbesuch in Algerien ein militärisches Eingreifen in Mali in Erwägung gezogen, sollten dort politische Vermittlungsbemühungen nicht fruchten.
In New York hat der UN-Sicherheitsrat die Zerstörung historischer Stätten durch die Extremistengruppe Ansar Dine verurteilt. Grünes Licht für eine militärische Intervention der internationalen Gemeinschaft im Norden Malis gaben die Ratsmitglieder nicht.
In Timbuktu wüten Fanatiker gegen die sufische Volksfrömmigkeit. Die Islamisten zerstören jahrhundertealte Kulturgüter, die sie als unislamisch ablehnen. Das erinnert an andere islamische Weltgegenden.
Islamisten haben den Eingang der Sidi-Yahya-Moschee in Timbuktu zerstört. Das Bauwerk gehört zum Weltkulturerbe, wie andere Gebäude, die die Gruppe Ansar Dine bereits zerstört hat.
Kämpfe im Norden Malis: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben sich Islamisten und Tuareg heftige Gefechte geliefert. In Timbuktu wurde derweil die Schaffung einer dritten bewaffneten Gruppe bekanntgegeben.
Die Tuareg-Rebellen im Norden Malis haben die Gründung eines Staates zusammen mit der Islamistengruppe Ansar Dine nun doch abgelehnt. Grund sei die unnachgiebige Haltung der Islamisten, die das Scharia-Recht einführen wollten.